Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Das Bewußtsein «—
Über- und Unterbewußtsein
in Einklang bringen

Gerade der Sachverhalt, daß zwischen Überbewußtsein und den Körperfunktionen keine direkte Verbindung besteht und nur durch das Unterbewußtsein zur Ausführung gelangt, bedingt eine ausgewogene Koordination von Über- und Unterbewußtsein im Verhältnis zum Sein als solches und der Außenwelt. Wie auch hier die Begrifflichkeit wiederum aufweist, so verfügen wir über zwei Bewußtseine, aufgrund dessen eine Koordination als solches bereits bedingt wird. Auch dieser Sachstand ist begrifflich fundiert und drückt sich aus über die Selbstdisziplin, dessen es bereits in jungen Jahren des entsprechenden Trainings bedarf, sowie des generellen Selbstverständnisses dafür.

Das Selbstbewußtsein basiert in erster Instanz auf der Inhaltlichkeit, sich seiner selbst bewußt zu sein und in zweiter Instanz, dieses Selbstbewußtsein auch nach außen hin umzusetzen, wobei bei der alleinigen Betrachtung der zweiten Instanz dies leicht mit dem Egoismus verwechselt werden kann, welcher sich inhaltlich-sachlich differenziert dazu stellt. Das sich seiner selbst bewußt sein beinhaltet zentral das Ich-Bewußtsein oder auch Persönlichkeitsbewußtsein genannt und da diese Inhaltlichkeit im Unterbewußtsein sich befindet, so gilt bezüglich des Selbstbewußtseins die Prioritätenordnung von Unterbewußtsein, Überbewußtsein, Körperbewußtsein, mit Präsenz im bewußten Sein als persönliche Identität. Somit steht die Identität im direkten Bezugsverhältnis zum Unterbewußtsein und bedingt damit den Einbezug der Ausgeprägtheit dessen.

Bewußtsein
(mentale Körperlichkeit)
Unterbewußtsein
Veranlagungen
Instinkte
Logos
Erinnerung
Körperfunktionen
regulieren/ausführen
Konstitution
Überbewußtsein
etwas im Sinn haben
bewußt sein
denken
Identität
Außenwelt
äußere Einflüsse
Konstellation

Das Unterbewußtsein identifiziert sich vor allem durch die Gegebenheit der Konstanten unserer Persönlichkeitsmerkmale und der Inhaltlichkeit unserer Erinnerungen (nicht im Gehirn!). Auch unsere körperlichen Bewegungsabläufe werden über das Überbewußtsein nur in Gang gesetzt, jedoch vom Unterbewußtsein ausgeführt, sodaß vor allem unsere instinktiven Handlungen uns das Unterbewußtsein vor Augen führen. Das Überbewußtsein hingegen ist eine Art Korridor, in welchem die Wirkungen der Außenwelt, die sich über die Sinnesorgane vermitteln, die Wirkungen aus dem Unterbewußtsein und die Wirkungen aus dem Überbewußtsein selbst verarbeitet werden, jedoch nur entsprechend einem Kurzzeitgedächtnis erhalten bleiben und fungiert zentral auch als Korridor, sodaß darüber die Wechselwirkung zwischen Unter-, Überbewußtsein, Physiologie, Körperlichkeit und somit auch Koordinationseinheit der Innen- wie auch zur Außenwelt ist.

Der Sachverhalt entspricht somit ähnlich dem eines Computers. Mit den Veranlagungen und Instinkten des Unterbewußtseins verhält es sich wie mit den im ROM (Read Only Memory) des Computers befindlichen Daten. Sie sind regulär unveränderbar. Die Erinnerungen werden ähnlich denen auf dem Datenspeicher des Computers im Unterbewußtsein gespeichert, jedoch differenzierend dazu nicht nur im Überbewußtsein, sondern auch im Unterbewußtsein als solches weiterverarbeitet. Die Informationen im Überbewußtsein werden ähnlich dem des RAM des Computers (Arbeitsspeicher) nur dorthin verlagert, zur Konfiguration, Verarbeitung und Nutzung. Gleichzeitig werden dort Informationen von außen kommend verarbeitet und an das Unterbewußtsein weitergeleitet.

Wer einmal wie ich durch einen Schock einen geistigen Kollaps erlitten hat, der wird eine besondere Erfahrung gemacht haben, welche hervorhebt, wie es sich mit dieser überbewußten Inhaltlichkeit verhält. Ich habe nach diesem Kollaps 1 1/2 Jahre benötigt, um die zuvor bestandene Präsenz und Funktionalität in meinem Überbewußtsein wieder herzustellen. Darüber bestätigte sich mir aber auch spezifisch die Relation darüber, welche Bandbreite an Informationen im Überbewußtsein beständig präsent gehalten werden, nämlich entsprechend der jeweiligen Bedürftigkeit, welche sich aufgrund von eigeninitiativer Gegebenheit bestimmt. Der Sachverhalt beim Aufwachen nach einer Schlafensphase differenziert sich davon und entspricht einem Standby-Modus beim Computer. Hier kann innerhalb einiger Augenblicke sämtliches überbewußtes Potential wieder verfügbar sein.

In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, daß wir vom Aufwachen bis zum Einschlafen Informationen im Sinn haben und denken. Wir denken somit währenddessen fortwährend, ob wir es bewußt wahrnehmen oder nicht. Hierin liegt aber auch das eigentliche Potential, die Sinnlichkeit und Gedanken zu lenken. Dies gilt für einen selbst, wie auch für äußere Einflüsse, sodaß darüber klar wird, mit welchem Relationsverhältnis man es zu tun hat, wenn man sich die gegebenen Verhältnisse vor Augen hält. Einzig über die Steuerung dieser Inhaltlichkeit kann man für ein ausgewogenes und ideales Verhältnis sorgen, denn weder ein absolutes Verschließen, noch das Gegenteil davon, gegenüber der Innerlichkeit, wie auch der Außenwelt ist sinnvoll.

Für unsere personifizierte Gegenwärtigkeit (Seinsbewußtsein) bedarf es somit auch des bewußt seins über die existenzielle Substanz und inhaltlichen Gegebenheiten des Unterbewußtseins, wobei diese Inhaltlichkeiten aufgrund der Präsenz zwangsläufig wahrgenommen werden, jedoch wie ich feststellen muß, zumeist nicht als Bestandteile des Unterbewußtseins identifiziert werden, sondern wenn überhaupt, dann nur als unterschwelliges Etwas. Dies beruht allem voran auf der wahrnehmenden Ausrichtung nach außen anstatt nach innen. Es kommt ebenfalls vor, daß das Unterbewußtsein erst gar nicht wahrgenommen wird oder daß Bestandteile nicht als vom Unterbewußtsein kommend wahrgenommen werden. Dies ist möglich, da die bewußte Wahrnehmungen nur an einer Stelle und zwar im Überbewußtsein stattfindet und somit sämtliche Wahrnehmungen an dieser einen Stelle zusammentreffen und nur eine spezifische Auseinandersetzung damit (des woher) auch das bewußt sein überhaupt erst hervorbringt und damit verbunden sich auch überhaupt erst ermitteln läßt, um was es sich jeweils handelt und von wo es herstammt. Wenn das Unterbewußtsein von Grund auf als Unbewußtsein gehändelt wird, so werden Bestandteile, welche aus dem Unterbewußtsein kommen und wahrgenommen werden auch dementsprechend zwangsläufig anderweitig zugeordnet.

Die Unterscheidung zwischen mir und anderen wurde mir erst über den Sachstand bewußt, daß mir da jeweils eine Zwiespalt in einer Person gegenüber stand und nicht, wie ich zunächst annahm, es sich mal um diese und mal um jene Widersprüchlichkeiten handelte und mir darüber klar wurde, daß dies aufgrund der Zwiespalt zwischen den beiden Bewußtseinen stattfand. Darüber wurde mir die Unmöglichkeit eines harmonischen Miteinander klar, denn mein Bedürfnis im Miteinander gilt dem persönlichen Ich des Unterbewußtseins und nicht einem manipulierten kollektiven Ich des Überbewußtseins, welches nicht in Einklang steht damit und so ergab sich mir die Not, dies dem jeweiligen Gegenüber zu vermitteln, was mir bis dahin unmöglich war und so hat gerade diese Auseinandersetzung mit der Zwiespältigkeit und der Verhältnissituation des unbewußten Unterbewußtsein anderer dazu geführt, daß ich mir ein klares bewußt sein über die unterschiedlichen Inhaltlichkeiten verschaffen konnte, was für die eigentliche Funktionalität meiner selbst für sich an sich überflüssig war, denn ich hatte bereits zuvor in meinem Unbewußtsein über diese Sachstände unbewußt für ein Ideal der Koordination von Über- und Unterbewußtsein von Grund auf Sorge getragen. Dies geschah bis dato rein instinktiv als Selbstverständlichkeit.

Durch die Variabilität der Inhaltlichkeit des Überbewußtseins kann es aufgrund äußerer Einwirkungen, vor allem der Dominanz, quantitativ wie auch qualitativ dazu kommen, daß dessen Fokus nicht auf das persönliche Ich, sondern in entsprechender ausufernder Relation auf diese Außenwelt/Dominanz ausgerichtet ist, was dazu führt, daß sich das Unterbewußtsein zum Schutz dessen vom Überbewußtsein abschottet und ein dementsprechendes unbewußtes Sein seiner selbst hervortritt. Dies ist möglich, da wir nur über ein einziges bewußtes Sein, der bewußten Wahrnehmung unseres Seins, mit Sitz im Überbewußtsein verfügen und somit auf direktem Wege nur von dort aus das Unterbewußtsein wahrgenommen werden kann.

Zwiespältigkeit
Disharmonie zwischen
bewußt sein und Unterbewußtsein

Bestreben in Harmonie
mit der Gegebenheit
seiner selbst zu leben
Bestreben in Harmonie
mit der Gegebenheit
der Außenwelt leben
Unterbewußtsein
Überbewußtsein
bewußt sein
Identität
Außenwelt
Seinsbewußtsein
sich des Seins
bewußt sein
sich seiner selbst
bewußt sein
sich der Außenwelt
bewußt sein
Selbstbewußtsein Fremdbewußtsein

Dies zeigt über das relative Verhältnis der Gegebenheit auf, daß im Allgemeinen das Miteinander nicht auf Basis der Gemeinsamkeiten, sondern der Ergänzungen normal funktioniert und das Händling dessen der besonderen Beachtung bedarf. Hierüber bekommt meine Aussage "so lange, wie mein Umfeld nicht meinem Ich entspricht, so lange bin ich für andere auch nur das, was meinem Umfeld entspricht" seine entsprechende Tragweite, denn über diese Darstellung wird deutlich, daß es generell um Relativitäten geht, worin die Maßgabe nicht nur entscheidet, welche relative Inhaltlichkeiten sich ergeben, sondern welche Inhaltlichkeiten sich überhaupt ergeben. Wer sich die verschiedenen Variationen an Maßgaben veranschaulicht, wird feststellen, daß es nur eine Variante gibt, nämlich über die Harmonie mit sich selbst eine Außenwelt auszuwählen, die einem selbst entspricht. Dies ist ein weiterer Grund, warum das Unterbewußtsein sich dem bewußt sein dessen im Überbewußtsein verschließt, falls man dies nämlich ignoriert.

Um es hier einmal spezifisch hervorzuheben: dieses andersartige zwiespältige unbewußte Verhältnis über das eigene Ich bzw. Unterbewußtsein kann ich nur logisch-sachlich, jedoch nicht sinnlich fassen, denn ich selbst habe zeit meines Lebens bewußt in Einklang mit meinem persönlichen Ich bzw. meinem Unterbewußtsein gelebt und wenn überhaupt erlebe ich einen Disput zwischen Über- und Unterbewußtsein, welcher ein Disput zwischen den Erfordernissen der Außenwelt und der Existenzbedürfnisse meines persönlichen Seins ist. Die Persönlichkeit einer Person ist eine gegebene Basiskonstante und darüber erklärt sich mir, daß die Mißachtung/Ignoranz des persönlichen individuellen Ich zur Abschottung des Unterbewußtseins vom bewußt sein führt und nicht umgekehrt(!), jedoch kann es sich nicht(!) von der generellen Funktionalität zwischen Unter- und Überbewußtsein abschotten, denn die Funktionalität unseres Seins bedingt dieses Koordinat. Somit stellt sich auch der Umgang damit dementsprechend und bedingt ein eigenständiges Selbstbewußtsein im Unterbewußtsein. Das gravierende Problem des Händlings der Zwiespältigkeit ist allem voran, daß nicht nur die Entscheidung zwischen dem Ich-bewußt-sein und dem kollektiv-bewußt-sein auf geistiger Ebene getroffen wird und somit selbst die Selbstachtung sich dementsprechend zwiespältig stellt.

Die Illusion existiert einzig innerhalb der Illusion

Die Ermittlung seines Selbstbewußtseins und wie es darum bestellt ist, führt somit über die vergleichenden Verhältnisse und die geistig-logische Verarbeitung dessen. Hierin spielt das Realitätsverhältnis eine besondere Rolle, denn die Illusion läßt sich rein geistig nie völlig separieren, jedoch findet Illusion nur und einzig innerhalb der Illusion im Überbewußtsein statt und so läßt sich auch dies Verhältnis einschränken, indem man sich vor allem auf den Bezug außerhalb dessen bezieht. Somit sind die Erfahrungen/Erinnerungen und der Verlauf körperlicher Handlungen in erster Linie das Mittel, um sich darüber Klarheit zu verschaffen. Aufgrund dessen jedoch, daß es sich um zwei Bewußtseine handelt, das bewußt sein nur im Überbewußtsein stattfindet, so ist dies auch intellektuell händelbar, denn beim unbewußten Sein bezüglich des Unterbewußtseins tritt eine unbewußte Handlung hervor, welche die Widersprüche aufzeigen, wodurch über diese beiden Verhältnisse im Besonderen die Zweieinigkeit sinnlich, wie auch sachlich hervortritt.

So ist es auch kein leichtes, die unterschiedlichen Bestandteile, die alle an einem Punkt, nämlich dem bewußten Sein im Überbewußtsein aufeinander treffen, separieren zu können, jedoch führt das Identifizieren des woher kommt der jeweilige Bestandteil zum zentralen Separieren und die Inhaltlichkeit dessen verbunden damit überhaupt erst zum klaren bewußt sein bezüglich des mentalen Seins und so ist es maßgeblich, sich dies grundsätzlich derart sich zu verschaffen, denn ein bewußt sein kann sich nur schrittweise entwickeln.

Da die Veranlagungen lebenslange Konstanten sind, so sind sie besonders darüber auch identifizierbar, wobei die Ausgeprägtheit der erste Maßstab ist, der anzulegen ist und somit zum grundlegenden Maß des Händlings wird. Hier gilt es, in erster Instanz, in der Art von Begabung und Talent zu unterscheiden, denn es bedarf der Inhaltlichkeit sachlicher Umsetzung, um eine entsprechende Ausgeprägtheit und Wirkung dessen hervortreten zu lassen.

» coming out «

Es ist eine Sache,
sich selbst zu ENTDECKEN,
jedoch eine ganz andere,
man selbst zu
SEIN.

Jörg Lenau
Galmerstr. 36
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Tel/SMS: 0171-3309037
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» Das Bewußtsein «
Über- und Unterbewußtsein in Einklang bringen