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im Land der Dichter und Denker

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körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weiblich
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
der
bisexuelle
Dritte
weibliches
Pondant
weibliches
Pondant
Konstellation
körperliches
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
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mentales
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlich
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
die
bisexuelle
Dritte
männliches
Pondant
männliches
Pondant
Konstellation
körperliches
Geschlecht
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körperliches
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
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mentales
Geschlecht
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mentales
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Konstitution
transsexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
heterosexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
transsexuell
Identität
transsexuell
Identität
homosexuell
Identität
heterosexuell
Identität
homosexuell
Identität
transsexuell
die
Transsexuelle
der
Homosexuelle
der
Heterosexuelle
die
Heterosexuelle
die
Homosexuelle
der
Transsexuelle
Konstellation
der
Transsexuelle
der
Homosexuelle
die
Heterosexuelle
der
Heterosexuelle
die
Homosexuelle
die
Transsexuelle
Identität
transsexuell
Identität
homosexuell
Identität
heterosexuell
Identität
homosexuell
Identität
transsexuell
Konstitution
transsexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
heterosexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
transsexuell
mentales
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weiblich
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männlich
mentales
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körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
syaVorwort

Sich des Unterbewußtseins bewußt sein

In erster Instanz erläutere ich hier die Unterscheidung der veranlagten sexuellen Ausrichtung und der geistig sexuellen Vorliebe/Neigung. Zentraler Aspekt und Maßstab der gesamten Ausführung ist jedoch die Veranlagung mit Sitz im Unterbewußtsein. Um die aufgezeigten Inhaltlichkeiten und Verhältnismäßigkeiten dementsprechend nachvollziehen zu können, bedarf es somit des bewußt seins über das Unterbewußtsein. Wie ich feststellen mußte, so fehlt es allgemein an einem bewußten Bezug zum Unterbewußtsein und nach einer Reihe von Recherchen drängt sich mir die Frage auf, wer überhaupt über einen derartigen Bezug verfügt. Ich bin diese Verhältnismäßigkeit noch am verarbeiten, aber dies erklärt mir so einiges, was ich mir in meinem Leben bisher nicht begreiflich machen konnte. Genau aus diesem Grund wurde mir dies aber auch zum der Kern der Sache. Aufgrund dieser Gegebenheit ist jedoch nicht nur für mich die Gestaltung der Darstellung äußerst kompliziert, sondern auch für die Leser wird das Nachvollziehen dieser Komplexität nicht leicht sein, sodaß spezifisch auf die Art und Weise der Anwendung der Begrifflichkeiten zu achten ist. Der Aufbau ist so gestaltet, daß sich die Systematik der begrifflichen und sachlichen Zusammenhänge schrittweise erweiternd darstellen.

Zentraler gegenwärtiger Fokus:
Wahrnehmung und Unterscheidung der Gegebenheiten

Individualität Normität
 veranlagungsbedingte 
sexuelle
Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle
Vorlieben/Neigungen
Sinnlichkeit
mental körperlich
Sachlichkeit
Konstitution
(sich seiner selbst)
bewußt sein
Unterbewußtsein Überbewußtsein
Identität

Wie es sich darstellt, so gilt im öffentlichen Händling die prinzipielle Vorgabe der Einheit. Somit stellt sich meine Ausführung zwei Sachständen in diesem Bezug, nämlich meine Wahrnehmung und Darstellung von Körper und Bewußtsein gegenüber Leib und Seele und Körper und Geist, sowie meiner Wahrnehmung und Darstellung der Dichotomie bzw. des Dualismus darin gegenüber der Einheit anderweitig. Die jeweiligen Inhaltlichkeiten sind prinzipiell unterschiedlich und es ist auf die synonymen Verhältnisse zu achten, damit sich die Verständlichkeit und das jeweilige Wertesystem darüber dementsprechend vermitteln kann. Was ich im Laufe der Jahre besonders schätzen gelernt habe, ist die Anwendung von Attributen, welche hierin ihren vollen Einsatz erhalten, denn wie ich in meiner Darstellung besonders hervorheben werde, ist man ohne diese der reinen Oberflächlichkeit und somit Willkür ausgesetzt.

Der zentralistisch ordnende Separatismus
über die Einheit oder Dichotomie/Dualismus von ...

Körper und Bewußtsein
Leib und Seele
Körper und Geist

1962 wurde ich geboren. 1990 hatte ich begonnen, mein Leben entsprechend meiner persönlichen Individualität neu einzurichten. 1999 hatte ich die Trennung zwischen persönlicher Identität und Gemeinschaftsidentität vorgenommen. 2009 fand die Erstveröffentlichung dieser Seite statt. Bei dieser Erstveröffentlichung ging es noch spezifisch darum, den logischen Verbund von Dreien in der Bisexualität zu beschreiben und dies dem Allgemeinzustand gegenüber zu stellen. Der Aufbau dieser Seite war dementsprechend auf diesen Fokus ausgerichtet und so war auch zunächst alles andere nichts mehr, als Begleitmaterial, welches die chaotischen Zustände in diesem Bezug aufzeigte. Im Laufe des Jahres 2010 habe ich all dieses Begleitmaterial auf seine Bewandtnis hin geprüft, sortiert und auch aussortiert, was hier keinen direkten spezifischen Bezug hat und auch eine ganze Reihe von fehlenden Bestandteilen ergänzt. Vor allem wurde die Integrität zueinander einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Spezifischer Bestandteil aber war, über den Einbezug der logischen Dritten die Gesamtlogik von Sexualität zu überprüfen und neu zu ordnen. Des weiteren wurde die quantitative Masse umgesetzt in mehr an qualitativer Inhaltlichkeit, wodurch der Text kürzer, jedoch übersichtlicher wird. Was man jetzt hier antrifft, ist das Resultat daraus, wobei ich vor allem den Einstieg über die Infragestellung beibehalten habe, um die Relevanz der Unterscheidung zwischen dem unterschiedlichen Händling der sexuellen Ausrichtung als Veranlagung und als sexuelle Vorliebe und den jeweiligen logischen Bezug dazu nachvollziehbar zu gestalten. Was mir die meisten Kopfschmerzen bereitete war, die Verständlichkeit meiner Darstellung entsprechend der Notwendigkeiten vermitteln zu können, da ich mich sprachtechnisch auf völlig neuem Terrain bewegte. Aufgrund der Gegebenheiten blieb mir nichts anderes übrig, als meine Darstellung im Einbezug synonymer Verhältnisse zu gestalten, was zwar zunächst äußerst mühselig war, sich jedoch als eine äußerst wirkungsvolle Bereicherung erweist und sich darüber ein objektivierendes Bild ergibt. Ich gebe hier noch zu bedenken, daß ich ein (alleinstehender) Autodidakter bin und (in dem Bezug) das auch bleiben werde. Darauf lege ich allergrößten Wert.

syaDie gegenwärtige Situation

Ich selbst habe in meinem Leben eine ganze Reihe von Variationen durchlebt, welche man im Zusammenhang mit der Bisexualität erleben kann. Als Kleinkind war mein zentraler Bezug Mutter und Vater. In der Schule war ich dann regelmäßig das dritte Rad am Wagen von jeweils zwei Kumpels. Mit der aufkommenden Pubertät kam es dann so, daß ich zunächst eine Freundin hatte, nach Abbruch dessen dann ihre Freundin meine Freundin wurde. Mit 20 heiratete ich ein Frau, welche bereits ein Tochter hatte. Nach der Scheidung hatte ich dann eine langjährige monogame Beziehung zu einer Frau, aber zur gleichen Zeit auch eine tiefere platonische Freundschaft zu einer anderen Frau. Schon während dieser Zeit habe ich einen Wandel in Richtung Transsexualität vollzogen, um meinen entstandenen reinen Bezug zu Frauen zu hinterfragen und zu der Zeit wandte sich mein sexuell-emotionales Interesse ebenfalls in Richtung Transsexueller, wobei die grundsätzliche Inhaltlichkeit von männlich auf der Gegenseite mich jedoch generell wieder davon wegbrachte. Mir wurde jedoch darüber klar, daß es beim Miteinander mit den Frauen nicht nur um einen mentalen, sondern vor allem um einen sexuellen Bezug mit zwei Frauen handelt. Als dann im Ansatz auch ein derartiger primärer Bezug zustande kam, brach jedoch der Kontakt zu allen beiden Frauen alsbald wieder ab.

Dieses Erlebnis veränderte grundlegend alles, denn in dem Moment wurde mir überhaupt erst bewußt, daß es sich bei den 'scheinbar' völlig verschiedenen Erlebnissen um ein und dasselbe handelte, nämlich um einen substanziellen Gemeinschaftsinhalt von Dreien, den ich nicht bewußt geplant hatte, sondern instinktiv zustande kam. Das war mir zuvor nicht aufgefallen. Zu jener Zeit war ich jedoch einzig auf platonische Freundschaften mit Frauen eingestellt und darüber rückte mir auch der spezifisch emotionale Bezug des Miteinander derart ins Blickfeld. Was mir vor allem aber das Überdenken der Erlebnisse verdeutlichte und hervorhob war, daß alle Bezüge einzig über die Präsenz von allen Dreien entstanden und mit dem Ausstieg einer Person auch der Bezug zu der anderen Person abbrach. Mir wurde auf einmal klar, daß man diesen Sachverhalt in die Kommunikation des miteinander 'unbedingt' und vor allem bewußt einbringen muß, um sich mit dieser Gegebenheit auseinanderzusetzen, um dies auch planbar gestalten und bewahren zu können. Ich wollte das in den Griff bekommen, denn seit der Zeit nach meiner Ehe, gab es da keine Kontakte mehr, die ich endgültig abbrechen wollte. Vor allem aber wollte ich zu diesem Zeitpunkt diesen Sachstand auch von Grund auf vermitteln, denn wie das Gemeinschaftsverhältnis von der Gegenseite erachtet wurde, war ja ebenfalls ein Handikap, welches enorm auf die jeweiligen Gegebenheiten einwirkte. Das man die Gegebenheit eines bisexuellen Verhältnisses nicht als Grundsatz mir gegenüber in Erwägung zog, wurde mir fortan zu dem Handikap schlechthin.

Der darauf folgende Notstand, in welchen ich danach für viele Jahre versetzt wurde, kam jedoch weder durch mich selbst, noch durch die anderen Beteiligten, sondern aufgrund des Sachstandes zustande, daß sich meine Inhaltlichkeit gar nicht sprachlich, vor allem über die Bisexualität ausdrücken ließ, denn ich pflege doch nicht zu zwei 'Geschlechtern' meinen Bezug, womit man diese Inhaltlichkeit meiner selbst der Bigamie zuordnen würde und einzig die der meinem Bezug entsprechenden Frauen der Bisexualität. Es paßte alles irgendwie von Grund auf nicht zueinander - sprachtechnisch!

Es ging jedoch nicht nur um diesen einen Bestandteil meines Seins, welchen ich in den Griff bekommen wollte und so kam es aufgrund der allgemeinen Lebensumstände auch so, daß erst einmal einige Jahre vergingen, bis ich aufgrund auftretender Ereignisse wieder mit dem Sachverhalt konfrontiert wurde. Ich habe mich dann damit beschäftigt, wie man allgemein anderweitig die Bisexualität beschreibt und dabei ist mir als erstes aufgefallen, daß da jeweils nur von der Gleichzeitigkeit Zweier die Rede ist, jedoch im Bezug von wechselnden Geschlechtsbezügen, aber nirgends außer in Darstellungen in Filmen fand ich den Grundsatz der Einheit von Dreien. Vor allem aber fand da eine Deklaration von bisexuell nur im Bezug auf eine(n) Beteiligte(n) die Anwendung, nirgends jedoch eine Deklaration der Gegenseite. Den sachlichen Inhalt meiner selbst fand ich jedoch nirgends innerhalb der Thematik der Bisexualität, aber über die Logik fand ich dann heraus, daß es sich bezüglich meiner Inhaltlichkeit genau darum handelt, was dem allgemeinen Händling fehlt und so kam ich zu der Entscheidung, daß ich mich selbst definieren muß und darüber entstand der Begriff des bisexuellen Dritten, damit verbunden auch die Spezifikation der beiden Pondants und die inhaltlich separierende Darstellung der jeweiligen Inhaltlichkeit über die Ausgangslage der damit verbundenen Logik, worüber sich dies auch erklärt.

Die ersten Erlebnisse in der Anwendung dessen waren jedoch äußerst merkwürdig im Verlauf und nach einer ganzen Weile fand ich heraus, daß man mich trotz all der Mühe, welche ich mir gemacht hatte, um dies alles verständlich zu vermitteln, noch nicht einmal in Ansatz verstehen konnte. Wie meine darauf folgenden Recherchen ergaben, so liegt die Ursache darin, daß ich mich von Anfang an auf die 'begriffliche' Substanz und seine Abstammungsbezug aus der Biologie beziehe, der Bisexualitätsbegriff jedoch im Laufe des 20. Jahrhunderts eine gewaltige Veränderung durchlaufen hat, sodaß die heutige Inhaltlichkeit mit dem Ursprung überhaupt nichts mehr zu tun hat. So handelt es sich bei der gegenwärtigen allgemeinen Anwendung von bisexuell sein um ein 'unterentwickelt' heterosexuell oder homosexuell sein oder auch um ein zwischen heterosexuell und homosexuell stehen, jedoch geht es nirgends mehr um eine substanzielle Dreisamkeit oder überhaupt um ein eigenständiges Etwas.

Auch muß ich gegenwärtig über die Betrachtung des geschichtlichen Verlaufes feststellen, daß man wissenschaftlich einzig im 19. Jahrhundert noch von einer zu separierenden eigenständigen Veranlagung des bisexuell seins ausging, welches man darüber zu begründen suchte, daß es sich dabei inhaltlich um zwei Geschlechter handele, worüber auch diese begriffliche Übernahme aus der Botanik/Zoologie zustande kam. Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts hat sich jedoch das gesamte Händling in der Art verändert, daß nur noch der Bezug von zwei Geschlechtern in Betracht gezogen wurde und das bisexuell sein zu einem anteiligen Bestandteil von hetero- oder homosexuell sein wurde. Dieses bisexuell sein drückt in dieser Wissenschaft somit das 'graduell' hetero- oder homosexuell sein aus, wie auch ein zwischen hetero- und homosexuell stehend statuiert wird.

Für mich ist diese wissenschaftliche 'Theorie' logisch gar nicht nachvollziehbar und somit muß ich hier auch die logische (Gegen-)Darstellung einbringen, denn es handelt sich dabei um die AUSGEPRÄGTHEIT 'einer' Veranlagung. Wenn jemand schwach ausgeprägt ist in seiner Veranlagung, dann kann sich die Inhaltlichkeit der Veranlagung auch 'nicht' dementsprechend spezifiziert umsetzen (Vergleich: Charakter, Begabung). Somit kommt es darüber auch dazu, daß das Händling dessen unspezifiziert ist! Das hat jedoch nichts mit bisexuell sein zu tun, sondern es ist dem einzig 'in einer gewissen Relation' ähnlich. Bei der Bisexualität geht es 'primär' um die Gleichzeitigkeit von Dreien und dies trifft man hier nicht als Prinzip an, worüber dies klar voneinander separierbar ist. Populär wurde diese Theorie damals durch Kinsey, welcher da wohl zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte. Das Verheerende, was dadurch angerichtet wurde ist, daß infolge dessen die Unausgeprägtheit grundsätzlich in die Kategorie Bisexualität 'abgeschoben' wurde und sich die Wissenschaft grundsätzlich darüber vom Händling des bisexuell sein, wie auch des unausgeprägt sein vollständig distanziert hat. Was jedoch noch gravierender ist, ist der Sachstand, daß nicht nur bezüglich der Bisexualität, sondern grundsätzlich das gesamte Händling zu einem reinen Willensakt 'verkommen' ist, sodaß es den Anschein vermittelt, es ginge da einzig noch um eine Glaubensfrage.

Maßgeblich bezüglich meiner Ausführung ist jedoch, daß bisher alle einzig den Versuch unternehmen, von dieser rein quantitativen Ordnung heraus, wo das Ganze einzig aus zwei Geschlechtern und drei Varianten der Geschlechtsvereinigung besteht, die Komplexität meiner Darstellung nachzuvollziehen. DAS geht eben nicht, denn die Grundprinzipien, welche ich hier aufzeige, unterscheiden sich nicht nur quantitativ, sondern vor allem auch qualitativ elementar von diesem, sodaß nicht nur ein mehr an nachdenken, sondern vor allem ein völliges Umdenken notwendig ist, um dies nachvollziehen zu können. Ich bin auf eine ganze Reihe von Inhaltlichkeiten gestoßen, die nirgends sonst im Ansatz auch nur eine Erwähnung finden und ich habe weder vor, meine Darstellungen auf dieses Verhältnis einzuschränken, noch diesem Quantum anzupassen. Vor allem möchte ich hier auch die Relationszustände darstellen und die sind nun mal äußerst extrem.

Ich hoffe, daß dieser Absatz jetzt dann auch einmal dazu beitragen kann, daß ich mich einmal wieder der eigentlichen Thematik widmen kann, denn von Anbeginn der Veröffentlichung ging es an und für sich einzig darum, die bisexuellen Dritten (mich selbst als bisexueller Dritter!) und das 'damit verbundene Verständnis zur Sache' der Inhaltlichkeit dieser Dreiergemeinschaft einzubringen. DAS ist nach meiner Erfahrung überhaupt der wesentliche Bestandteil, über welchen sich alles aufräumt. Im Verlaufe ist jedoch daraus ein gewaltiges Komplexum geworden, welches weit über die Grenzen meiner persönlichen Betroffenheit als bisexueller Dritter hinausreicht. Es handelt sich jedoch nach wie vor um eine Ausarbeitung für mich selbst, welche ich anderen zur Verfügung stelle, damit auch sie dies nutzen können. Es ist mir klar, daß andere ebenso ihre ganz spezifischen Probleme und Nöte haben und insofern dies hier 'angehörig' ist, gehe ich auch darauf ein, jedoch werde ich keinesfalls vom Fokus der eigentlichen Thematik abweichen, was da so Einige durch ihr Händling meinen erreichen zu können. Auch gilt zu bedenken, daß ich das Verständnis für die Sache niemanden geben, sondern einzig den Weg dazu bereiten kann und so gilt es diesbezüglich auch, diesem Weg zu folgen, welcher im nächsten Absatz dann auch zur eigentliche Sachlichkeit geleitet.

Man kann einzelne Bestandteile nur verstehen,
wenn man das Ganze versteht,
sowie man das Ganze nur verstehen kann,
wenn man seine Bestandteile versteht.

Das nächste Thema, welche ich hier zu händeln gedenke, ist der Sachstand der Transsexualität. Der Aufbau beinhaltet gegenwärtig noch den Begriff der 'Transsexualität' als Bezeichner der Veranlagung, wo es sich um einen männlichen Körper und weibliche Mentalität, sowie weiblichen Körper und männliche Mentalität handelt und einzig über diesen Begriff werden auch die Relationsverhältnisse aufgezeigt. Das war mir die ganze Zeit schon ein Dorn im Auge, wie ich in meinen Ausführungen auch ansatzweise aufzeige, nur habe ich erst jetzt ein klares Bild darüber, daß es sich nicht nur um drei, sondern im Ganzen um vier unterschiedliche Inhaltlichkeiten handelt, welche spezifiziert und differenzierend zu unterscheiden sind. Bisher findet allgemeingültig bei anderen, welche Derartiges darstellen, einzig die Inhaltlichkeit des Transfertypus über diesen Transsexualitätsbegriff und des professionellen Darstellers über den Travestiebegriff seine Anwendung. Es gibt da noch den 'Versuch' diese beiden Geschlechtertypen beinhaltenden und sie auch bewahren wollenden über den Begriff 'Transgender' zu spezifizieren, jedoch muß ich sagen, daß dies die eigentliche Ursache der Sache nicht beseitigt, denn auch dieser Begriff enthält den Bestandteil des Transfers (Trans → Transfer), wie darin auch das sexuell nicht Bestandteil ist. Auch der Begriff der Intersexualität wird von Grund auf als ein rein chromosomales Händling geführt, worüber darin einzig die körperliche Inhaltlichkeit sich spezifiziert und sich somit nur als bedingt geeignet erweist.

Der elementare Unterschied, welcher mir über die Erfassung der Sachlage des 'scheinbaren' bisexuell seins hervortrat war, daß es sich ebenfalls bei diesem Transfertypen bezüglich der Transsexualität um ein 'sein wollen' handelt und sich derart von dem 'ich bin' oder der Infragestellung des 'bin ich das' klar separiert. Dieser Sachverhalt ist bisher in meiner Ausführung bezüglich der Transsexualität nicht enthalten, hebt somit auch erst jetzt hervor, daß ich die begriffliche Darstellung dementsprechend abändern muß, um diesem Typus diese Inhaltlichkeit spezifiziert zuzuordnen und somit diesem diesen auch bewahre. Die vier Typen, welche es hierin gibt sind 1. einen männlichen Körper und weibliche Mentalität oder einen weiblichen Körper und männliche Mentalität beinhalten (Begriff dazu fehlt!); 2. Diejenigen, welche einen Transfer von der Gegebenheit des Ist-Zustand in einen Ist-Zustand entsprechend des Wollenszustandes körperlich/mental vollziehen (dem einzig entspricht der Transsexualitätsbegriff); 3. die dies auf der Bühne Darstellenden (Travestie[künstler]) und 4. die dies (nicht nur auf der Bühne, sondern) allgemeingültig im Alltag Darstellenden (Begriff und sachliche Darstellung dazu fehlt komplett). Bevor ich mich jedoch der Ordnung und Gestaltung der Begriffe zuwende, bedarf es meinerseits noch einer ausführlicheren Differenzierung von Punkt 2 und Punkt 4.

Ich bin derzeit am prüfen, inwiefern der Begriff der Bisexualität diesem Typus zuordnen ist und man stattdessen dafür die Trisexualität zur Anwendung bringt, denn sachlich handelt es sich ja bei der Bisexualität um 'zwei Geschlechter beinhalten'. Meine gegenwärtige Anwendung dessen bezieht sich auf die sexuelle Gemeinschaft von 'zu zweien' und darüber würde es sich primär auf eine Person beziehen. Die allgemeine Anwendung von Trisexualität bezieht sich, wie ich feststellen kann, nicht auf drei Geschlechter, entsprechend einer wortwörtlichen Übersetzung, sondern auf drei Personen in Form von 'zu zwei Geschlechtern und sich selbst' und somit dürfte es sich über diese Erweiterung 'umordnen' lassen. Nach wie vor ist das eigentliche Problem, daß sich die Bisexualität zu dritt in keiner Weise über die geschlechtliche 'Zuordnung' alleine ausdrücken läßt, wie sich auch die eigentliche Transsxualität in keiner Weise über die 'körperliche' Geschlechtlichkeit alleine ausrücken läßt.

heterosexuell homosexuell bisexuell transsexuell
?
trisexuell
?
bisexuell
!
transsexuell
zum/zur Gegen-
geschlechtlichen
zum/zur Gleich-
geschlechtlichen
2 weibliche Pondants
und ein dritter männlicher Part

sowie

2 männliche Pondants
und ein dritter weiblicher Part
zwei
gegensätzliche Geschlechter
je eines mental und eines körperlich
in einer Person
zu zwei Geschlechtern
je eines mental und eines körperlich
in einer Person
gegengeschlechtlich
das körperliche
Geschlecht
transferierend
syaEinleitung

Der Ausgangspunkt meines Dialoges beginnt mit der Infragestellung der Logik der öffentlichen Deklaration der Bisexuellen, wonach darin eine Person zu zwei Geschlechtern die Basis bildet, indem ich die Frage stelle, "mit wem" Bisexuelle überhaupt ihre sexuelle Verbindung ausfüllen:

Mit Heterosexuellen?
Sind etwa Heterosexuelle heterosexuell,
wenn sie mit Bisexuellen sexuell verkehren?

Mit Homosexuellen?
Sind etwa Homosexuelle homosexuell,
wenn sie mit Bisexuellen sexuell verkehren?

Mit Bisexuellen?
Wie identifiziert man Bisexuelle?


Es ist bei dieser Sachlage der Verhältnissituation, in welcher es nur eine einzige, auf das Geschlecht bezogene, gegengeschlechtlich heterosexuelle und gleichgeschlechtlich homosexuelle Deklaration gibt nicht verwunderlich, daß man Bisexuelle mal als Heterosexualität und Homosexualität gleichzeitig beinhaltende, mal als zwischen Heterosexualität und Homosexualität stehende und mal als unterentwickelte Heterosexuelle/Homosexuelle darstellt und darüber eine Deklaration sich entwickelt hat, welche die Inhaltlichkeit der Unspezifiziertheit in sich trägt und somit sind "scheinbar" alle bisexuell, die nicht heterosexuell oder homosexuell sind, ...

... gäbe es aufgrund dessen nicht ein heilloses Durcheinander!

Ich mußte feststellen, daß man ausschließlich, und zwar nicht nur bezüglich der Bisexualität sondern generell, einzig den Bezug "von Geschlecht zu Geschlecht" darstellt, in Betracht zieht und "darüber" Begrifflichkeiten schafft, worüber wiederum die damit verbundenen definitionsmäßigen Fassungen eine katastrophale Situation für die veranlagten sexuellen Ausrichtungen geschaffen wurde. Es stellt sich als Paradoxum dar, Heterosexuelle, Homosexuelle, Bisexuelle und Transsexuelle in ihrer Veranlagung "einzig" anhand des gegebenen Geschlechtes und dem Geschlecht des Gegenüber als solches zu identifizieren, denn Heterosexuelle, homosexuelle, bisexuelle Männer und die transsexuelle Frau haben alle gleichsam ein männliches Geschlecht und heterosexuelle, homosexuelle, bisexuelle Frauen und der transsexuelle Mann haben alle gleichsam ein weibliches Geschlecht.

So lange, wie man diese Geschlechtsordnung nur auf die Hetero- und Homosexualität anwendet, hat es auch den "Anschein", daß es funktioniert und auf diese Anwendung eingrenzend findet dies auch einzig statt. Wenn man aber darüber hinausgeht und alle Beteiligten einbezieht und allein die Frage erörtert, mit wem Bisexuelle und Transsexuelle eigentlich ihre Sexualität ausfüllen, dann tritt da auf einmal ein elementares Problem auf, denn der Vorgabe entsprechend füllen diese ihre Gemeinschaft durch Hetero- und Homosexuelle aus, womit sich die Folgefrage daraus ergibt, inwiefern dies Heterosexuelle Heterosexuelle und Homosexuelle Homosexuelle sein läßt?

Sind nicht die Sexualpartner der Heterosexuellen Hetersexuelle und die der Homosexuellen Homosexuelle? Sind nicht ebenfalls dementsprechend die Sexualpartner der Bisexuellen Bisexuelle und die der Transsexuellen Transsexuelle? Wie aber füllt sich dies aus, wenn die Grundvoraussetzung im Sinne von 'zu zwei Geschlechtern' im Bezug auf Bisexuelle ausgefüllt sein soll? Dies ist derart gar nicht umsetzbar, denn es gibt dazu nur zwei Varianten, 1 Mann und 2 Frauen oder 1 Frau und 2 Männer, wobei dann jeweils Eine(r) nicht bisexuell im Sinne von 'zu zwei Geschlechtern' wäre! Und was ist mit den Transsexuellen? Sie tragen doch zwei Geschlechter in sich. Sie können doch daher von Grund auf gar nicht Hetero- oder Homosexuelle sein! Werden wir infolge dessen alle zu Hetero- oder Homosexuellen umoperiert werden? Ist es nicht genau das, was bereits schon stattfindet?

Nun, ich bin ein bisexueller Dritter und um als solcher über meine persönliche individuelle Präsenz hinaus "existent" zu sein, mußte ich mir über mein instinktives natürliches Händling hinaus nicht nur ein dementsprechendes 'mir meiner selbst bewußt sein' verschaffen, sondern damit verbunden auch erst einmal für eine dementsprechende Begrifflichkeit Sorge tragen, allem voran, um als bisexueller Dritter überhaupt erst einmal in Erscheinung treten zu können. Weder die Begrifflichkeit, noch die Inhaltlichkeit der bisexuellen Dritten wird bisher im öffentlichen Händling überhaupt in Betracht gezogen. Ohne diese Maßgabe ist es überhaupt nicht möglich, als Bisexueller in Erscheinung treten zu können, ohne dieser öffentlichen manipulierenden Deklaration anheim zu fallen, welche zwangsläufig den Bisexuellen zum Heter-/Homosexuellen umfunktioniert.

Im Laufe der Jahre meiner Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten mußte ich aber auch feststellen, daß es aufgrund der allgemeingültigen Sachlage unmöglich ist, sich als Bisexueller in dieses öffentliche Händling einzureihen, ohne zum Hetero- und/oder Homosexuellen 'umfunktioniert' zu werden. Die einzelnen Gründe und Ursachen werde ich hier im einzelnen darstellen. Da diese paradoxe Gegebenheit nicht nur für mich, sondern allgemeingültig, allem voran für die Bisexuellen und Transsexuellen besteht, aber im entsprechenden anhänglichen Verhältnis auch für die Homo- und Heterosexuellen, ist es somit an erster Stelle notwendig, eine systematische Gesamtordnung zu schaffen, in welcher an erster Stelle überhaupt erst einmal die Bisexualität in ihrer tatsächlichen Inhaltlichkeit in Erscheinung tritt. Wie sich herausstellt, hat man gerade diesbezüglich es in den letzten 1 1/2 Jahrhunderten nicht fertig gebracht, für eine klare Inhaltlichkeit zu sorgen. Damit verbunden werde ich hier als erstes einmal die einzelnen Inhaltlichkeiten nach ihren tatsächlichen Gegebenheiten ordnen und auch für eine 'objektive' Kategorisierung und Darstellung Sorge tragen, um die Verhältnismäßigkeiten dementsprechend aufzeigen und das jeweilige Verständnis zu vermitteln.

Dazu hier zunächst auch einmal das Aufzeigen der chaotischen Verhältnisse,
aufgrund des reinen Geschlechtsbezuges:

Heterosexuellenordnung

Mann heterosexuell Frau
nicht
heterosexuell

Zeigt uns nicht gerade die Gesinnung,
daß eine derartige quantitative Geschlechterordnung
eine Abstrusität herausfordert?

Gesinnungschaos aufgrund des reinen Geschlechterkonstruktes

Gesinnungsbezug Resultat Geschlechtsbezug
01 der Heterosexuelle & der Transsexuelle ? Mann & Frau
02 die Bisexuelle
03 die Homosexuelle
04 die Heterosexuelle heterosexuell
05 der Homosexuelle ?
06 die Transsexuelle
07 der Bisexuelle
08 die Homosexuelle
09 der Transsexuelle
10 die Bisexuelle
11 die Transsexuelle
12 der Homosexuelle
13 der Transsexuelle
 
01 der Homosexuelle & die Transsexuelle ? Mann & Mann
02 der Bisexuelle
03 der Heterosexuelle
04 der Homosexuelle homosexuell
05 die Homosexuelle die Homosexuelle Frau Frau
06 die Heterosexuelle ?
07 die Bisexuelle
08 der Transsexuelle
09 der Heterosexuelle der Heterosexuelle Mann Mann
10 die Transsexuelle
11 der Bisexuelle
12 der Bisexuelle
13 der Heterosexuelle
14 die Transsexuelle
15 die Transsexuelle
16 der Heterosexuelle
17 der Bisexuelle
18 die Heterosexuelle die Heterosexuelle Frau Frau
19 die Transsexuelle
20 die Bisexuelle
21 die Bisexuelle
22 die Heterosexuelle
23 der Transsexuelle
24 der Transsexuelle
25 die Heterosexuelle
26 die Bisexuelle

Was für eine chaotische Vielfalt ist hier entstanden
für die Gesinnung aufgrund des reinen Geschlechtsbezuges?

Auch all diese Varianten zeigen "nur" den Ausschnitt des tatsächlichen Sachverhaltes auf. Da die Deklarationen der sexuellen Orientierung rein geistig "willentlich" und somit variabel sind, so potenziert sich das Verhältnis diesbezüglich dementsprechend. Ist der Heterosexuelle tatsächlich ein Heterosexueller und der Homosexuelle tatsächlich ein Homosexueller? Der Relation der Relativität sind hier absolut keine Grenzen gesetzt! DAS entspricht genau den Texten, welche man liest über die Sachverhalte der sogenannten oder als auch daraus deklarierten sexuellen Orientierung. Da herrscht absolute Orientierungslosigkeit, jedoch geht man unzweifelhaft weiter vor, denn was kann man denn schon bei nur zwei Geschlechtern falsch machen, denn es gibt doch nur drei Varianten, denkt man!

Alle "möglichen" Varianten werden gegenwärtig rein über die Inhaltlichkeit von Geschlecht und einer rein geistigen Basis und somit einer Scheinkonstitution von Hetero- und Homosexualität abgebildet. Kein Wunder also, daß diese Art des Händlings ein derartiges Durcheinander hervorgerufen hat und darüber zu einem völligen Unverständnis führt. Hätte man von Grund auf die Fragestellungen auf die Inhaltlichkeit von Persönlichkeit und Charakter und nicht nur auf das Geschlecht bezogen und damit verbunden auch einbezogen, mit dem da wer sinnlich eine Partnerschaft eingeht, anstatt nur die Geschlechter in Betracht zu ziehen, dann wäre die Situation völlig anders.

Was komplett, von Anbeginn und wie ich feststellen muß, auch bewußt übergangen wurde, ist das in Betracht ziehen der Inhaltlichkeit, welche Heterosexuelle mit Heterosexuellen, Homosexuelle mit Homosexuellen, Bisexuelle mit Bisexuellen und Transsexuelle mit Transsexuellen verkehren läßt. Erst wenn man diesen Gesinnungsbezug und die damit verbundene Logik den Gegebenheiten gegenüberstellt, wird deutlich, daß die gegenwärtige Abhandlung absolut dem quer läuft und die gegenwärtig bestehende Unklarheit überhaupt erst hervorgebracht hat, aufgrund der rein aus der Substanz von männlichem und weiblichen Geschlecht gebildeten Grundordnung. Wenn man sich dies einmal gegenüber stellt, dann wird auch deutlich, warum über diese Geschlechterordnung ein derartiges Chaos geschaffen wurde.

Geschlechtskonstellation

  heterosexuell homosexuell
männlich weiblich   männlich männlich   männlich weiblich weiblich
heterosexuell   homosexuell   bisexuell
      weiblich weiblich   männlich männlich weiblich
  homosexuell heterosexuell
                       

Gesinnungskonstellation

der männliche Heterosexuelle die weibliche Heterosexuelle heterosexuell
der männliche Homosexuelle der männliche Homosexuelle homosexuell
die weibliche Homosexuelle die weibliche Homosexuelle
der männliche bisexuelle Dritte 2 x das weibliche bisexuelle Pondant bisexuell
die weibliche bisexuelle Dritte 2 x das männliche bisexuelle Pondant
die weibliche Transsexuelle der männliche Transsexuelle transsexuell

Anstatt der unendlichen Varianten der rein geschlechtlichen Ordnung und der daraus gebildeten Scheingesinnung, sind es bei der aus der veranlagten Gesinnung gebildeten konstellativen Ordnung nur noch 6 an der Zahl. Da erhält das Ganze auch seine logische, durchschaubare und der Sinnlichkeit entsprechende Sachlichkeit. Hier wird auch gleich deutlich, daß man allgemein richtig vermutet, daß das "bisexuell sein" alles durcheinander bringt, jedoch werde ich hier aufzeigen, daß des sich dabei nicht um die Bisexualität, sondern vor allem um zweideutige Verhaltenweisen im Umgang mit der Sache handelt und darüber werde ich auch aufzeigen, daß die Bisexuellen nicht die Verursacher, sondern die eigentlich Leittragenden neben den Transsexuellen sind darin.

Wie ich den vielen Jahren meiner Analysen feststellen konnte, beruht die Gegebenheit dieser Geschlechtsgesinnung aufgrund der Anwendung rein geistiger und körperlich-sinnlicher Wahrnehmung. Über die geistige und körperlich-sinnliche Wahrnehmung sind jedoch einzig geistige und körperliche Bestandteile des Menschen wahrnehmbar und darüber identifiziert sich auch dieses Händling als ein zu separierendes rein geistiges Händling. Die Veranlagungen des Menschen haben jedoch ihren Sitz im Unterbewußtsein und von dort gehen auch deren Wirkungen aus, wozu es der mental-sinnlichen Wahrnehmung bedarf. Da jedoch kaum jemand einen Zugang zu seinem Unterbewußtsein hat, so wird diese Gegebenheit schlichtweg über das Mehrheitsprinzp allgemeingültig ignoriert. Diese Sachlage führte dazu, daß in diesem Bezug das Ganze zu einem rein geistig-sinnlichen beschränkten Händling, nicht nur in erster Instanz, sondern im gesamten Umgang dessen wurde. Darüber wird dann auch deutlich, warum man es darin auch mit Variablen und nicht mit Konstanten zu tun hat und das Händling der Deklarationen und Gegebenheiten ebenfalls ein derartiges Durcheinander hervorbringt, denn es werden über ein Händling und eine Deklaration mit dessen reduzierten Inhalt zwei differenzierende Basen abgehandelt, die in einem scheinbar synonymen Verhältnis zueinander stehen, wobei die eine Inhaltlichkeit, weil sie nicht wahrgenommen wird, in dieser Art und Weise des allgemeinen Umgangs völlig in den Hintergrund gedrängt worden ist.

Kann ein Mensch einen anderen einzig aufgrund seines Geschlechtes begehren?

Rein geistig-/körperlich-sinnlich eingeschränkt ja,
mental-sinnlich jedoch nicht!

Aus diesem Grund ist das Händling auch dementsprechend zu separieren. Allem voran, weil eine derartige Vermischung der Sache nicht Maßgabe sein kann und nur aus der gegebenen Prinzipialität der Veranlagung einzig eine dementsprechende systematische Ordnung abgebildet werden kann. Nur bei der Veranlagung ist die Ebenbürtigkeit der Ausfüllung entsprechend vorgegeben und kann somit auch über das Einzelindividuum entsprechend erfaßt und identifiziert werden. Dazu bedarf es jedoch des bewußt seins über das Unterbewußtsein und somit ist dies der einleitende Fakt der Separierung.

Die Basisseparation

Veranlagung Vorlieben/Neigungen
veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung
Unterbewußtsein bewußt Unterbewußtsein unbewußt
(bzw. Veranlagung ablehnend)

Ich denke, daß über die inhaltliche Gegenüberstellung deutlich wird, wie es um die Deklarationen und deren Händling bestellt ist. Es handelt sich um zwei von Grund auf sich differenziere Inhaltlichkeiten, welche den Anschein synonymer Verhältnisse aufweisen. Da die Deklarationen sich jedoch einzig auf die Geschlechtskonstellationen beziehen, so sind weder die Gesinnungskonstellationen, noch die Konstitutionen tatsächlich definiert.

Einheitsverhältnis
Geschlechtskonstellation und Gesinnungskonstellation

Heterosexualität gegengeschlechtlich orientiert
Homosexualität gleichgeschlechtlich orientiert
undefiniert nicht geschlechtsorientiert

Somit geht es aber auch grundsätzlich gar nicht darum, etwas generell zu erschaffen, sondern darum, "was ist", in Verbal- und Schriftsprache zu übersetzen, um es dokumentieren, zu spezifizieren, zu definieren und hierüber auch manifestieren zu können, denn die Verbal- und Schriftsprache hat heute einen derartigen Stellenwert, sodaß auch Sexualität grundsätzlich nicht mehr ohne diese stattfindet. An aller erster Stelle geht es jedoch darum, sich "seiner eigenen sexuellen Inhaltlichkeit selbst bewußt zu sein" oder aber auch zu werden und dieses bewußt sein auch anderen vermitteln zu können. Diese anderen sind an erster Stelle die Sexualpartner und um die Sexualpartnerschaft zustande zu bringen und zu bewahren, bedarf es des Dialoges. Dieser Dialog wiederum bestimmt die quantitative, wie auch qualitative Inhaltlichkeit des stattfindenden Sexuallebens. Und somit ist auch alles irgendwie voneinander abhängig und die jeweiligen bestandteilsmäßigen Inhalte wirken wechselseitig aufeinander ein.

syaDie Ausgeprägtheit

In den Anfängen der Auseinandersetzung (19. Jh.), die Bisexualität zu definieren/spezifizieren, wurde angestrebt, eine allgemeinbiologische Spezifikation zur Anwendung zu bringen, weshalb es auch dazu kam, daß man dafür die sachliche Inhaltlichkeit, wie auch Begrifflichkeit der Bisexualität in einem eins-zu-eins-Verhältnis übernahm. Die Spezifikation bestand zu jener Zeit darin, daß Bisexuelle männliche, wie auch weibliche Inhaltlichkeiten in sich tragen und das Sexualverhältnis zu männlichen und weiblichen Sexualpartnern sich daraus ergäbe.

Pflanzen/Tierreich Mensch
Bisexualität →

Die erste Veränderung des Bezuges und der sachlichen Inhaltlichkeit kam zustande, als man sich 'anschließend' auch den (später als solche deklarierte) Transsexuellen annahm und vor der Sachlage stand, daß die Spezifikation für die Bisexuellen 'in sich', das heißt, in der rein personellen Gegebenheit ohne Einbezug des Sexualbezuges zum Sexualpartner, eben diesen Sachstand von Bisexualität bezüglich des beide Geschlechter beinhalten aufweist. Aufgrund dessen stand man vor dem Dilemma, wie man damit verfährt, denn man konnte ja jetzt gar nicht mehr umschwenken und die Aussage bilden, daß die Deklaration von Bisexualität doch 'im eigentlichen Sinne' auf diese Inhaltlichkeit zutrifft. Maßgeblich war jedoch allem voran die zur gleichen Zeit manifestierte Maßregel, daß der Mensch 'regulär' nur ein Geschlecht beinhaltet und was welche Tragweite hat, zeigt sich in der Nachfolge, denn zur Spezifikation wurde einzig diese Manifestierung herangezogen und führte über die Sachspezifikation der 'zu Transferierenden' zur Begriffsspezifikation der Transsexualität.

Bisexualität Transsexualität
zwei ein Geschlechter

Damit verbunden ist man dann aber auch dazu übergegangen, sich von der sachlichen Inhaltlichkeit zweier Geschlechter grundsätzlich zu entfernen. Diese Maßregel des 'einen' Geschlechtes wirkt sich 'seitdem' im dementsprechenden Verhältnis auch grundsätzlich auf das sachliche Händling von Bisexualität aus. 1948 kam es dann auch letztendlich in Verbindung mit der Kinsey-Skala zur völligen Umdeklarierung dessen.

Kinsey-Skala

0 1 2 3 4 5
ausschließlich
heterosexuell
←   →
bisexuell
ausschließlich
homosexuell

Die Folge daraus, daß sich dieses Prinzip nicht nur als Allgemeinprinzip, sondern auch als einziges Prinzip für die Bisexualität durchgesetzt hat ist, daß 'man' dementsprechend seitdem darüber manifestiert, daß es eine 'eigentliche' Bisexualität gar nicht gibt, sondern daß es sich dabei um ein zwischen Heterosexualität und Homosexualität Stehendes handelt, in Form von nicht voll ausgebildete bzw. unterentwickelte Heterosexuelle und nicht voll ausgebildete bzw. unterentwickelte Homosexuelle!

Mir ist es hier vor allem daran gelegen, darzulegen und vor allem zunächst einmal das bewußt sein zu vermitteln, daß es sich dabei um etwas völlig anderes, nämlich um die AUSGEPRÄGTHEIT der sexuellen Veranlagung handelt, wofür da der Bisexualitätsbegriff mißbraucht wurde. Allem voran muß man sich endlich einmal darüber klar werden, daß es ein derartiges 'dazwischen stehen' gar nicht gibt. Die Ausgeprägtheit ist ein Sachstand, welcher sich auf die tatsächliche veranlagte Gegebenheit bezieht und ein Mensch ist in diesem speziellen Bezug entweder heterosexuell veranlagt oder homosexuell veranlagt. Die Frage kann also einzig lauten, inwiefern er sich seiner inhaltlichen Gegebenheit selbst bewußt ist!

Diese Vorgehensweise eliminierte jedoch vor allem die eigenständige Substanzgegebenheit von Bisexualität und ist somit von Grund auf inakzeptabel. Vor allem gibt es diesen Sachstand von Ausgeprägtheit nicht nur in der Hetero- und Homosexualität und hat mit der Veranlagung als solches gar nichts zu tun. In diesem Bezug hat man es somit mit zwei zu unterscheidenden 'Aspekten' zu tun, nämlich der Unterscheidung von Bisexualität und Ambisexualität auf der einen Seite und der AUSGEPRÄGTHEIT der sexuellen Veranlagungen auf der anderen Seite! Es ist die Ausgeprägtheit von Hetero- und Homosexuellen, welche in dem Bezug als alleiniger Bestandteil noch im Raum steht und es ist mir völlig unbegreiflich, wie dies überhaupt Sachstand sein kann.

so würde dies
korrekter Weise aussehen:

ist sich des
heterosexuell seins
nicht bewußt
ist sich des
homosexuell seins
nicht bewußt
ist sich des
bisexuell seins
nicht bewußt
ist sich des
transsexuell seins
nicht bewußt
unausgeprägt
teilweise ausgeprägt
voll ausgeprägt
ist sich des
heterosexuell seins
eindeutig bewußt
ist sich des
homosexuell seins
eindeutig bewußt
ist sich des
bisexuell seins
eindeutig bewußt
ist sich des
transsexuell seins
eindeutig bewußt

Sachstandsbezug Veranlagung

voll
ausgeprägt
teilweise
ausgeprägt
un-
ausgeprägt
heterosexuell heterosexuell heterosexuell
homosexuell homosexuell homosexuell
bisexuell bisexuell bisexuell
transsexuell transsexuell transsexuell

Der Sachstand der Veranlagung selbst verändert sich nicht,
egal welchen Bezug man dazu hat und wie man es händelt!

(ist allgemein bekannt im Bezug auf Begabung und Talent)
(ist hier gleichermaßen zu händeln!)

Wie ist jedoch der gegenwärtige Stand der Sachlage?

Aufgrund der veränderten Situation kommen die Bisexuellen in der gegenwärtigen öffentlichen Deklaration und Präsentation von Bisexualität weder sachlich und 'wenn überhaupt' nur noch personell vor. Ich selbst habe bisher darin noch keine(n) Einzige(n) darin ausfindig machen können. Die Spezifikation von Bisexualität beinhaltet von Grund auf die 'Gleichzeitigkeit' zweier Geschlechter und bedingt dies somit auch. Dieser Bestandteil bildet jedoch nicht die Grundlage der gegenwärtigen Anwendung, in welcher es, wie ich hier aufzeige, sachlich gar nicht darum geht, sondern es handelt sich diesbezüglich um die Deklaration von Ausgeprägtheit, in welcher es darum geht, ob man nun (ganz, mehr oder minder) dem Einen oder Anderen zugehörig ist. Nicht nur der Bisexuellen wegen, sondern vor allem auch zur Wahrung der Funktionalität der Sprache bedarf es somit der Deregulation dessen. Die Anwendung von bisexuell 'in diesem spezifischen Bezug' muß geändert werden auf seine korrekte Anwendung von Ausgeprägtheit. Dazu bedarf es zunächst einmal eines entsprechenden Verständnisses dazu und ich hoffe, daß ich über meine Darstellung hier einen entsprechenden Beitrag leisten kann.

Überhaupt hat dieser Sachstand dazu geführt und das kann ich auf besondere Weise erleben, daß man erst einmal dort hin gelangen muß, um überhaupt die 'eigentliche Inhaltlichkeit' von Bisexualität noch vermittelt zu bekommen. Da kommt einem einzig ein 'ich verstehe nur Bahnhof' entgegen. Das zeigt mir vor allem, wie gravierend sich der Sachstand verändert hat, denn niemand scheint auch nur im Ansatz eine Ahnung davon zu haben, worum es da ursprünglich ging und daß da überhaupt eine Veränderung stattgefunden hat. Last but not least kommt es daher, daß die Darsteller selbst eine dementsprechende Synonymität praktizieren in ihrer Darstellung und Deklaration, ohne sich dessen überhaupt bewußt zu sein!

syaSprachverwirrungen

Synonyme sind "prinzipiell" nicht identisch!

Nach dem, was mir da im Laufe meiner Recherchen alles so entgegen getreten ist, werde ich hier erst einmal eine Übersicht schaffen bezüglich der Verfänglichkeiten, die so allgemein im Raum stehen. Die synonymen und metonymen Verhältnisse bereiten ein weitaus mehr an Durcheinander, als die Sache selbst (!) und das sowohl in der Laien- wie auch der Fachwelt. Und das kommt nicht alleine daher, daß die meisten nur von anderen abschreiben. Gerade weil ich das immer wieder in der Fachliteratur lesen muß, muß ich hier einmal klarstellen, daß Synonyme eben NICHT identisch sind. Es ist mir kein einziger Begriff bekannt, welcher "absolut" identisch ist mit einem anderen Begriff. Der Anschein dessen entsteht einzig, wenn man den definitionsmäßigen Inhalt nicht ausreichend in Erwägung zieht. Beispiele dazu gibt es hier reichlich und ich werde aus diesem Grund auch spezifisch darauf eingehen und dementsprechend ausführlich darstellen.

Zunächst einmal das Synonymverhältnis von sexueller Ausrichtung und sexueller Orientierung, denn diese Unterscheidung ist maßgeblich für das Verständnis der Sachlichkeit. Wie ich feststellen muß, ist im allgemeinen öffentlichen Händling nur noch die sexuelle Orientierung in Anwendung und wie in vielen anderen Fällen gehen darüber die einst noch angewandten Inhalte aufgrund dieser Art der Komprimierung mehr und mehr verloren und zwar nicht nur in den Darstellungen, sondern aufgrund dessen auch in den Anwendungen. Die Unterscheidung ergibt sich, indem man beide Inhaltlichkeiten in Betracht zieht und über das Gesamtbild die Unterscheidungen sich hervorhebt. Hier zeige ich nur einmal die zentrale Unterscheidung auf, um das diesbezügliche Mißverständnis darzulegen. Die ausführliche Erläuterung ist Teil meiner Ausführung.

sexuelle Ausrichtung sexuelle Orientierung
Unterbewußtsein und somit Veranlagung bewußt Unterbewußtsein und somit Veranlagung unbewußt
veranlagungsorientiertes instinktives Händling geistig orientiertes Händling
Ausgeprägtheit

Als nächstes ist aufzuführen, daß die heutige Anwendung des Begriffs Sexualität einem leicht in die Irre führen kann, denn dessen zu separierende jeweilige Inhaltlichkeit verschwimmt aufgrund der Art und Weise der Anwendung teils völlig, allem voran, weil generell der Sprachgebrauch der jeweiligen Anwendungszuordnung nicht beachtet wird. Da es im Gesamtverhältnis um Sexualität geht, so kommt es vor allem über zuordnungsübergreifende Anwendungen der Sexualitätsbegriffe durchweg zu völligen Mißverständnissen. Gerade hierin trifft man auf zweistufige Synonymverhältnisse, die sich noch mit den Metonymverhältnissen vermischen. Es ist also bei einer Darstellung mit sexuellem Inhalt darauf zu achten, den jeweiligen speziellen Bezug spezifisch zu beachten und in Ausführungen, falls nicht über die sachliche Inhaltlichkeit gegeben, speziell den Bezug mit aufzuführen.

Begriff/Wort Sprache Anwendungsbereich Bedeutung
sexual (sexuell) lateinisch Dualismus zum Geschlechtsleben zugehörig
Sexus biologisches Geschlecht
sexual (sexuell),
Sexus
Monismus zum Geschlechtsleben zugehörig,
biologisches Geschlecht
Genus Sprache grammatikalisches Geschlecht
Genos griechisch
 
Sexualität deutsch Biologie Geschlechtlichkeit
(Erscheinungen und Äußerungen des Geschlechtstriebes)
deutsch Umgangssprache Geschlechtsverkehr
Sex englisch
deutsch
englisch Biologie biologische Geschlechtsmerkmale
(männlich/weiblich/...)
Geschlecht deutsch
deutsch Umgangssprache Geschlechtsorgane
Sexualorgane
Geschlechtsorgane
Sexualorgane
deutsch Biologie
deutsch Umgangssprache
Gender englisch soziale Geschlechtsmerkmale
(männlich/weiblich/...)
englisch Sozial- und
Geisteswissenschaften
deutsch

Es war nicht ganz einfach, aber ich habe mir auch einmal eine Übersicht verschafft über die öffentlichen Unterscheidungen der zweiteiligen Geschlechtlichkeit, welche im Bezug auf den Menschen Anwendung finden. Diesbezüglich geht es mir vor allem um die ideologisch-sachlichen Unterscheidungen, denn an sich geht es ja doch um ein und dieselbe Sache mit unterschiedlichen inhaltlichen relativen Verhältnissen, was wie ich bereits ausführte, nicht von der Wissenschaft derart erachtet wird und werden kann, wie ich noch ausführen werde. Hierüber wird ersichtlich, in welchem Bezug welche Bestandteile darin penibel voneinander getrennt werden. Vor allem wird darüber auch deutlich, daß die sachlichen Vorgaben und allgemeine Anwendung nicht sonderlich konform sind. Somit trifft man im jeweiligen Einzelbezug unterschiedliche Verhältnisse und Inhaltlichkeiten an, jedoch denke ich, daß sich über diese Ordnung die Art und Weise der Verhältnisse auseinander halten lassen.

Die synonymen Verhältnisse bezüglich der zweiteiligen Geschlechtlichkeit

Abstammung Prägung Begriff Herleitung Bedeutung Synonymverhältnis
althochdeutsch Zwitarn zwi = zwei Abkömmling von zwei
Wesen verschiedener Art
von zwei Wesen
abstammend
  (Zwitarn separiert sich inhaltlich)
Zwitter männliche und weibliche
körperliche
Geschlechtsmerkmale
altdeutsche Herkunft
griechisch Hermaphroditismus Hermes & Aphrodite Präsenz
lateinisch Bisexualität zwei
Ambisexualität zu beiden Seiten Geschlecht wechselnd
englisch 1916
Richard Goldschmidt
Intersexualität zwischen chromosomenorientiert
Einbringung der Physis
1910
Magnus Hirschfeld
Transsexualität jenseitig,
darüber hinaus
körperliches Geschlecht
und geistige
Geschlechtsidentität
gegensätzlich
Bestreben des
körperlichen Angleichs
1950er
John Money
Transgender Gegensätzlichkeit
bewahrend
separierend: Metaphysis
griechisch Mythologie Androgynie andros = Mann
gynä = Frau
männliche und weibliche
Merkmale vereinigend
metaphysisch

Der Begriff Zwitter wurde von dem althochdeutschen Wort Zwitarn abgeleitet, dessen inhaltliche Bedeutung die eines Abkömmlings von zwei Wesen verschiedener Art bzw. zweifacher Rasse oder Abstammung hatte. Was in den Abstammungsbeschreibungen, wie z.B. dem Wörterbuch der Gebrüder Grimm nur als Inhalt, jedoch nicht als maßgeblich erscheint, ist der Umstand, daß der Begriff Zwitter zusätzlich zu dem Wort Zwitarn entstand und somit den Sinn der Schaffung einer weiteren Begrifflichkeit und Inhaltlichkeit zum Zweck hatte, jedoch wird die Begrifflichkeit des Zwitters nirgends derart separiert aufgeführt, sondern nur auf dessen "angeblichen" Übergang eingegangen. Ähnlich verhält es sich mit der Begrifflichkeit der Ambisexualität, welche zusätzlich zur Begrifflichkeit von Bisexualität geschaffen wurde, jedoch das Verständnis darüber sich nicht entsprechend verbreitet hat und aufgrund dessen dieser zumeist der Bisexualität gleich gestellt wird.

Als nächstes einmal zur "angeblichen" Äquivalenz/Austauschbarkeit der Begrifflichkeit von Bisexualität und Ambisexualität. Bei genauerer Prüfung fällt auf, daß es sich so verhält, daß man bei der allgemeinen Begriffsschaffung mit Nutzung der Vorsilben bi und ambi im allgemeinen Sprachgebrauch wohl mehr Wert auf den Klang des Wortes und/oder auf die Art und Weise, wie andere dies anwenden gelegt hat, als auf die Sachlichkeit der Abstammung aus dem lateinisch/griechischen, was nämlich unumgänglich ist, um der Sprache ihre Funktionalität zu bewahren. Erst über eine Gegenüberstellung des Ursprungs wird über das Verhältnis zueinander deutlich, worin der eigentliche Unterschied besteht.

Abstammung Vorsilbe Bedeutung Synonymverhältnis
lateinisch bi zwei zwei Einheiten
griechisch
 
lateinisch ambi von zwei Seiten, herum eine Einheit mit zwei Bezügen
griechisch amphi ringsherum, zu beiden Seiten
althochdeutsch umbi um – herum, zu beiden Seiten

Hierüber wird dann wohl auch deutlich, daß der Begriff der Bisexualität mit der Inhaltlichkeit von zwei Geschlechtern keineswegs äquivalent ist zu der begrifflichen Inhaltlichkeit der Ambisexualität, in welcher es um die Relationsverhältnisse der Inhaltlichkeit zweier Geschlechter geht. Egal welches lexikalische Werk ich abfrage, wenn überhaupt, dann erhalte ich die Auskunft, daß die Bisexualität "eigentlich" als Ambisexualität zu bezeichnen sei. Nur fand der Begriff Ambisexualität im menschlichen Bezug überhaupt keine Anwendung. Sachstand ist doch, daß es in den Beschreibungen über die Bisexualität "inhaltlich" fast ausschließlich um Ambisexualität geht, wenn es denn überhaupt einen derartigen Sachbezug hat, nur wurde bisher nicht zwischen Bisexualität und Ambisexualität im Bezug auf den Menschen unterschieden und auch niemals diese Unterscheidung beschrieben, denn das wissenschaftlich-psychologische Händling bezog sich einzig auf den (angeblich) die zwei Geschlechter beinhaltenden Bisexuellen. Der sachliche Inhalt sogenannter Bisexueller stellt die Situation zwar dar, aber es fehlt halt grundsätzlich am inhaltlichen Konsenz und der damit verbundenen klaren Spezifizierung und nur von anderen abzuschreiben, hilft da auch nicht weiter. Alle haben nur den Begriff Bisexualität angewandt und die zweiteilige Inhaltlichkeit und das damit verbundene Synonymverhältnis übergangen. Ich hoffe, daß ich hier Abhilfe leisten kann, denn auch hierin bin ich ein persönlich Betroffener. (konkreter im Abschnitt Ambisexualität)

Verhältnissituation von Bisexualität und Ambisexualität

Begriff Präsenz Geschlecht Synonymverhältnis
I
n
t
e
r
s
e
x
u
a
l
i
t
ä
t
Hermaphroditismus verus   Bisexualität konstant beide präsent Geschlecht nicht wechselnd
simultaner Hermaphroditismus Ambisexualität simultan Geschlechtsfähigkeit wechselnd
sequentieller Hermaphroditismus sequentiell eines präsent Geschlecht wechselnd
psychischer Hermaphroditismus - konstant beide präsent

variierende
Ausbildung
chromosomales und gonadales
Geschlecht stimmen überein
Pseudohermaphroditismus maskulinus männlicher Karyotyp
femininus weiblicher Karyotyp

Das eigentliche Problem bezüglich der Begrifflichkeit ist, daß mittlerweile vier Begriffe, nämlich Bisexualität, Zwittertum, Hermaphroditismus und Intersexualität im Bezug auf die Zweigeschlechtlichkeit parallel nebeneinander in Anwendung sind, dies jedoch mittlerweile wieder eine Trennung erfährt, da vor allem die Anwendung der Begrifflichkeit von Ambisexualität durch das Aufkommen der chromosomalen Bestimmung und der damit verbundenen Deklaration von Intersexualität und zusätzlich damit verbundenen Ausbau im Hermaphroditismus-Begriff vollständig und die Begrifflichkeit von Bisexualität fast vollständig verdrängt wurde. Vor allem aber auch, weil der Bisexualitätsbegriff die widerstrebende Ideologie der konstruktiven Bisexualität heute mit sich trägt und sich dieser Begriff für das Sexualverhalten durchgesetzt hat. Somit steht aber auch der Zwitter als rein deutscher Begriff neben dem alles überragenden international angewandten Begriff des Hermaphroditismus, worüber sich das Verhältnis dieser beiden seit dem Mittelalter über die Ausbreitungsverhältnisse wesentlich verändert hat.

Der eigentliche "Zustand" des Bezuges zur Bisexualität und die damit verbundene generelle ablehnende Haltung demgegenüber "entstand" durch die Entwicklungsbiologie, welche im 19. Jahrhundert die Theorie der konstitutionellen Bisexualität entwickelte, daß in den frühen Stadien der Embryonalentwicklung "generell" das Potential vorhanden sei, daß sich aus den Gonaden männliche wie weibliche Genitalien ausbilden könnten, welche sich aus den gleichen embryonalen Strukturen entwickeln. Hierüber hat sich über die Begrifflichkeit der Bisexualität die Ideologie mit ausgebreitet, daß der Mensch von Grund auf Mann und Frau beinhalte. Diese Einstellung ist grundsätzlich gegensätzlich zur allgemeinen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Einstellung, welche den Grundsatz vertritt, daß der Mensch "grundsätzlich" Mann sei oder Frau und sorgt darüber zu dieser besonderen Verhältnissituation bezüglich des Bisexuellensituation, denn derart ist dies nicht gesellschaftsfähig.

Dementsprechend stellt sich es aber auch so, daß die Intersexualität über die chromosomale Beurteilung zum Verfechter dieser Ordnung geworden ist, indem darüber die Aussage des "primär zwischen zwei Geschlechtern stehend" sich in den Vordergrund drängt, sodaß darüber die ideologischen Verfechter der Intersexualität sich als Oberbegriff zu positionieren versuchen. Das hingegen widerspricht dem biologischen System des Hermaphroditismus, der Bisexualität und des Zwitters, in welchen das Prinzip des "beide Geschlechter beinhalten" gilt und so sind die Widersprüche und deren Verhältnissituationen dementsprechend. Somit ist im dem Bezug vor allem aber auch darauf zu achten, daß Bisexualität und Intersexualität zweifach vertreten sind. Hier einmal die Darstellung der beiden Bezüge:

1. Bezug
ist ... Hermaphroditismus wenn ... beide Geschlechter beinhaltend
Zwitter
Bisexualität
Intersexualität zwischen zwei Geschlechtern stehend
2. Bezug
der Mensch
ist grundsätzlich ...
bisexuell beinhaltet beide Geschlechter = Bisexualität
intersexuell steht zwischen zwei Geschlechtern
(Geschlechtszuordnend)
Intersexualität

Mein persönliches intellektuelles Problem mit dem Zwei-Geschlechter-Begriff

Was den "biologischen" Begriff der Bisexualität betrifft, so wende ich diesen nur zur Darstellung der begrifflichen Sachlage in dem Bezug an, ansonsten gilt hier eindeutig der Bezug zur menschlichen Situation und vor allem meiner Klärung der Bisexualität als sexuelle Ausrichtung und sexuelle Orientierung und somit auch Konstitution und Konstellation diesbezüglich. Beim Zwittertum, Hermaphroditismus und der Intersexualität füge ich entsprechendes hinzu, sodaß es sich davon abhebt.

Die Internationalisierung

Ein ganz wesentliches Problem ist auch der Umgang mit der Internationalisierung, in welcher die englische Sprache die Maßgabe ist. Im englischen gibt es nämlich kein der, die, das, was nicht derart tragend wäre, hätte man bei der internationsalisierten Begriffsbildung darauf Rücksicht genommen. Das tat man aber nicht und so trägt dies zu einer weiteren Misere bei, in welcher Unterscheidungen dann leicht abhanden kommen und auch unmöglich werden. Wesentlich ist in dem Bezug, daß sich die Begrifflichkeit der sexuellen Ausrichtung/Orientierung aus den Adjektiven gebildet ist (hetersexuell ist gegengeschlechtlich und homosexuell ist gleichgeschlechtlich), sodaß aus dem Hetersexuellen im Deutschen ein heterosexueller Mann im Englischen und aus dem Homosexuellen im Deutschen ein homsexueller Mann im Englischen wird. Somit trägt dies im wesentlichen auch dazu bei, daß es in dieser Art der Internationalisierung einzig bei der Unterscheidung von Mann und Frau bleibt.

Die ontologische Mensch-Ordnung

Hierüber definiert sich die Zentralordnung jeglichen Händlings bezüglich der menschlichen Inhaltlichkeit als Seins-Ordnung. Der gegebenen Ordnungen der allgemeinen Anwendung sind derer nur zwei, welcher ich mir hier annehme, wozu ich die Meinige hinzufüge, um die Verhältnissituation aufzuzeigen. Meine Gegenüberstellungen hier beziehen sich der wissenschaftlichen Ordnung, weil diese die Deklarationen und Inhaltlichkeiten festlegt, diese von der Allgemeinheit übernommen werden. Ich möchte hervorheben, daß ich diese Vorgehensweise nicht grundsätzlich als falsch erachte. Das eigentliche Problem, welches sich hierüber darlegt ist jedoch, daß die Wissenschaft der staatsgesellschaftlichen Seinsordnung entsprechen "muß" und weder meine auf das Unterbewußtsein bezogene, noch die dualistische Inhaltlichkeit ausführen "kann". Es wird wohl darüber klar werden, daß mich dies demenstprechend automatisch abseits dessen stellt. Vor allem sind aber auch die Verhältnisse von Bewußtsein, Geist und Seele derartig unterschiedlich, daß sie in der sachlichen Betrachtung, wie auch Darstellung, nur nebeneinander stehen können.

Die zentralen Darstellungselemente menschlicher Inhaltlichkeit

Meine Wenigkeit Körper und Bewußtsein
Wissenschaft Geist

Allgemeinheit

Seele
christliche Religion
syaKonstitution, Konstellation und Identität

Um die Verhältnismäßigkeit von Konstitution und Konstellation zu verstehen, ist an erster Stelle zu bedenken, daß der einzelne Mensch für sich alleine mental wie auch körperlich unvollständig ist. Dies wird über die evolutionäre Entwicklung der Fortpflanzung deutlich, bei welcher die Vermehrung in der ungeschlechtlichen Zellteilung beginnt und im Verlauf in eine Geschlechtsteilung übergeht, in welcher ein Geschlecht sich ohne das andere Geschlecht nicht fortpflanzen kann. Somit ist aber auch der Mensch als solches ein zweigeteiltes Etwas mit unterschiedlicher Inhaltlichkeit.

Mensch
männliches Geschlecht weibliches Geschlecht
Mann Frau

Auch hier muß ich erst einmal meine persönliche Verwunderung aussprechen, denn ich habe so viele Veröffentlichungen über das Verhältnis der Unterscheidung von Mann und Frau in meinem Leben erleben können, daß ich mich nur wundern kann, daß scheinbar niemand jemals auf die Idee gekommen ist, beim eigentlich gravierenden, nämlich bei der sexuellen Inhaltlichkeit zu beginnen. Meines Erachtens ist diese Inhaltlichkeit die Einzige, welche überhaupt die Unterscheidung ausmacht, nur ist man sich der Tragweite der Auswirkungen dieser sexuellen Inhaltlichkeit nicht bewußt, weil man nur das körperliche Geschlecht und das Geistige in Betracht zieht und die sexuelle Mentalität aufgrund des unbewußt seins über das Unterbewußtsein außen vor stehen läßt und somit fehlt es auch an jeglichem Verständnis für das Gesamtverhältnis. Der sexuelle inhaltliche Unterschied ist die Ursache all dieser Auswirkungen entsprechend dem Ursache-Wirkungs-Prinzip.

Der Mensch besteht nicht nur aus einer materiellen Körperlichkeit, sondern ebenfalls aus einer mentalen Körperlichkeit, welche sich parallel und in Koordination zum körperlichen Geschlecht entwickelt und darüber entwickelt sich auch eine dementsprechende mentale Wesensart, welche nicht nur den Bezug zur eigenen sexuellen Inhaltlichkeit beinhaltet, sondern auch den Bezug zur sexuellen Ausfüllung und somit zur sexuellen Inhaltlichkeit des Sexualpartners, sodaß Konstitution und Konstellation in wechselseitigem Verhältnis stehen. Da unser bewußt sein im Gegensatz zur sexuellen Konstitution des Unterbewußtseins im Überbewußtsein stattfindet, hat man es diesbezüglich auch mit einer davon separierten sexuellen Identität zu tun.

Mensch
männliches Geschlecht weibliches Geschlecht
sexuelle Mentalität
sexuelle
Identität


männlich

sexuelle
Konstitution
sexuelle
Identität


weiblich

sexuelle
Konstitution
sexuelle Konstellation

Mann & Frau
Mann Frau

Der Mensch beginnt sein Leben mit der mentalen Verbundenheit mit seiner Mutter im Mutterleib und setzt nach der Geburt diese Verbundenheit fort, bis hin zur Pubertät. Mit der Pubertät und den damit stattfindenden sexuellen körperlichen Veränderungen und Veränderungen des Bewußtseins, verlagert sich die mentale Verbundenheit in Richtung der Ausfüllung durch Sexualpartner. Beide Inhaltlichkeiten, Mutter wie auch Sexualpartner, sind uns als mentale Inhaltlichkeit bzw. als mentale Bedürftigkeit gegeben, sodaß das nicht vorhanden sein ein dementsprechendes Vakuum erzeugt und uns als Bedürfnis oder Trieb hervortritt. Da der Trieb des nicht alleine seins jedoch stärker ist, als die ausfüllende Inhaltlichkeit, können darüber auch fremde Mütter und anders veranlagte Sexualpartner als Alternativen die Gemeinschaft ausfüllen. Ob es sich um die eigene Mutter oder den inhaltlich bedingten Sexualpartner handelt, ist jedoch nur über den Bezug zum Unterbewußtsein möglich und wer dazu keinen Bezug hat, empfindet auch dieses Verhältnis dementsprechend nur unterschwellig oder auch gar nicht.

Was schon die Fragestellung in der Einleitung darlegen soll ist, daß es an und für sich in der sexuellen Ausrichtung keine maßgebliche Unterscheidung zwischen Konstitution und der Konstellation gibt, denn die Konstitution der Inhaltlichkeit beinhaltet die Konstellation der Ausfüllung. Das heißt, daß die Voraussetzung gilt, daß die Konstitution des Heterosexuellen die konstellative Ausfüllung mit einem Heterosexuellen, die Konstitution des Homosexuellen die konstellative Ausfüllung mit einem Homosexuellen, die Konstitution des Bisexuellen die konstellative Ausfüllung mit zwei Bisexuellen und die Konstitution des Transsexuellen die konstellative Ausfüllung mit einem Transsexuellen beinhaltet.

Beim regulären bewußten Bezug zum gesamten Bewußtsein und somit auch des Unterbewußtseins (ausgeprägt), ergibt sich ein reguläres Selbstbewußtsein, in welchem die Identität sich aus der veranlagten Gegebenheit seiner selbst und somit aus der veranlagten Konstitution ergibt und darüber auch die veranlagte Konstellation beinhaltet. Beim Fehlen des Bezuges zum Unterbewußtsein (unausgeprägt) entwickelt sich eine rein geistige Identität ohne den Bezug zur veranlagten Konstitution und somit auch zur veranlagten Konstellation. Je nach Verhältnis des fehlenden Bezuges zum Unterbewußtsein können somit derartige Differenzen auftreten, sodaß die durch das rein geistige Händling erzeugte Identität sich vollständig von der durch die Veranlagung gebildeten Identität unterscheidet.

Selbstbewußtsein
Unterbewußtsein
bewußt
konstitutioneller Bezug
zum eigenen Geschlecht
sexuelle
Identität
konstellativer Bezug
zum Sexualpartner
 
 
 
 
 
Synonymitätsverhältnis
< ================= >
 
 
Geistbewußtsein
Unterbewußtsein
unbewußt
rein geistiger Bezug
zum eigenen Geschlecht
sexuelle
Identität
rein geistiger Bezug
zum Sexualpartner

Diese Unterscheidung tritt jedoch nur zutage,
wenn sie dementsprechend wahrgenommen wird.

Das erklärt auch, warum sich so viele Menschen Erklärungen und Vorlagen für ihre sexuelle Orientierung von außerhalb ihrer selbst beschaffen. Dies hängt mit ihrem fehlenden Bezug zum Unterbewußtsein, dem Bezug zum Ist-Zustand und damit verbundenen fehlenden Selbstbewußtsein zusammen. Hierüber wird dann gleichzeitig auch deutlich, warum dieses Händling des reinen Geschlechtsbezuges derart verbreitet/populär ist, denn wenn der Bezug zur mentalen Innerlichkeit fehlt, bleibt dann nur noch der rein geistige Bezug zum eigenen körperlichen Geschlecht und dementsprechend auch nur zur geistigen und körperlich geschlechtlichen Inhaltlichkeit des Gegenüber zur Identitätsbildung, wodurch sich in dem Bezug über diese Konstellation der Anschein einer dementsprechenden Konstitution rein geistig bildet. Hierüber entsteht diese gegebene basisbildende Parallelität und die damit verbundenen Verhältnismäßigkeiten.

Die Erweiterung der Basisordnung
mit Einbezug des Identitätsverhältnisses

veranlagungsbedingte
sexuelle Identität
geistig bedingte
sexuelle Identität
Bezug veranlagungsorientiert Bezug geistig/körperlich orientiert
veranlagte Konstitution individuelle Konstitution
mental-, körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit
instinktives Händling willentliches Händling
veranlagungsbedingte Konstante (Gegebenheit) geistig bedingte Variabilität (produziert)

Unterbewußtsein bewußt

Unterbewußtsein unbewußt

aufgrund relativer Verhältnismäßigkeiten auch:
Veranlagung ablehnend
Deklarationsordnung:
Veranlagung Vorlieben/Neigungen
veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung

Aufgrund des Relationsverhältnisses des bewußt-seins-Bezuges der sexuellen Identität entsteht auch im wesentlichen das eigentliche Dilemma mit dem Umgang dessen, wenn das Unterbewußtsein nicht bewußt ist, denn in dem Fall ist es mit allgemein üblichen Methoden unmöglich zu prüfen, ob die sexuelle Identität identisch ist mit der Veranlagung. Über die Verhältnismäßigkeit von Konstitution und Konstellation jedoch kann man auch die Sexualpartner mit einbeziehen und darüber erhält das Ganze ein weitaus effizienteres Händling, denn zur Ausgangslage einer Subjektivität gesellt sich über das erweiterte Spektrum ein mehr an Objektivität.

Die Bestandteile im Verbund

männliches
Geschlecht
männliches
Geschlecht
  männliches
Geschlecht
weibliches
Geschlecht
  weibliches
Geschlecht
weibliches
Geschlecht
sexuelle Mentalität
sexuelle
Identität


homosexueller
Mann

sexuelle
Konstitution
sexuelle
Identität


homosexueller
Mann

sexuelle
Konstitution
Konstellation
der Homosexuelle &
der Homosexuelle
sexuelle Mentalität
sexuelle
Identität


heterosexueller
Mann

sexuelle
Konstitution
sexuelle
Identität


heterosexuelle
Frau

sexuelle
Konstitution
Konstellation
der Heterosexuelle &
die Heterosexuelle
sexuelle Mentalität
sexuelle
Identität


homosexuelle
Frau

sexuelle
Konstitution
sexuelle
Identität


homosexuelle
Frau

sexuelle
Konstitution
Konstellation
die Homosexuelle &
die Homosexuelle
Homosexualität Heterosexualität Homosexualität

Über die sexuelle Ausfüllung mit dem Sexualpartner erweitert sich die Komplexität um den Bestandteil der Konstellation, sodaß sich die sexuelle Mentalität aus dem körperlichen Geschlecht, der sexuellen Konstitution, der sexuellen Identität, sowie dem Wechselverhältnis zum Sexualpartner darstellt. Das Elementare an der Anwendung der Konstellation ist, daß die sexuelle Erfüllung sich als Sexualtrieb bei entsprechender Ausgeprägtheit entscheidend auswirkt, sodaß darüber zuzüglich zum Verhältnis von Identität und Konstitution auch ein Verhältnis von Identität und Konstellation ermitteln läßt. Aufgrund dessen, daß die körperlichen Aktivitäten vom Überbewußtsein nur in Gang gesetzt, jedoch vom Unterbewußtsein ausgeführt werden und sich vor allem über instinktive Handlungen der wahre Kern des Seins sich umsetzt, ist somit auch eine Identifikation ebenfalls über den Sexualtrieb möglich. Somit ergeben sich hierüber vier Bestandteile zur Identifikation.

Indentifikatoren
Konstitution Identität Konstellation
Sexualtrieb
Die konstitutionelle systematische Gesamtordnung
körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weiblich
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
der
bisexuelle
Dritte
weibliches
Pondant
weibliches
Pondant
Konstellation
körperliches
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlich
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
die
bisexuelle
Dritte
männliches
Pondant
männliches
Pondant
Konstellation
körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlich
Konstitution
transsexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
heterosexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
transsexuell
Identität
transsexuell
Identität
homosexuell
Identität
heterosexuell
Identität
homosexuell
Identität
transsexuell
die
Transsexuelle
der
Homosexuelle
der
Heterosexuelle
die
Heterosexuelle
die
Homosexuelle
der
Transsexuelle
Konstellation
der
Transsexuelle
der
Homosexuelle
die
Heterosexuelle
der
Heterosexuelle
die
Homosexuelle
die
Transsexuelle
Identität
transsexuell
Identität
homosexuell
Identität
heterosexuell
Identität
homosexuell
Identität
transsexuell
Konstitution
transsexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
heterosexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
transsexuell
mentales
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
Die Ausrichtungs- und Orientierungsordnung

Veranlagung


Vorlieben/Neigungen

veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung
Konstellation Deklaration Konstellation
 
der Heterosexuelle &
die Heterosexuelle
Heterosexualität heterosexuelle
Vorlieben/Neigungen
der heterosexuell orientierte Mann &
die heterosexuell orientierte Frau
der Homosexuelle &
der Homosexuelle
Homosexualität homosexuelle
Vorlieben/Neigungen
der homosexuell orientierte Mann &
der homosexuell orientierte Mann
die Homosexuelle &
die Homosexuelle
die homosexuell orientierte Frau &
die homosexuell orientierte Frau
der bisexuelle Dritte &
2 bisexuelle weibliche Pondants
Bisexualität bisexuelle
Vorlieben/Neigungen
der bisexuell orientierter Mann &
2 bisexuell orientierte Frauen
die bisexuelle Dritte &
2 bisexuelle männliche Pondants
die bisexuell orientierte Frau &
2 bisexuell orientierte Männer
der Ambisexuelle &
unspezifiziert wechselnde Partner
Ambisexualität ambisexuelle
Vorlieben/Neigungen
der ambisexuell orientierte Mann &
unspezifiziert wechselnde Partner
die Ambisexuelle &
unspezifiziert wechselnde Partner
die ambisexuell orientierte Frau &
unspezifiziert wechselnde Partner
der Transsexuelle &
die Transsexuelle
Transsexualität transsexuelle
Vorlieben/Neigungen
der transsexuell orientierte Mann &
die transsexuell orientierte Frau
 
Bezug veranlagungsorientiert Bezug geistig/körperlich orientiert
veranlagte Konstitution individuelle Konstitution
mental-, körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit
instinktives Händling willentliches Händling
veranlagungsbedingte Konstante (Gegebenheit) geistig bedingte Variabilität (produziert)

Unterbewußtsein bewußt


Unterbewußtsein unbewußt
(bzw. Veranlagung ablehnend)

syaDie Bisexualität

Kann man über die reine Geschlechtskonstellation eine Bisexuellenkonstellation darstellen?

           
heterosexuell homosexuell
männlich weiblich weiblich
bisexuell
männlich männlich weiblich
homosexuell heterosexuell

NEIN ...

... denn die Geschlechtskonstellationen beinhalteten einzig eine gegengeschlechtliche (heterosexuelle) und gleichgeschlechtliche (homosexuelle) Inhaltlichkeit und beschränkt sich darüber einzig auf diesbezügliche Inhaltlichkeiten. Die Bisexualität läßt sich darüber noch nicht einmal im Ansatz darstellen. Eine derartige Anwendung führt einzig zur Verwirrung über den Sachstand.

Das nur der Bezug zum eigenen Geschlecht und des Gegenüber die Maßgabe der geistig bedingten sexuellen Orientierung ist und sich auch die Spezifikation des Gesamten auch einzig darauf bezieht, hat nicht nur die bisexuellen Dritten "darin" eliminiert, sondern auch die spezifizierte Substanz, zwischen sexueller Ausrichtung und sexuellen Vorlieben unterscheiden zu können und damit verbunden fehlt es auch grundsätzlich an klarer Inhaltlichkeit für die Gesinnung. Für die bisexuellen Dritten führte dies aber nicht nur dazu, daß sie gar nicht erscheinen, sondern sich diese sogar selbst heraus katapultieren, wenn sie sich als "bisexuelle Dritte" outen und ihr Outen sachlich/sprachlich deklarieren bzw. dazu Stellung beziehen wollen. Und die beiden anderen der bisexuellen Gemeinschaft (die Pondants) werden seit der Deklaration dessen zwischen Heterosexualität und Homosexualität hin- und hergeschoben, weil es gar nicht um deren veranlagte Inhaltlichkeit geht, sondern nur, um als subjektives Regulativum dienlich zu sein.

Somit stellt in den öffentlichen Thematisierungen der Bisexuellen die Einbeziehung der Veranlagung des Beziehungspartners und die logische Erfassung "seiner" spezifischen Ausrichtung die derzeitige Darstellung als Paradoxum dar, denn wenn der/die Bisexuelle zu zwei Geschlechtern (?!) Beziehung pflegt, so bilden selbst zwei Bisexuelle ein unausgefülltes Ganzes und bei der ausfüllenden Konstellation von drei Personen wäre, "nach der offiziellen Deklaration", eine Person nicht bisexuell. Der/Die logische Dritte ist jedoch der Bestandteil, über welchen nicht nur erst eine klar spezifizierte Aussage über die Konstitution der Bisexualität möglich wird, sondern durch diese logische Ausfüllung klärt sich "überhaupt erst" die Gesamtlogik sexueller Ausrichtungen. Und das ist wohl einer der Hauptgründe, warum derart mit der Bisexualität verfahren wird. Hierzu einmal die mathematische Logik zur Sachklärung:

die logische Ordnung

1 Mann zu 2 Geschlechtern bedingt 2 Männer und 1 Frau
1 Frau zu 2 Geschlechtern bedingt 2 Frauen und 1 Mann

Bis zu diesem Punkt dürfte es noch recht einfach nachvollziehbar sein, aber jetzt kommt das Komplizierte daran, denn dies läßt sich gar nicht durch 3 ausfüllen, wenn "alle 3 Beteiligten" zu 2 Geschlechtern Bezug haben sollen, denn die Zahl 3 läßt auch nur und einzig diese beiden Kombinationen zu, denn die möglichen weiteren Varianten, 3 Männer oder 3 Frauen, schließen sich ja aus dem Sachstand aus. In dieser Kombination hat nämlich eine(r) keinen Bezug zu zwei Geschlechtern, sondern zu Zweien mit dem gleichen Geschlecht!

Die Ausfüllung
mit Hervorhebung der bisexuellen Dritten
und der damit verbundenen
Separierung der Bestandteile

1 Mann und 2 Frauen
1. Frau gegengeschlechtlich Mann  
2. Frau  
gleichgeschlechtlich 1. Frau  
1 Frau und 2 Männer
  Frau gegengeschlechtlich 1. Mann
  2. Mann
  1. Mann gleichgeschlechtlich

Noch einmal sachlich logisch: wenn ein Bisexueller eine Verbindung zu zwei Geschlechtern(!) eingeht, dann liegt doch in diesem Bestreben auch die Maßgabe, zu diesen beiden Geschlechtern "gleichzeitig" eine Verbindung einzugehen. Wenn man jedoch diese Gleichzeitigkeit einmal versucht, auf diese beiden zueinander "logisch" auszufüllen, ergibt sich die Situation, daß einer der Dreien nicht zu zwei unterschiedlichen, sondern zu zwei gleichgeschlechtlichen Gegengeschlechtlichen Bezug hat. Wenn der Erste zu zwei Geschlechtern Bezug hat und auch der Zweite zu zwei Geschlechtern Bezug hat, dann füllt sich das Ganze durch den Dritten, welchem dann nur ein Geschlechtertyp gegenübersteht, welches dem Seinigen gegensätzlich ist.

Die vollständige Inhaltlichkeit der sexuellen Ausrichtung der Bisexualität setzt die Substanz von Dreien voraus (logische Konsequenz). Erst wenn alle Drei eine Beziehung zu Zweien haben, ergibt sich ein komplettes Ganzes. Die begriffliche Fassung der Pondants und des Dritten sind aufgrund der unterschiedlichen geschlechtlichen Substanzierung unumgänglich. Da es sich um insgesamt vier unterschiedliche Typenverbindungen geht, so ist es nicht möglich, die Substanzierung durch einen Begriff auszudrücken. Hierzu ist, zur Spezifizierung, ein Zusatz notwendig, der sich so ausdrückt: (2) weibliche Pondants und der dritte männliche Part - wie auch (2) männliche Pondants und der dritte weibliche Part. So werden sachlich die vier Substanzen separiert und jeder Einzelne kann sich klar sachlich, wie auch definitionsmäßig kategorisieren, sowie spezifizieren.

Der/Die Dritte zu zwei gegengeschlechtlichen Pondants und die Pondants jeweils zu einem gleichgeschlechtlichen Pondant und einer/einem gegengeschlechtlichen Dritten. Hier ist eine Unterscheidung zwischen gegengeschlechtlicher Aktivitäten und Heterosexueller sein sowie gleichgeschlechtlicher Aktivitäten und Homosexueller sein unerläßlich, was jedoch grundsätzlich bisher sachlich-thematisches Problem ist bezüglich der Unterscheidung zwischen solchen Aktivitäten und der Veranlagung und somit auch das zentrale Thema dieser Abhandlung ist, denn wie ich feststellen konnte, gibt es da einen klaren Zusammenhang zwischen der begrifflichen und der sachlichen Situation.

Die bisexuellen Konstellationen

2 weibliche Pondants und 1 männlicher Part 2 männliche Pondants und 1 weiblicher Part

Wesentlich ist hierbei,
daß alle drei bisexuell sind und nicht hetero-/homosexuell,
worbüber sich auch eindeutig klärt,
daß das Geschlecht gar nicht alleiniger Maßstab sein kann!

Die Ausfüllung
mit korrekter Deklarierung

Der bisexuelle Dritte
und
2 bisexuelle weibliche Pondants
1.
weibliches
Pondant
gegengeschlechtlich Der
bisexuelle
Dritte
 
2.
weibliches
Pondant
 
gleichgeschlechtlich 1.
weibliches
Pondant
 
Die bisexuelle Dritte
und
2 bisexuelle männliche Pondants
  Die
bisexuelle
Dritte
gegengeschlechtlich 1.
männliches
Pondant
  2.
männliches
Pondant
  1.
männliches
Pondant
gleichgeschlechtlich

Die Spezifizierung des Inhaltes der Bisexualität zeigt auch, daß der Begriff Bisexualität sachlich korrekt ist und auch ein auf die Zahl drei gebildeter Begriff hier nicht paßt, denn die Dreiersubstanz ist nur zweifach gegeben, nämlich durch die Gesamtsubstanz der Drei, die alle drei bisexuell sind, jedoch wird der Inhalt ausschließlich aus jeweils Zweien gebildet, nämlich zwei Konstellationen mit jeweils 2 Pondants, den 2 Dritten und zwei Geschlechtern, sowie zwei geschlechtliche Ausrichtungen, der Gegengeschlechtlichen und Gleichgeschlechtlichen.

Da es neben diesen beiden Konstellationen auch den Bezug der Einzelnen in unausgefüllter Verbindung gibt, wie z.B. zwischen den beiden bisexuellen Dritten und die auf diese Verbindung beschränkte Anziehung der Konstellation ähnelt, so ist es maßgeblich, über die Deklaration dieser unterschiedlichen Bestandteile zu verfügen, da sich nur darüber dies auch im Vorfeld klären läßt. Durch die Deklaration aller Beteiligten läßt sich dies auch sprachlich ausdrücken.

Die konstitutionelle systematische Gesamtordnung
(separierend für die Bisexualität)
körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weiblich
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
der
bisexuelle
Dritte
weibliches
Pondant
weibliches
Pondant
Konstellation
körperliches
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlich
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
die
bisexuelle
Dritte
männliches
Pondant
männliches
Pondant
Konstellation
Die Ausrichtungs- und Orientierungsordnung

Veranlagung


Vorlieben/Neigungen

veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung
Konstellation Deklaration Konstellation
der bisexuelle Dritte &
2 bisexuelle weibliche Pondants
Bisexualität bisexuelle
Vorlieben/Neigungen
der bisexuell orientierter Mann &
2 bisexuell orientierte Frauen
die bisexuelle Dritte &
2 bisexuelle männliche Pondants
die bisexuell orientierte Frau &
2 bisexuell orientierte Männer
 
Bezug veranlagungsorientiert Bezug geistig/körperlich orientiert
veranlagte Konstitution individuelle Konstitution
mental-, körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit
instinktives Händling willentliches Händling
veranlagungsbedingte Konstante (Gegebenheit) geistig bedingte Variabilität (produziert)

Unterbewußtsein bewußt


Unterbewußtsein unbewußt
(bzw. Veranlagung ablehnend)

Die ausgefüllte Beziehungsgemeinschaft der Bisexuellen entspricht einem Dreieck, in welchem die drei Personen jeweils einen Eckpunkt darstellen. Die gebildeten Gemeinschaftsbestandteile entsprechen den Verbindungslinien der Eckpunkte. Bei jeweils Zweien entspricht der Inhalt nur den Linien. Erst durch die Verbindung aller Drei ergibt sich auch die flächige Ausfüllung des Dreiecks. Erst hierdurch wird das Gesamtvolumen des mental-bisexuellen in seinem Gesamtumfang substanziert. Darüber wird auch verständlich, wie sich die unterschiedlichen Verhältnissituationen sachlich stellen.

Maßgeblich ist hierin vor allem aber auch, daß es sich bei der Ausfüllung der Bisexualität zu Dritt um "ein" Beziehungsverhältnis handelt und nicht um drei. Bisexuelle Gemeinschaften "funktionieren" nicht nur auf sexueller Ebene einzig zu dritt und somit stellt sich dies darüber differenzierend zur Vorstellung, monogame Beziehungen betänden "einzig" aus einem Bezug von zwei Personen.

der monogame Bezug

Heterosexualität 2 Personen
Homosexualität
Transsexualität
Bisexualität 3 Personen

Tasächlich funktioniert nämlich ein Zweierbezug in der Bisexualität überhaupt nicht. Im Gegenteil, denn auch wenn aus einer funktionierenden Dreiergemeinschaft ein(e) Beteiligte(r) aussteigt, geht alsbald die gesamte Verbindung verloren. Hierüber wird besonders deutlich, daß in diesem Dreieck nicht die Verbindungslinien zu den beiden Partnern das Wesentliche und somit tragende Element bildet, sondern die jeweilige Verbindungslinie zwischen dem jeweiligen Beteiligten und der Verbindungslinie der beiden Gegenüberstehenden. Das erklärt auch, warum ein Zweierbezug von Grund auf nicht funktioniert und der Umgang mit der bisexuellen Erfüllung einer derartigen Komplexität unterliegt, denn das Fehlen dieses Bestandteiles erzeugt eine Dissonanz und nur insofern diese Inhaltlichkeit als Gegebenheit vorhanden ist, erfüllt sich die emotionelle Bedürftigkeit.

Dritte(r) Pondant
\ → | ← /
Pondant
   
Pondant Pondant
\ → | ← /
Dritte(r)

So ist aber auch in diesem Bezug die reine Ausführung des Bezuges 'zu zweien' äußerst verfänglich, denn es beinhaltet diesen elementaren Bestandeil nicht, jedoch ist aufgrund der allgemeinen Situation zunächst einmal die Notwendigkeit gegeben, die Bisexulität als solches von den anderen sexuellen Ausrichtung zu unterscheiden und in diesem ganzheitlichen Bezug auch zu spezifizieren. Da beim Einpartnerbezug der anderen Ausrichtungen 'diese' Inhaltlichkeit eine untrennbare Einheit bilden, so ist dies auch einzig für die Bisexualität 'hinzufügend' auszuführen. Das Prinzip selbst gilt jedoch für alle gleichermaßen.

Innerhalb der Bisexualität gibt es allem voran zwei ineinander greifende Attraktionen, an erster Stelle die der konstitutionellen Attraktion im Bezug auf bisexuelle Inhaltlichkeit generell und hinzukommend die der konstellativen Attraktion im Bezug auf die bisexuelle Inhaltlichkeit des Miteinander. Und aufgrund der Erweiterung durch die Komplexität zwiespältigen Bezugs in der Gesamtsubstanz ergibt sich auch das eigentliche menschliche Problem, mit dieser Sexualität umzugehen, sie zu erhalten, zu gestalten und zu bewahren. Wenn nur Zwei zusammenkommen, ergeben sich "ohne diese Berücksichtigung" viele "scheinbare" Konstellationen, denn die männlichen, wie weiblichen Pondants finden an sich alle Bisexuellen attraktiv und die beiden Dritten finden an sich einander und die jeweiligen Pondants attraktiv. Diese Attraktion findet jedoch nur so lange statt, wie das Bestreben nach der Dreiersubstanz mental enthalten ist. Wenn dieses Bestreben nicht mehr Inhalt ist und/oder die Dreiersubstanz noch nicht einmal in Alternativen ergibt, wandelt sich die Attraktion in Abstoßung. Im Ideal der Dreiersubstanz ergeben sich jedoch nur zwei Konstellationen, in der jeder Einzelne beider Konstellationen eine klare Position ausfüllt. Da aber auch das Erreichen der Gemeinschaft aller Drei über die Gemeinschaft von Zweien führt und dieses als Zwischenstadium wahrnehmen müssen, ist es auch unausweichlich, daß sich die Einzelnen nicht nur sich selbst, sondern auch dem Gegenüber, in allen Stadien des gemeinschaftlichen Seins bewußt sind/werden und dies im Miteinander klären.

Das Verhältnis von Zweien in der Bisexualität ist aber auch dem Ablauf eines Verhältnisses von Dreien in einer Hetero- oder Homosexuellenbeziehung äquivalent. Wo hier die Unvollständigkeit zur Diskrepanz führt, so führt dort die Überzahl dazu. Das Empfinden ist dem ähnlich. Aus diesem Grund erfolgte auch meinerseits zeitweilig der Ausspruch: "eine Frau ist mir zu viel", denn dem 1/3 meines Angebotes stehen bei Nichtbisexuellen 1/2 der Erwartung an Ausfüllung gegenüber. Wenn Angebot und Nachfrage nicht im entsprechenden Verhältnis stehen, so ist auch langfristig dies nicht haltbar. Hier wird ebenfalls über das Zahlensystem deutlich, warum sich bisexuelle Gemeinschaften derart schwierig gestalten, wenn nicht alle drei Glieder gleichzeitig vorhanden sind. Wenn da nicht von vornherein die Aufklärung der Sachlage mit einbezogen wird, endet dies grundsätzlich im Abbruch der Verbindung.

Haben Bisexuelle oder Ambisexuelle jemals eine eigene Deklaration verfaßt?

NEIN!

Es wurden noch nicht einmal klare Statements von ihnen verfaßt, denn Bisexuelle verstehen selbst nicht ihre eigene Inhaltlichkeit. Das kommt aber vor allem, da sie über keinerlei Vorlagen verfügen, dessen sie sich annehmen könnten, um daraus sich ihre eigene Inhaltlichkeit "abbilden" zu können und die Vorlagen, die sie erhalten, drängen sie in die monogame Beziehungsbeschränkung mit einem Partner und eliminiert darüber die Vervollständigung der Gemeinschaft zu dritt und somit kann sich das Empfinden auch nicht dementsprechend entfalten. Auch ich habe viele Jahre mit der Unmöglichkeit verbracht, mein sexuelle Konstitution, wie auch Konstellation sprach-sachlich überhaupt darstellen zu können, nachdem ich bereits viele Jahre damit verbracht hatte, mir überhaupt der empfindungsmäßigen Sachbezüge klar zu werden. Ich bin dazu übergegangen, mir die Begrifflichkeit für die Inhaltlichkeit selbst zu schaffen und kann darüber feststellen, daß der ganze Umstand sprach-sachlich bisher völlig substanzlos da steht und zwar für die Bisexualität, wie auch für die Ambisexualität gleichermaßen. Tatsache ist aber auch, daß ich "nur" für die Bisexualität eine Begrifflichkeit schaffen mußte, nicht aber für die Ambisexualität, welche sich nämlich aus den Gegebenheiten heraus fassen und darstellen läßt. Wenn man bedenkt, als was Bisexuelle und Ambisexuelle heute "gehandelt" werden, dann ist es kein Wunder, was diesen beschert ist. Wie ich jedoch hier darstelle, so wäre zumindest die Ambisexualität sachlich übertragbar aus den Gegebenheiten heraus faßbar gewesen und darüber hätte sich auch geklärt, daß es sich nicht nur um ein Prinzip handelt und über die Hervorbringung beider Substanzen wären darüber auch beide zur Klärung gelangt. Nur fehlt es halt grundsätzlich an "Verständnis" und vor dem Willen der Sache gegenüber!


Mediale Darstellungen


Ich bin bisher (leider) nur auf einen Film gestoßen, welcher prädestinierend den Sachstand in idealer Weise darstellt. Es handelt sich um Vicky Cristina Barcelona von Woody Allen. Das Besondere an diesem Film ist, daß darin die jeweilige Sachlichkeit der einzelnen Facetten über die Inhaltlichkeit der Bisexualität und somit eine objektive Darstellung stattfindet, wohingegen die offiziellen Darstellungen über den Film (die Texte) nur das Klischee Bisexualität ausfüllen, indem sie sich nur auf die Inhaltlichkeit der potentiellen Pondants und damit verbunden auf hetero-homo-Bezüge beziehen. Ich denke jedoch, daß hierüber auch klar wird, daß es bisher "nur" bildlich, aber sprachlich gar nicht möglich ist(!), den Sachstand darzustellen, weil die Sprachsubstanz der und über die bisexuellen Dritten nicht vorhanden ist!

Der Film Habitación en Roma beschreibt das Zusammentreffen und nächtliche Erlebnis zweier Frauen, wobei eine dieser beiden (Natasha) kurz vor ihrer Hochzeit steht und eine Ausfüllung dieses Erlebnisses zu dritt (mit Enrico) anstrebt, dem dieser euphorisch zugeneigt ist, jedoch aufgrund der dominanten, im Zentrum des Geschehens stehenden Elena, welche dies ablehnt, eine rein lesbische Ausfüllung erfährt. Dieser Film zeigt nicht nur die darin enthaltenen drei sachlichen Inhaltlichkeiten, sondern damit verbunden auch die drei sich differenzierenden Verhältnissituationen auf.

syaDie Ambisexualität

Die allgemeine Situation bezüglich der Bisexualität, wie auch der Ambisexualität, wird dadurch verursacht, daß grundsätzlich der Bezug von zwei Personen als Maßregel vorgegeben ist. Eine darüber hinausgehende Anwendungsweise wird dementsprechend bereits vom Grundsatz her, als nicht der Norm entsprechend erachtet. Des weiteren wird zentral der Partnerwechsel fokusiert bei der Beurteilung der Verhaltensweisen, worüber wiederum der Anschein erweckt wird, daß im Prinzip die Ein-Partner-Zuordnung in der Gesinnung Gegebenheit sei und es sich rein um eine Orientierungslosigkeit handle. Das Prinzip einer Gemeinschaft von Dreien wird aber grundsätzlich gesellschaftlich ad absurdum gestellt.

Maßgabe 1 Partner Heterosexualität
Homosexualität
scheinbarer
Mißstand
mehr als
1 Partner
Bisexualität
Ambisexualität

Wenn man jedoch die Ein-Partner-Maßregel außen vorstehen läßt und den tatsächlichen Sachverhalt erachtet, wird deutlich, daß man es darin mit einer klaren Prinzipialität zu tun hat, welche sich synonym zur Deklaration der Unterscheidung des biologischen Geschlechts stellt und die einzelnen Varianten der ambisexuellen Konstitution/Konstitution sich ebenfalls darüber darstellen läßt:

Bezug zum
biologischen Geschlecht
Begriff Bezug zur
sexuellen Konstitution/Konstellation
beide präsent zwei
Geschlechter
konstant Bisexualität konstant zwei Partner miteinander präsent
Geschlechtsfähigkeit wechselnd simultan Ambisexualität simultan (2) Partner separiert präsent
Geschlecht wechselnd sequentiell sequentiell Partner wechselnd

Wer genauer hinschaut, wird feststellen, daß die Inhalte klare Unterscheidungen hervorbringen, welche der grundlegenden Prinzipialität der bisexuellen und ambisexuellen Varianten der Deklaration des biologischen Geschlechtes entspricht. Vor allem jedoch hebt die Betrachtung des Gemeinschaftsinhaltes hervor, daß die Ausfüllung der sexuellen Gemeinschaft einen dementsprechenden verhältnismäßigen gleichen Bezug beinhaltet. Es zeigt sich darüber aber auch, daß die Ambisexualität etwas ganz anderes ist, als die Bisexualität.

Die komplette Inhaltlichkeit der Ambisexualität beim Menschen
basiert jedoch einzig auf Negierungen!

Die angebliche Zahl von zwei Geschlechtern basiert auf dem Prinzip, sich nicht auf ein Geschlecht festzulegen. Der Bezug zu zwei Personen basiert auf dem Prinzip, sich nicht auf eine Person festzulegen. Somit gilt darin keinerlei festlegender Bezug diesbezüglich und nur die wahllosen Varianten lassen das Bild derart erscheinen, vor allem, wenn man einzig nach einer singulären Prinzipialität sucht. Überhaupt ist das Händling der Ambisexualität einzig möglich, wenn man diese Besonderheit dementsprechend auch herausstellt, denn insofern es in der sexuellen Ausrichtung um die Spezifizierung der Ausrichtung "auf etwas spezifisches" geht, so zeigt sich hierin die Besonderheit darin, daß die Spezifikation aus einer Negation besteht, die grundsätzlich gilt. Aber auch hier zeigt sich wiederum, daß dies nur ersichtlich wird, wenn man die Ambisexualität ebenfalls "innerhalb" einer Gesamtübersicht einer Betrachtung unterzieht. Wenn man meine Ausführungen einmal dementsprechend anwendet, wird es klar und deutlich.

ambisexuelle Orientierung

Partnerwahl Geschlecht Anzahl Partner
nicht monogam nicht geschlechtsspezifisch nicht spezifisch

Aus diesem Spektrum heraus handelt es sich bei dieser Deklaration von Ambisexualiät um eine spezifische Form der Inhaltlichkeit von Unausgeprägteit. Es weist in keiner Weise ein spezifische sexuelle Veranlagung auf. Somit erscheint die Ambisexualität auch nicht als solches in der Gesamtordnung, sondern dient einzig der Orientierungsfindung. Entsprechend der Sachlage selbst lautet die korrekte Deklaration "ausgeprägte Unausgeprägtheit der sexuellen Veranlagung".

Die Orientierungsordnung

Vorlieben/Neigungen

geistig bedingte
sexuelle Orientierung
Konstitution Konstellation
ambisexuelle
Vorlieben/Neigungen
der ambisexuell orientierte Mann &
unspezifiziert wechselnde Partner
die ambisexuell orientierte Frau &
unspezifiziert wechselnde Partner
 
Bezug geistig/körperlich orientiert
individuelle Konstitution
körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit
willentliches Händling
geistig bedingte Variabilität (produziert)

Unterbewußtsein unbewußt

syaDie Transsexualität

Es ist äußerst markant, daß ich persönlich Parallelen durchlebte, wie meine sexuelle Ausrichtung in sachlichem Bezug, aber auch aufgrund dessen besteht meine ganz persönliche Verbundenheit damit. Auch ich hatte, an dem Punkt angelangt, meine Sexualität zu hinterfragen und sie mir verständlich zu machen, mich erst einmal in die Richtung begeben, mein mentales Geschlecht in Frage zu stellen, denn mein Bezug zu zwei Frauen gleichzeitig und deren emotionaler Bezug zueinander standen mir an sich schon immer im Vordergrund meines Gemeinschaftsbestrebens und so kam mir die Frage auf, ob dies denn nicht sei, weil ich dem in ebenbürtiger Weise entsprach, selbst von den Empfindungen her Frau sei. Das körperliche sexuelle Miteinander hatte ich aufgrund negativer Erfahrungen bereits zuvor schon ins Abseits gestellt, weil mir klar geworden war, daß das sinnliche Miteinander nicht richtig funktionierte.

Während der Phase der "Umstellung" auf meine Transsexualität fand aber auch eine Veränderung bezüglich meiner sexuellen Ausrichtung/Orientierung statt, denn mir wurde die Transsexuelle zum angestrebten Sexualpartner. Das Markante daran war, daß dieser nicht meinen sinnlichen Sexualbezug zu zwei Frauen beseitigte, sondern dies sinnlich hinzu kam und aufgrund der derzeitigen hervortretenden Wandlung meiner selbst ebenfalls in den Vordergrund trat. Im Nebeneinander dessen wurde mir über den veränderten Sexualbezug jedoch dann auch klar, daß die Veränderung unpassend und auch nur eine geistig Aufgesetzte war, welche sich neben eine lebenslange Beständigkeit drängte, hob mir jedoch besonders deutlich hervor, wie die einzelnen Bestandteile als Einheit fungieren.

körperliches
Geschlecht
sexuelle
Mentalität
mentales
Geschlecht
Konstitution
sexuelle
Identität
Konstellation
Bisexualität
seinen Bezug zu
zwei
Personen
identifizieren
Konstellation
wahrnehmen denken empfinden
Konstitution
seinen Bezug zu
zwei
Geschlechtern
identifizieren
Transsexualität
männlich weiblich
heterosexuell
homosexuell
bisexuell
transsexuell

In diesem Verhältnis von Bisexualität und Transsexualität wird überhaupt erst das gesamte Spektrum deutlich, welches auf die sexuelle Identität "generell" einwirkt. Und wohlgemerkt, dies bezieht sich einzig auf das Interne, welches da wirkt, ohne jeglichen Einbezug von äußeren Einflüssen. Das eigentliche Problem aber sind die Externa's, welche einem ein Korsett anlegen, in das man sich einpassen soll und wenn dann nichts der spezifischen Inhaltlichkeit der Interna entspricht, was dann? Anpassung oder Identitätskrise! In meinem Fall gibt es kein anpassen und um die Krise zu überwinden, brauchte es noch viele Jahre, denn über die Sprache war es, bis ich es "mir" änderte unmöglich, "meine" Bisexualität anderen darzustellen und verständlich zu machen.

Gerade über das Erlebnis mit der Transsexualität wurde mir klar, daß wir nicht rein männlich oder weiblich sind, auch nicht im rein mentalen Bezug, denn das was uns bewußt ist, ist die sexuelle Identität, in welcher der Bezug zum jeweiligen Bestandteil in einem zusammen eine Einheit bildet. Dort trifft der Bezug zum körperlichen Geschlecht, der Bezug zum mentalen Geschlecht und auch der dementsprechende Bezug zur Konstitution/Konstellation zusammen und somit kommt auch im dementsprechenden Verhältnis das Resultat dabei heraus. Somit ist das relative bewußt sein dessen bestimmend, über welches Identitätsverhältnis man verfügt.

Konstellation
körperliches
Geschlecht

männlich
  körperliches
Geschlecht

weiblich
mentales
Geschlecht

weiblich
mentales
Geschlecht

männlich
Konstitution
sexuelle
Identität
transsexuell
Konstitution Identität Konstellation
ich bin ich bin mir bewußt wir sind

Identitätsbildung

  1. Unterbewußtsein (bewußt - unbewußt)
    1. mentales Geschlecht (bewußt - unbewußt)
    2. Konstitution (bewußt - unbewußt)
  2. körperliches Geschlecht
  3. Konstellation (eindeutig - uneindeutig)
  4. äußere Einflüsse (positiv - negativ)
Identität und Konstitution
identisch abweichend
sexuelle
Ausrichtung
sexuelle
Vorlieben/Neigungen

Das grundsätzliche Problem mit der Transsexualität ist jedoch die sachspezifische Darstellung dessen, was vor allem durch die begriffliche Fassung zum Ausdruck kommt. Die gesamte Fassung ist völlig irreführend! Darin wird der "natürliche Zustand" von Grund auf als Fehler/falsch/krank deklariert und fordert einen prinzipiellen Transfer ein. Der gegenwärtige Zustand, daß die Transsexualität sachlich-begrifflich in die Reihe der sexuellen Ausrichtungen/Orientierungen (Hetero-, Homo-, Bi- und Transsexuell) gestellt wird ist, wie sich hier herausstellt korrekt, hebt jedoch nur hervor, daß die gesamte öffentliche Fassung einzig aus Widersprüchen besteht.

Auch diesen Bestandteil konnte ich persönlich erleben, denn ein weiterer Grund meines damaligen Abbruchs des Wandels zum Transsexuellen kam daher, daß mir vermittelt wurde, daß ich auch "den ganzen Weg" gehen müßte, was bedeutet(e), daß man erwartet(e), daß ich mir mein (man sich das) männliche Körperlichkeit entfernen lasse. DAS war absolut nicht Bestandteil meiner Belange, denn es ging mir "einzig" um meine mentale Verfassung. Mein männlicher Körper hatte damit nichts zu tun. Auch diesbezüglich war mir schon derzeit klar, daß es sich um eine Zweikörperlichkeit handelt und daß diese separiert in Betracht gezogen werden müssen, jedoch wie ich hier darstelle, ist dies nicht Grundsatz im allgemeinen Umgang damit. Es waren jedoch Transsexuelle, welche diesen Anspruch an mich stellten und einige davon waren bereits auch umoperiert. Bereits zu jener Zeit wurde mir darüber klar, daß diesbezüglich Unterscheidungen notwendig sind, welche jedoch in öffentlichen Handhabe der Transsexualität nicht Bestand sind. Wie es sich zeigt, hat sich diesbezüglich eine Transgenderbewegung formiert, aber dies beseitigt die eigentliche Ursache und das allgemeine Händling diesbezüglich nicht.

Die Transsexualität ist wie die Bisexualität
ohne den Bezug zum Unterbewußtsein
nicht in korrekter Weise händelbar!

  Mann Transsexueller Transsexuelle Frau
mentales Geschlecht männlich männlich weiblich weiblich
körperliches Geschlecht männlich weiblich männlich weiblich

Auch hier gilt das Gleiche, wie für die Bisexualität, denn insofern diese Inhaltlichkeiten nicht in angemessener Weise im öffentlichen Händling Bestandteil sind, kann sich "darin" die Veranlagung nicht dementsprechend umsetzen. In diesem öffentlichen Händling werden "einzig" diejenigen gefördert, welche ihr körperliches Geschlecht an das "rein geistige Geschlechtsbewußtsein" anpassen. In diesem speziellen Bezug gleicht dieses Händling, in welchem das Anpassen an "ein" Geschlecht und damit verbunden auch die Amputation als Grundprinzip "gefordert" wird, einer Perversion und ich werde mich hier nicht spezifisch darauf einlassen, denn mir gilt das Prinzip des Seins als Ausgangspunkt, wohingegen dort dieser Ist-Zustand von Grund auf diskreditiert wird.

mentales
Geschlechtsbewußtsein
Unterbewußtsein
bewußt
konstitutioneller Bezug
zum eigenen Geschlecht
sexuelle
Identität
konstellativer Bezug
zum Sexualpartner
Selbstbewußtseinsverhältnis
< ================= >
Bewußtseinsverhältnis
< ================= >
Geschlechtsbezug
< ================= >
Identitätsverhältnis
< ================= >
Bezug Sexualpartner
< ================= >
rein geistiges
Geschlechtsbewußtsein
Unterbewußtsein
unbewußt
rein geistiger Bezug
zum eigenen Geschlecht
sexuelle
Identität
rein geistiger Bezug
zum Sexualpartner

Gerade in der Transsexualität tritt das Ausmaß der Vielfalt der einzelnen Bestandteile, welche aufeinander einwirken und als Kombinat sich präsentieren auf besondere Weise hervor. Ebenso wird aber auch hierin die Komplexität besonders deutlich, derer man gegenüber steht, wenn man aus dieser Präsenz der Einheit die einzelnen Bestandteile zu ermitteln sucht. Das betrifft jedoch nicht nur eine gegenüberstehende Person, sondern auch einen selbst, denn da sich dies als Einheit im bewußt sein präsentiert, gilt es auch diesbezüglich zu ermitteln, von wo die einzelnen Bestandteile herkommen.

Die Seinsebenen

äußere Einflüsse
Konstellation
Sexualpartner
Körperlichkeit
körperliches Geschlecht
Überbewußtsein
bewußt sein Identität
Unterbewußtsein
Veranlagung
Konstitution
mentales Geschlecht

Diese Darstellung veranschaulicht die Gegebenheit der Positionierungsverhältnisse und darüber kann man ermitteln, wo man selbst oder auch jemand anderes steht, indem man die Prioritätenordnung ermittelt und die Relationsverhältnisse dem bewußt sein und der Identität gegenüber stellt.

syaDie Homosexualität

Zu dieser "Gruppierung" existiert ein äußerst differenzierter Bezug seitens der Bisexuellen, wie es durch meine Darstellung wohl entsprechend der "realen Verhältnisse" zur Aussage gelangt und zwar im Bezug auf die Sachlichkeit und Inhaltlichkeit des Aktionismus der Homosexuellen. Ich werde hier einmal die Komplexität dieser Bezüge voneinander trennen, um vor allem die Differenziertheit des Kombinates und vor allem dessen enormen Einflüsse daraus hervorzuheben.

Zwar hatte ich weder zu den homosexuellen Frauen, noch zu den homosexuellen Männern einen tiefergehenden persönlichen Bezug, jedoch ist allgemein mir vor allem der Bezug zur weiblichen Homosexualität derart gering, daß ich dies hier spezifisch hervorheben muß. Vor allem aus dem Grund, weil ja allgemein "angenommen" wird, daß die Bisexuellen einen "besonderen" Bezug zur Homosexualität hätten. Das meine Sexualität jedoch keineswegs durch homosexuelle Frauen ausgefüllt werden "kann", war mir von Anfang an klar, denn gerade darüber wurde mir verdeutlicht, daß es eine klare Ordnung im Miteinander gibt und darüber hat sich mir das Miteinander auch derart ins Zentrum der Auseinandersetzung gestellt und gerade auch dieser Aspekt hatte ja später auch die Basis gebildet, in erster Instanz auf die Gegebenheit der Konstellation einzugehen und über den Gemeinschaftsinhalt ebenso auch die Andersartigkeit der bisexuellen Pondants gesondert zu spezifizieren.

Was jedoch die als homosexuell deklarierte "Sparte" betrifft, so muß man erst einmal sondieren, inwiefern es sich da überhaupt noch um eine veranlagte Homosexualität handelt oder doch einzig nur noch um sexuelle Vorlieben. In dieser Sparte trifft man alles an, was auch nur irgendwie etwas mit Sexualität zu tun hat, was nicht darauf basiert, daß alles nichtheterosexuelle dort eingeordnet wurde, sondern umgekehrt und somit ist auch eine Bezugnahme auf die sexuelle Ausrichtung im Allgemeinen auch gar nicht über dieses konfus anmutende Konstrukt möglich. Hier gibt es noch immer einen einzigen Bezug und der nennt sich sexuelle Revolution und wer denkt, er könne darin seine veranlagte sexuelle Ausrichtung finden, der denkt von Grund auf falsch, denn hier dreht sich alles um Orientierung und allem voran um homosexuelle Orientierung.

Es waren zwei Dinge, welche mir im Laufe der Jahre vermittelt haben, daß sich mein Umgang mit der sexuellen Ausrichtung in zwei zentrale Lager aufteilen muß, nämlich einerseits der Umgang mit meinen Sexualpartnern über das personifizierte Miteinander, worüber sich mir vermittelte, daß mir da rein willentliche Entscheidungen gegenüber standen, welche den resonierenden Empfindungen, welche sich mental-telephatisch sich vermitteln widersprachen und darüber mir vermittelte, daß es da am Bezug zum Unterbewußtsein fehlte und andererseits der Umgang mit Abläufen, welche ich als nicht sexuell Beteiligter verfolgen konnte, wo mir besonders hervortrat, daß sich die Varianz, welche man dort antraf, mir äußerst merkwürdig vorkam. Einen Ausspruch, welcher die Extreme aufzeigt lautete: "ich habe gestern wieder einen Hetero 'rumgekriegt". Klar, das kam von einem "sich" homosexuell Deklarierenden, aber handelt es sich dabei um einen homosexuell Veranlagten. Meinerseits kommt dazu ein klares NEIN.

Diesbezüglich kann es sich nur um eine sexuelle Vorliebe/Neigung handeln. Somit trifft man aber auch im homosexuellen Bezug alle Vorlieben und Neigung an, die es aufzuzählen gibt, womit die Übersichtlichkeit darin am schwierigsten ist. Somit sind aber gerade in der als Homosexualität deklarierten Sparte eine Unmenge an Aufarbeitungen bezüglich der Separierung der Sparten innerhalb dessen notwendig. Ich werde mich hier auf den Bestandteil beschränken, wo es um die veranlagte sexuelle Ausrichtung geht und "dessen" verhältnismäßigen Bezug sexueller Vorlieben/Neigungen. Nur in diesem direkten Bezug läßt sich auch einzig eine gleichwertige Ordnung aufstellen. Bei anderen Vorlieben sind andere Inhaltlichkeiten maßgeblich und lassen sich darüber hier nicht einordnen und an sich auch nicht in die Sparte der Homosexualität, von meiner Warte aus betrachtet!


Veranlagung


Vorlieben/Neigungen

veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung
Konstellation Konstitution Konstellation
der Homosexuelle &
der Homosexuelle
Homosexualität homosexuelle
Vorlieben/Neigungen
der homosexuell orientierte Mann &
der homosexuell orientierte Mann
die Homosexuelle &
die Homosexuelle
die homosexuell orientierte Frau &
die homosexuell orientierte Frau
 
Bezug veranlagungsorientiert Bezug geistig/körperlich orientiert
veranlagte Konstitution individuelle Konstitution
mental-, körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit
instinktives Händling willentliches Händling
veranlagungsbedingte Konstante (Gegebenheit) geistig bedingte Variabilität (produziert)

Unterbewußtsein bewußt


Unterbewußtsein unbewußt
(bzw. Veranlagung ablehnend)

Hierüber wird aber auch deutlich, inwiefern ebenfalls auch die veranlagten Homosexuellen als gegenwärtig Betroffene da stehen, denn ihre spezifischen Belange gehen in diesem popularistischen Händling ebenfalls unter. Meine langjährigen Beobachtungen und Recherchen ergeben eine Zahl von 0,3 Prozent "ausgeprägt" veranlagte Homosexuelle, welchen eine Zahl von 3 Prozent "homosexuell Deklarierte" daneben steht. Das da allgemein die Fragestellung umher geht, wie man denn noch eine Beziehung über vier Wochen hinaus aufrecht erhalten kann, ist da kaum verwunderlich. Es ist nur halt bisher der falsche Konsenz, welcher diesbezüglich geführt wird, denn wie es die Spezifikation zum Ausdruck bringt, geht es den meisten halt doch nur um Erlebnisse und diese am besten noch in willkürlicher Form. Wer darin veranlagte geradlinige Prinzipien verfolgt, geht darin verloren. Aus diesem Grund ist es auch hierin unerläßlich, sich der Unterschiede des Seins "spezifiziert" bewußt zu sein, dies über die Sprache zum Ausdruck bringen zu können und ebenfalls eine Orientierung zu erlangen, wie es um das jeweilige Gegenüber bestellt ist.

syaDie Heterosexualität

Mein aufwachsen und leben in dieser Heterosexuellenwelt hat mir verdeutlicht, wie geringfügig die Wertschätzung von Sexualität überhaupt sein kann. Hierüber kann ich mir auch verdeutlichen, warum der "reine" Geschlechtsverkehr einen derartigen Stellenwert in der Allgemeinbehandlung von Sexualität einnimmt. Vor allem aber hat es mir verdeutlicht, warum die Prioritätenordnung, die ich hier darstelle, nur eine von vielen ist, die es da gibt, denn gerade in dieser Welt, wo die Sexualität zu einer derartigen selbstverständlichen Belanglosigkeit gelangt ist, daß man sie, so scheint's, getrost "vergessen" und in's Dunkle der Nacht abschieben kann, ist dies derart selbstverständlich geworden, daß man sich sogar so weit hinauslehnt, noch nicht einmal darüber zu sprechen und so bekommt man gerade über diese Welt den Ausspruch ihrer Einstellung vermittelt, welcher lautet "alle tun's, aber keiner spricht darüber". Und so ist es auch nicht verwunderlich, daß ich derartig mit diesem "Kraut-und-Rüben-Verhältnis" der begrifflich-sachlichen Fassung von Sexualität umgeben bin.

Es ist allem voran im Bezug dieser Allgegenwärtigkeit von Heterosexualität unumgänglich, sich klar bewußt zu machen, daß die reine Deklaration von Mann und Frau eine "alte Ordnung" einer reinen Heterowelt ist und dementsprechend auch anzuwenden ist. Wie ich ausführlich über Konstitution und Konstellation aufgezeigt habe, führt die reine Anwendung männliches Geschlecht = Mann und weibliches Geschlecht = Frau absolut in die Irre, sobald man sich über diese reinen Heteroverhältnisse hinaus bewegt. Allem voran kann man hier die Aussage bilden, daß diese Ordnung von Grund auf eine rein geistige Ordnung ist und die Veranlagung darin erst gar nicht in Frage gestellt wird, sodaß diese rein geistige Orientierung in keiner Weise darlegen kann, wie es tatsächlich um die Inhaltlichkeit der Veranlagung darin bestimmt ist. Die Ausführung von Mann und Frau anstatt heterosexuelle(r) Mann/Frau ist somit vor allem aus dem Grund unpassend, weil darüber die meisten Ungereimtheiten entstehen. Wie ich hier im Einzelnen darstelle, gibt es erhebliche Unterschiede in der Konstitution und auch wenn uns die vielen Berichte über die Unterscheidung von Mann und Frau weismachen wollen, daß die Unterschiede allesamt externer Herkunft seien, so denke ich doch aufgezeigt zu haben, daß dem nicht so ist, sondern dies nur zusätzlich beeinflußt und so ist es auch hier der Einfluß, der Mensch sei "heute noch" von Grund auf nur Mann oder Frau nicht haltbar.

Es ist nachvollziehbar, daß man die Vorstellung vertritt, daß dies in dieser kommerzialisierten Welt nicht derart zur Umsetzung gelangen wird und es unmöglich sei, dem zu entsprechen, jedoch gebe ich zu bedenken, daß ich hier eine evolutionäre Gegebenheit beschreibe und keine vorübergehende Erscheinung. Von daher ist es unumgänglich. Wenn ich bedenke, seit wann diese Inhaltlichkeit derart ignoriert wird, dann wird darüber auch vorstellbar, welcher "evolutionäre" Druck dahinter wirkt, denn wenn man einmal realistisch den Sachtand in Betracht zieht, so wird doch eines besonders deutlich, nämlich daß all dies in einer Welt stattfindet, die von dieser betrachtet einzig aus Heterosexuellen besteht!?


Veranlagung


Vorlieben/Neigungen

veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung
Konstellation Konstitution Konstellation
der Heterosexuelle &
die Heterosexuelle
Heterosexualität heterosexuelle
Vorlieben/Neigungen
der heterosexuell orientierte Mann &
die heterosexuell orientierte Frau

Ich möchte hierzu einmal die Relation, welche ich bezüglich der Homosexuellenverhältnisse ausgeführt habe, einmal erweitern. Dazu muß man zuerst einmal bedenken, daß die Heterosexuellen von einer Zahl von 100% ausgehen und es sich da bezüglich Andersartigkeiten um 'verirrte Schafe' handelt. Wenn ich jetzt die Zahl von 0,3% "ausgeprägt" Homosexuelle aufzeige und noch einmal 0,3% "ausgeprägt" Bisexuelle hinzufüge und dies mit einer Zahl von 0,01% "ausgeprägt" Transsexuelle erweitere, kommt dabei eine Zahl von 0,61% "ausgeprägt" Nichtheterosexuelle heraus. Das eigentliche Problem ist doch, und das zeigen die Zahlendifferenzen auf, daß man im Falle der Unausgeprägtheit der Veranlagung gar nicht identifizieren kann, um welche Veranlagung es sich da tatsächlich handelt. Und wer ist diesbezüglich quantitativ mengenmäßig am meißten betroffen?

syaDie Kommunikation

An dieser Stelle möchte ich hier zunächst einmal auf die grundsätzliche Problematik des Miteinander eingehen. Wie mir besonders über die letzten Jahre bewußt wurde, "herrscht" im allgemeinen Umgang eine regelrechte Not, sich dem Gegenüber mitteilen "zu können". Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum dem so ist und diese sind auch allgemein bekannt und denen, die bestrebt sind, sich mitzuteilen auch bewußt, jedoch gibt es einen Sachstand, welcher gänzlich "übersehen" wird und dabei handelt es sich darum, daß man ein Gegenüber nicht alleine aus der eigenen Sichtweise heraus "verstehen" kann. Es bedarf dazu der Voraussetzung, sich in das Gegenüber "hinein versetzen" zu können!

Jedes neu kennenlernen beginnt zunächst einmal mit Mißverständnissen und wie es in der Natur der Dinge liegt, so füllt man, wenn man sich nicht dessen bewußt ist, bereits in dieser Phase das Bild des Gegenüber zu einem kompletten Ganzen mit Bestandteilen aus, die man aus der Erfahrung heraus kennt. Wenn man also nicht von vorne herein sich damit auseinander setzt, wird über kurz oder lang die Situation derart verfahren, daß es sich nicht mehr richten läßt. Ich stehe hier einer erweiternden Besonderheit gegenüber, in welcher z.B. die Bisexualität meiner Ausführung gänzlich unbekannt ist, aber gerade hierüber wurde mir verdeutlicht, daß man allgemein und prinzipiell darin bestrebt ist, das Bild über das Gegenüber nicht aus sich selbst bilden zu lassen. Gerade über solche Individualitäten jedoch läßt sich klar und deutlich herausfiltern, ob ein Gegenüber überhaupt bereit und interessiert ist, sich auf die Individualität des Seins eines Gegenüber einzulassen.

Auch das, was uns allzu oft als Egoismus erscheint, beruht nicht unbedingt darauf, sondern auch auf der Sachlage, daß man allgemein "nur" versucht, sein singuläres Sein durch den Gemeinschaftsinhalt eines Gegenüber ausfüllen zu wollen. Hierbei wird nicht bedacht, daß das Miteinander aus Gemeinsamkeiten, Ergänzungen und Differenzen besteht und es gilt, "alle" drei Bestandteile zu ermitteln, um ein harmonisches Ganzes gestalten "zu können". Das Tragischste, was einem darin geschehen kann ist, daß ein Gegenüber beim ersten Widerspruch bereits davon läuft. Es bedarf also auch von Beginn an der Bereitschaft, einander kennen "lernen" zu wollen.

Eine wesentlicher Unterscheidung fehlt ebenfalls im allgemeinen bewußt sein und zwar die Unterscheidung der Unterhaltung zum Dialog. Bei der Unterhaltung wird jeweils von einer Seite die Unterhaltung ausgeführt und die andere Seite hört zu. Zum Verständnis des Dialoges nenne ich als Vergleich das Tischtennisspielen, dem es verhältnismäßig entspricht. Dieser Vergleich beschreibt sich wohl am besten aus sich selbst heraus.

Gerade das bilden eines sexuell orientierten Miteinander ist darin behaftet daß, wie man es ja auch ausspricht, "alle es tun, aber keiner darüber spricht". Hier tritt somit der Extremfall auf, in welcher über das reine kommunizieren über die Handlung(ssprache) sich die Mißverständnisse entsprechend potenzieren und wenn auch die mental-telepathische Kommunikation nicht stimmt bzw. nicht stattfindet, ein Miteinander nur zur Diskrepanz führen kann. Alle drei Bestandteile bilden nur jeweils einen Teil des Ganzen ab und somit sind auch die Überschneidungen, wie auch die Bestandteile, die nur in Einem gegeben sind maßgeblich, um das Miteinander verständniserweitend zu gestalten.

Wir alle werden derart erzogen, daß wir das, was uns im Sinn ist, erst einmal in Gedanken umsetzen(!), dann die Aussage an das jeweilige Gegenüber anpassen und erst dann daran angepaßt aussprechen! In einem Miteinander, welches auf dem Vertrauen aufbaut, ist dieses Händling absolut unpassend und zwar nicht nur, weil es das Vertrauensverhältnis stört bzw. zerstört, sondern weil es dem Gegenüber unmöglich macht festzustellen, wie sein Partner "tatsächlich" ist und welche Vorstellungen und Bedürfnisse da gegenüber stehen. Aufgrund dessen, daß das Aussprechen die zusätzliche Aktion des Körpers bedarf, ist ein umtrainieren dessen äußerst langwierig und ich kann hierbei nur die Empfehlung aussprechen, dies zunächst in (leisen) Selbstgesprächen für sich alleine umzusetzen. Es verändert jedoch auch das gesamte Händling, denn 1. wird ein "zusätzliches" denken, was einem in den Sinn kommt überflüssig "und" man kann währenddessen anderweitige Gedanken umsetzen und 2. fordert es bei strikter Anwendung das Vertrauen von der Gegenseite ein oder aber man wendet beide Formen entsprechend der Verältnissituation zum Gegenüber an, indem man dem einen Gegenüber das im Sinn hervortretende und dem anderen Gegenüber die angepaßten Gedanken ausspricht, sodaß einem das Eine dem Gegenüber öffnet und das Andere einen schützt.

Im sinnlichen Miteinander ist jedoch unsere mental-telepathische Fähigkeit als DAS zentrale Kommunikationsmittel grundsätzlich unerläßlich und zwar vor allem, weil das sinnliche Miteinander auf der daraus resultierenden "Resonanz" beruht. Dies wird besonders deutlich an der Erotik, welche vor allem aus der visuellen Erotik, der Erotik der Reibungskräfte und der mental-telepathischen Erotik besteht. Im Gegensatz zu den beiden ersteren ist nämlich in der mental-telepathischen Erotik die Resonanz Voraussetzung für das Stattfinden dessen. Es liegt somit im Ermessen des Einzelnen, welche Inhaltlichkeit stattfindet, insofern diese drei Bestandteile jeweils für sich in Betracht gezogen und in der Umsetzung jeweils für sich herausragend oder im Kombinat koordiniert werden.

Über all die Jahre konnte ich feststellen, daß nur wenige ihre mental-telepathischen Fähigkeiten überhaupt ausgebildet haben und anwenden. Das kommt daher, weil dies über das Unterbewußtsein stattfindet und die wenigsten über einen Zugang zu ihrem Unterbewußtsein verfügen, warum es ja auch allgemein als Unbewußtsein deklariert ist. Für mich persönlich war es besonders der sexuelle Bezug des Miteinander, welcher mich dahin geleitet hatte, mir meine Fähigkeiten darin derart auszubilden und wie ich heute sehen kann, so ist es doch eine natürliche Triebkraft und die besondere Intensität darin, welche dies hervor bringt. Gerade hierüber ist mir die Relevanz von Sexualität in der Gemeinschaft besonders hervorgetreten und wurde mir auch zum zentralen Argument darin.

Bei der Anwendung dieser mental-telepathischen Fähigkeiten wird man beim Gegenüber jedoch gegenwärtig prinzipiell erst einmal einer Zweigestalt gegenüber stehen, denn aufgrund der Situation des unbewußt seins über das Unterbewußtsein fehlt es an Einheit und Harmonie zwischen Über- und Unterbewußtsein. Es gilt dabei, sich darauf zu konzentrieren, daß man es diesbezüglich mit dem persönlichen Ich im Unterbewußtsein und der Einwirkungen der Außenwelt im Überbwußtsein zu tun hat. Gerade hier ist maßgeblich, inwiefern ein Gegenüber über ausreichend Willen und Fähigkeit verfügt, seine eigene Persönlichkeit überhaupt auszuleben. Nicht nur diesbezüglich, aber besonders aus diesem Grund ist das in betracht ziehen der Umwelt des Gegenüber unerläßlich.

Es wird wohl hierüber deutlich, wie komplex die Kommunikation im Miteinander ist. Der erste Schritt ist jedoch das Verständnis über einen selbst, denn erst wenn man sich selbst verstehen kann und ein entsprechend klares Bild über sich selbst hat, kann man andere auch dementsprechend verstehen lernen. Somit ist der erste Dialog, der zu führen ist, der mit sich selbst, um Einsicht zu gelangen in das Sein seiner selbst!

Die Sexualität ist ein Kombinat aus einer ganzen Reihe von Bestandteilen und deren Verhältnisse zueinander ist "der" ausschlaggebende Fakt, über welchen sich Sexualität als Ganzes, wie auch bezüglich seiner inhaltichen Bestandteile "sprachlich" deklariert. Hierin besteht das Merkmal, welches nämlich ein Darüberliegendes spezifiziert, denn Sexualität ist, wie das Sein an sich, was es ist und wie es ist, aber wie sich sein "Abbild" deklariert und spezifiziert, wird darüber bestimmt, wie man mit dieser Sprache "und" dem tatsächlichen Sachstand dessen, was damit abgebildet wird umgeht. Insofern also die Verbal- und Schriftsprache ihren Stellenwert im sexuellen Ablauf einnimmt, was bezüglich unserer Gegenwärtigkeit auf extreme Weise der Fall ist, insofern ist es entscheidend, wie es um das reale Verhältnis von Sein und dessen Beschreibung über die Verbal- und Schriftsprache bestellt ist.

Somit sind aber auch mehrere Bestandteile elementar, wenn dies die Anwendung ist, nämlich welchen realistischen Bezug man zum Sein an sich hat und welchen realistischen Bezug die Kommunikationsmittel, welche man nutzt zum Sein an sich haben. An die Grenze des Nutzbaren stoßen wir nämlich dann, wenn unser persönlicher individueller Bezug zum Sein nicht in der uns gegebenen Sprache dementsprechend abgebildet ist. Wenn Alle nur und einzig über eine "gegebene" Sprache abbilden, dann entsteht nämlich der Makel, daß das was diese gegebene Sprache nicht abbildet, als nicht existent da steht und somit schränkt darüber diese Sprache das Sein auf die Inhaltlichkeit dementsprechend ein. Es ist mir an sich absolut unverständlich, wie es sein kann, daß ein Miteinander derart auf Basis der Kommunikationskontrolle Sprache stattfinden kann und dies die Handlungssprache derart in den Schatten stellen kann, jedoch ist es wohl der Schein der Vielfalt, welcher dies bewirkt und im Wechselspiel der ständigen Veränderungen bezüglich der Wahrnehmung über das Seins darüber dort hingelangte. Es zeigt sich mir jedoch, daß es auf einer personell bezogenen einschränkenden Bezugname beruht und darüber wiederum der Inhalt der Sprache sich einschränkt. Somit ist auch hierin prinzipiell der Umgang mit oder ohne das Gesamtbild entscheidend darüber, mit welchen Verhältnissen man sich umgibt und daraus sein Sein schöpft.

Ich gebe zu bedenken, daß wir uns hier auf der Ebene von Verbal- und Schriftsprache bewegen und ich rate jedem, der sich spezifisch darauf bezieht und vor allem denen, die sich darauf fixieren, bewußt zu sein, daß diese nur einen spezifischen Bereich unserer Kommunikation abdecken. Sie bilden die darüber hinausgehende Bandbreite der Handlungssprache und hier spezifisch auch des mentalen Dialoges "nur" ab, wobei jedoch dieses Abbilden den Vorteil hat, daß man sich auch über die Handlung hinaus damit auseinandersetzen kann in Gedanken, im verbalen Dialog und der Schrift und das ist auch das, worum es hier geht, denn es gibt Dinge, die lassen sich über die Handlung alleine gar nicht fassen und somit ergeben sich über diesen erweiterten Dialog auch Möglichkeiten, die ansonsten ungenutzt wären.

Wie ich feststellen konnte, so ist nicht die Handlungssprache, sondern nur dessen Teilaspekt, die Körpersprache in Anwendung, wobei sich die Frage stellt, wie eine rein auf den Körper bezogene Aussage sich überhaupt sachlich stellt, denn um einmal ein Beispiel zu nennen, ist es ein gravierender Unterschied, ob eine Katze ihr Fell sträubt, wenn sie sich in ihrem eigenen Revier befindet oder in einem fremden Revier, denn hier wie da handelt es sich um eine Drohgebärde, jedoch hier aus dem Grund der Verteidigung ihrer selbst und des eigenen Reviers und dort zur Verteidigung ihrer selbst im fremden Revier oder aber auch zum Zeichen des Angriffs. Man könnte meinen, daß man Körpersprache anwendet, um bewußt die Synonymität auszulassen, wobei die Relation der Verhältnisse nicht einzubeziehen, absolut in die Irre führt und so kann nur eine Anwendung den Sachverhalt klar darstellen und das bezeichnet sich als Handlungssprache, denn darin wird die Sachlichkeit des Bezuges zur Sache, zur Umgebung und dessen, was man anspricht grundsätzlich mit einbezogen.

Handlungssprache körpereigene Aktivität Bezug zur Sache Bezug zur Umgebung Bezug zum Ansprechpartner
Körpersprache körpereigene Aktivität unbeachtet

Besonders aber, wenn es darum geht, Handlungen zu beschreiben, welche sich auf die Sinnlichkeit spezifisch beziehen, reicht das Verständnis für die Handlungssprache nicht aus, denn das Sinnliche von dem Sachlichen zu trennen ist darüber alleine nicht möglich, da nämlich das körperlich-sinnliche nur relativ zum Ausdruck kommt und das mental-sinnliche nur bedingt und wenn überhaupt indirekt. Dafür bedarf des der mental-telepathischen Wahrnehmung und Kommunikation. Erst bei Anwendung dessen kann das Sinnliche und das Sachliche jeweils für sich separiert wahrgenommen und darüber auch klar ermittelt, wie auch vermittelt werden. Diese Fähigkeiten sind jedoch nur wenigen überhaupt geläufig, jedoch besitzen diejenigen, welche über diese Fähigkeiten verfügen und ihre Anwendung verstehen, über ein weitreichendes Kommunikationspotential, worüber sich die Situation bezüglich der Synonymität zumindest im Bereich des miteinander kommunizierens sich weitestgehend einschränkt.

Kommunikationsart Bezeichnung
Handlung Handlungssprache
mental Telepathie
verbal Verbalsprache
Schrift Schriftsprache

Der wesentliche Bestandteil bezüglich der Verfänglichkeit in der Kommunikation, auf den ich hier Bezug nehme, drückt sich sprachlich als Synonymität aus. Wer sich einmal damit beschäftigt hat, der wird festgestellt haben, daß auch in der sprach-sachlichen Anwendung dies zu einer Misere werden kann, wenn man sich nicht gesondert und spezifisch damit befaßt. Das läßt sich auch bildlich darstellen und deklariert sich als "optische Täuschung". Synonymität und optische Täuschung hingegen unterscheiden sich insofern, daß man bei der Synonymität besonderen Wert darauf legt, diese unterscheiden und in der Unterscheidung auch spezifizieren zu können, wohingegen bei der optischen Täuschung die "Täuschung" Ziel ist. Wer sich mit dem Thema der Sexualität beschäftigt, wird nicht nur im Bezug auf die Bisexualität darauf treffen, daß sich hier grundsätzlich beiderlei dazu gesellen, die nur für den Geübten sondierbar sind. Sachstand ist jedoch, daß die Synonymität bewußt wie auch unbewußt zu einem angewandt wird, um andere zu täuschen und um dem entgegenzutreten bedarf es dementsprechender Erfahrung.

Was diesbezüglich eine Sonderstellung einnimmt, ist der Sachstand, daß man in der englisch-/internationalen Sprache zwischen Synonymen nicht "derart" unterscheidet(!?), vor allem nicht in dem Maße, wie man es von der deutschen Sprache gewohnt ist. Wer einmal ein English-Dictionary aufschlägt, wird feststellen, daß darin einem Begriff der einen Sprache eine Vielzahl von Begriffen in der anderen Sprache gegenüber stehen, daß darin nicht nur die eindeutige Übersetzung, sondern auch die Synonyme aufgeführt werden und ein eins-zu-eins-Verhältnis darin relativ selten überhaupt herauszufiltern bzw. vorhanden ist. Ich habe vor Jahren bereits die Veröffentlichung meinerseits in englischer Sprache auszuführen eingestellt, weil es mir unmöglich war, die Art und Weise meiner Spezifikationen in die englische Sprache zu transportieren, denn es fehlt mir darin die notwendige Substanz und zwar begrifflich sowie inhaltsmäßig.

So gibt es in der englischen Sprache überhaupt keinen separierenden Begriff für den Zwitter, wie im Deutschen, sodaß dort immer noch für die Bisexualität und den Zwitter der gleiche Begriff, nämlich 'Bisexual' angewandt wird. Überhaupt läßt sich feststellen, daß bezüglich der Thematik der Sexualität die amerikanischen Entwicklungen wohl als Maßgabe im Raum stehen, was besonders verwunderlich ist, denn in der englischen Sprache ist man bezüglich der Sexualität außerordentlich rückständig, denn darin haben Sexualitätsbegriffe zentral den Bezug zum körperlichen Geschlecht (Sexuality = Geschlechtlichkeit), wohingegen im Deutschen der Bezug das Geschlechtsleben beschreibt (Sexualität = Geschlechtsleben). Englischsprachige Entwicklungen und Texte ins Deutsche zu übernehmen sind, wie sich über diese Verhältnismäßigkeiten herausstellt, ein weiterer Grund, warum sich das Ganze derart widerwärtig verschoben hat in eine rein materialistische Betrachtungsweise.

Überhaupt ist die deutsche Sprache, wenn es um synonyme Verhältnisse geht, die einzige Sprache, welche derart spezifisch auf diesem Gebiet entwickelt ist. Das ist darauf zurückzuführen, daß man einst, bei der Entwicklung dieser deutschen Schriftsprache diese Besonderheit bewußt eingesetzt hat, um nicht nur bezüglich Übernahmen aus anderen hochentwickelten Sprachen zuvor entsprechend den Gegebenheiten aufzubereiten, sondern dieser Sprache auch diesen ganz spezifischen Gehalt zu verschaffen. Vor allem aber, weil man sie als Werkzeug für die Erkenntnisermittlung und für den weiteren Ausbau über das Sein einzusetzen pflegte. Ein besonderer Wert wurde darauf gelegt und sich darüber bewußt auseinander gesetzt, wie es um die Verhältnisse der Dinge untereinander bestellt ist, denn es wurde von Grund auf das Bewußtsein über das Verständnis der Funktionalität über die Natur eingebracht, allem voran die Systematik der Kausalzusammenhänge des Seins und daß man die Dinge nicht einzig aus sich selbst heraus wahrnehmen und auch nicht darstellen kann und all dies spiegelt sich über die Sprachsubstanz wieder. Eine weitere Besonderheit in unserer Sprachkultur ist, daß man grundsätzlich einen weit höheren Wert auf die Auseinandersetzung und Beschäftigung mit nichtmateriellen Dingen gelegt hat, als es irgendwo anders derart weitreichend anzutreffen ist. Auch wenn es heute recht absolut-materialistisch zugeht, so verfügen wir doch immer noch diesen Sprachschatz, der nur der sinnlichen Ausfüllung bedarf, um seine Lebendigkeit wieder zu beleben.

syaDie Monogamie

"Die Kinsey-Umfrage 1948 kam zu dem Ergebnis, dass über 90 Prozent der Bevölkerung zu einem gewissen Grad bisexuell seien. Dieser Schock hat die Finanzierung der Forschung im Bereich Bisexualität ausgebremst."

Diese Aussage hat mehr Relevanz, als man allgemein anzunehmen pflegt und um diese Relevanz ausfindig zu machen, mußte ich auch ziemlich tief 'graben'. Tatsächlich handelt es sich hierbei um die Fortsetzung der Aussagen, welche schon ein Jahrhundert zuvor die Gemüter erregt hatten und die Aussage gebildet wurde, daß der Großteil der Menschen bisexuell seien, jedoch mit dem derzeitigen inhaltlichen Bezug des beinhaltens beider Geschlechter. Der eigentliche Schock in dem Bezug war nicht, daß dies festgestellt wurde, sondern daß all die Bemühungen, 'von diesem Relationsverhältnis wegzukommen' unfruchtbar waren und sich der eigentliche Sachstand der Verhältnissituation in keinster Weise geändert hatte.

Es zeigt nämlich auf, daß die Menschen eben nicht grundsätzlich und vor allem nicht im Mehrheitsverhältnis bestrebt sind, in einem derartigen monogamen Miteinander, wie er gegenwärtig vorgegeben wird zu leben, es somit nur tun, weil es erwartet wird und was dies in einem Mehrheitssystem, in welchem dies als fundamentaler Maßstab des Miteinander maßgeblich vorgegeben wird bedeutet, erklärt sich von selbst. Um das Verhältnis jedoch spezifiziert 'sehen' zu können, muß man sich erst einmal die damit verbundenen sozialen Reglements betrachten, wie zum Beispiel die staatliche Reglementierung des Erbes, welches diesen Maßstab seit der Einführung des BGB vom 1.1.1900 'entgegen' dem kulturellen 'gewohnten' Händling gesetzlich festlegt. Das Verhältnis, welches darin seine Differenzierung erfährt, ist das unterschiedliche Händling, wer der eigentliche Erbe ist, generell der Ehepartner (staatliches Reglement) oder der/die 'in der Gemeinschaft Geborene(n)' (kulturelles Reglement). Ich habe selbst diesen spezifischen Diskurs von kulturellem und staatsgesetzlichem Reglement am eigenen Leibe erleben können und anhand von Recherchen in Archivalien feststellen können, daß das Verhältnis des Händlings dessen 'exakt' dem obigen Verhältnis entspricht, sodaß sich das kulturelle allgemeine Händling gewohnheitsrechtsmäßig über das staatliche Reglement stellt. Und genau dies steckt hinter dem eigentlichen Schock, welcher bezüglich der Kinsey-Umfrage aufgezeigt wird.

Die Thematik um die es bezüglich der Sache selbst geht,
lautet vom Grundsatz her jedoch nicht Bisexualität, sondern Monogamie!

Bei diesem Sachverhältnis handelt es sich nicht um ein 'bisexuell sein',
sondern um ein nicht monogam sein!

Auch hier wird, wie in eigentlich allen öffentlichen Händlings von diffamierenden Thematiken, die Bisexualität als 'Deckmantel' mißbraucht, um den eigentlichen Sachstand nicht zum Vorschein treten zu lassen. So ist aber auch hier, in dem Händling von Monogamie, der eigentliche Makel in der Quantisierung der Sache zu finden, denn um das Verhältnis von Monogamie 'verstehen' zu können, bedarf es des Einbezuges des Verhältnisses des Menschen als 'Herdentier', wie man es allgemeingültig zu spezifizieren pflegt. Der instinktive Trieb strebt nämlich an erster Stelle zur Gemeinschaft in einer Gruppe und der sexuelle personelle Bezug ist ein 'anteiliger zentraler' Bestandteil dessen, sodaß die Monogamie im dementsprechenden Relationsverhältnis diesem untergeordnet ist und der Sachstand von Monogamie sich der Relationsgegebenheit gleich stellt. Es kann eben nicht Ausgangspunkt sein, was aus sich selbst heraus Resultat ist!

Und genau das ist auch die Aussage, welche in den Statistiken zum Ausdruck kommt, nämlich daß die Menschen in einem rein monogamen Bezug, welcher nur und einzig die Sexualpartnerschaft beinhaltet, sich unbefriedigt fühlen, das Bedürfnis aufzeigen, daraus auszubrechen und inwiefern es sich überhaupt primär um sexuelle oder anderweitig 'anhängenden' Gründe handelt, wäre diesbezüglich zu ergründen. Jeder Mensch bedarf der 'sinnlichen' Gemeinschaftsinhalte, welche durch den monogamen Sexualbezug alleine nicht ausgefüllt werden können. DAS hat nichts mit Bisexualität zu tun! Nur dort, wo das monogame sexuelle Verhältnis zum Erhalt und/oder Ausbau dieser Bedürftigkeit an Gemeinschaftsverhältnissen beiträgt, erfährt das monogame Verhältnis die Beständigkeit.

Bei meinen langjährigen Erfahrungen bin ich immer wieder auf den Sachverhalt gestoßen, daß gegenwärtig nicht nur sexuelle Beziehungen/Ehen von Grund auf oder nach einiger Zeit als isolierte Zweisamkeit ausgeführt werden, sondern auch im Händling von Freundschaften/Kameradschaften trifft man ein derartiges einschränkendes Händling an, sodaß in der Gegenwart die Definition von "Freundeskreis", wie überhaupt der gesamte Sachstand diesbezüglich einer ganz neuen Sichtweise unterliegt. Als zentraler Aspekt wird darin 'zu einer Person' gehändelt, sodaß darüber auch ein entweder Kameradschaft, Freundschaft, Beziehung oder Ehe die Maßregel ist. Auch das familiäre Verhältnis ist davon betroffen, sodaß der Bezug zu den Eltern, sobald eine derartige Zweisamkeit entsteht und auch auch der Bezug zu den eigenen Kinder, sobald sie eigenständig bzw. volljährig sind, von dieser Zweisamkeit getrennt wird.

Relevant ist somit, daß nicht nur im Bezug auf die Bisexualität die Monogamie sich in seiner Allgemeingültigkeit auf die Zahl zwei beschränkt und darüber dem bisexuellen Verhältnis den Stempel der Bigamie aufdrückt. Hierin fehlt es absolut einem Verständnis, daß sich bei dem bisexuellen Verhältnis zu dritt um eine 'singuläre' monogame Beziehung handelt und nicht aus drei Beziehungen besteht. Überhaupt ist jedoch das Verständnis für Gemeinschaftsverhältnisse über die Singularität hinaus verloren gegangen, wobei ich dazu fügen muß, daß man einzig nur noch in diese Richtung schaut und Derartiges abbildet. Auch diesbezüglich gilt, daß man vorne herein die Belange zur 'Aussprache' bringt, sodaß klar wird, welche Bedürfnisse man hat und welche Ansprüche man stellt. Die Anspassung an diese Gegebenheit ist absolut der falsche Weg.

syaDas Bewußtsein

Das Bezugsmittel ist mir auch hier die Sachlichkeit der deutschen Sprache, denn darin bildet das Bewußtsein den Überbegriff seiner Inhaltlichkeit von Über- und Unterbewußtsein und unterscheidet sich auch konkret und eindeutig vom bewußt sein. Es drückt aber auch die imaterielle Substanz aus und geht somit ein auf die Inhaltlichkeit der mentalen Körperlichkeit, wobei das Überbewußtsein sich dort befindet, wo der Kopf ist und das Unterbewußtsein sich dort befindet, wo der Bauch ist.

Bewußtsein
Überbewußtsein
bewußt sein
Unterbewußtsein

Die vielfältigen voneinander differenzierenden Ansichten über das Bewußtsein, die man in Veröffentlichungen antrifft, basieren darauf, daß man aus anteilsmäßigen Betrachtungen Gesamtaussagen bildet. So wird darin weder das Unterbewußtsein, noch die mentale Körperlichkeit überhaupt als solches wahrgenommen und auch nicht zwischen Bewußtsein und bewußt sein unterschieden. Eine andere Ansicht ist die spirituelle Betrachtung dreier ineinander verschachtelter Bewußtseinsebenen, wobei es sich diesbezüglich um eine abstrahierende Betrachtung von (Körper-, Geist- und) Seelenleben handelt, sich jedoch ebenfalls elementar von den mir dargestellten Verhältnissen unterscheidet.

Aufgrund der grammatikalisch-sprachlichen Gegebenheit möchte ich hier noch einmal spezifisch auf die Unterscheidung eingehen. Das Bewußtsein ist ein imaterielles Objekt, wobei ich imateriell bewußt anwende, da immateriell (mit zwei m → im-materiellen) eine Anwendung des reinen Materialismus ist und sich dies darüber als nicht-materielles im Bezug auf Kraft und Stoff aus den Gegebenheiten heraus ausdrücken läßt. Der Unterschied von Bewußtsein und bewußt sein liegt darin, daß das Bewußtsein das gesamte Bewußtsein mit all seinen Inhaltlichkeiten ausdrückt und eine Konstante, an die materielle Körperlichkeit gebundene Einheit ist, daß bewußt sein eine Inhaltlichkeit innerhalb des Bewußtseins ist und als Funktion die Inhaltlichkeit von 'sich des Seins bewußt sein' beinhaltet, mit seinen unterschiedlichen Varietypen, wie 'sich seiner selbst bewußt sein', 'sich seiner Situation bewußt sein', usw.. Wer sich einmal umfangreicher mit rein Imateriellem beschäftigt, wird feststellen, daß die grammatikalische Gegebenheit den Erkenntnisstand darüber widerspiegelt und darstellt, daß dieser Bereich erkenntnismäßig noch nicht völlig ausgereift ist und sich aufgrund dessen äußerst komplex stellt, vor allem aber aufgrund des provokanten Auftretens und der Manipulation des absoluten Materialismus, welcher den Versuch(!) unternimmt, sämtliches Sein rein materialistisch darstellen zu wollen(!). Über das Gesamtbild und die Verhältnismäßigkeiten läßt sich jedoch die Klarheit eindeutig darstellen und darüber auch vermitteln, trotz dieser Gegebenheiten.

Das Selbstbewußtsein basiert in erster Instanz auf der Inhaltlichkeit, sich seiner selbst bewußt zu sein und in zweiter Instanz, dieses Selbstbewußtsein auch nach außen hin umzusetzen, wobei bei der alleinigen Betrachtung der zweiten Instanz dies leicht mit dem Egoismus verwechselt werden kann, welcher sich inhaltlich-sachlich differenziert dazu stellt. Das sich seiner selbst bewußt sein beinhaltet zentral das Ich-Bewußtsein oder auch Persönlichkeitsbewußtsein genannt und da diese Inhaltlichkeit im Unterbewußtsein sich befindet, so gilt bezüglich des Selbstbewußtseins die Prioritätenordnung von Unterbewußtsein, Überbewußtsein, Körperbewußtsein, mit Präsenz im bewußten Sein.

Bewußtsein
(mentale Körperlichkeit)
Überbewußtsein
(sich des Seins)
bewußt sein
Unterbewußtsein

Somit sind an erster Stelle folgende Bestandteile zu unterscheiden: der Mensch besteht aus einer materiellen und einer mentalen Körperlichkeit. Die mentale Körperlichkeit bezeichnet sich als Bewußtsein und besteht aus Überbewußtsein und Unterbewußtsein. Da das bewußte Sein nur Ausschnitte des Seins uns vermittelt und hierin Maßstab ist, so haben wir es diesbezüglich mit sieben Bestandteilen zu tun: der Gesamtheit der Inhaltlichkeit des Unterbewußtseins, der Gesamtheit der Inhaltlichkeit des Überbewußtseins, der Gesamtheit des Seins, das was uns über das bewußt sein bewußt ist, das was uns über das bewußt sein nicht bewußt ist, die Relation dessen, was uns bewußt oder nicht bewußt ist und die Relation dessen, wieviel uns quantitativ wie auch qualitativ bewußt oder nicht bewußt ist. Die drei Bestandteile Unterbewußtsein, Überbewußtsein und bewußt sein drücken für sich somit die jeweilige Inhaltlichkeit für sich selbst aus und die jeweiligen Relationen sind als Zusatz zu fassen. Das man auch "das bewußt sein" klein schreibt ergibt sich somit aus der Sachlage, daß es eine Abkürzung ist und/oder eine Bezugnahme enthält.

Im 6./7. Schuljahr wurde mir in meinen Deutschaufsätzen als Fehler rot angestrichen, daß ich meine darstellenden Sätze mit ICH begonnen hatte. Diese Ich-Postionierung als aktiv betrachtendes Subjekt ist jedoch der Ausgangspunkt, sowie das Fundament des sich seiner selbst bewußt sein (Selbstbewußtsein) und die Anwendung, wie auch das Behaupten dessen nach außen hin bedingt als Objekt das ICH zur Anwendung der persönlichen Kapazität an Fähigkeiten, Erfahrungen/Erinnerungen und weiteren Inhaltlichkeiten aus dem Unterbewußtsein. Somit hat das Selbstbewußtsein zwei zentrale Inhaltlichkeiten, neben dem bewußt sich selbst wahrzunehmen, was generell durch das bewußt sein ausgedrückt wird, das Ich-selbst inhaltlich bewußt wahrzunehmen und dieses bewußt sein auch nach außen hin dementsprechend umzusetzen.

Das Unterbewußtsein identifiziert sich vor allem durch die Gegebenheit der Konstanten unserer Persönlichkeitsmerkmale und der Inhaltlichkeit unserer Erfahrungen und Erinnerungen (nicht im Gehirn!). Auch unsere körperlichen Bewegungsabläufe werden über das Überbewußtsein nur in Gang gesetzt, jedoch vom Unterbewußtsein ausgeführt, sodaß vor allem unsere instinktiven Handlungen uns das Unterbewußtsein vor Augen führen. Das Überbewußtsein hingegen ist eine Art Korridor, in welchem die Wirkungen der Außenwelt, die sich über die Sinnesorgane vermitteln, die Wirkungen aus dem Unterbewußtsein und die Wirkungen aus dem Überbewußtsein selbst verarbeitet werden, jedoch nur entsprechend einem Kurzzeitgedächtnis erhalten bleiben und fungiert ebenfalls als Korridor zum Unterbewußtsein, sodaß darüber die Wechselwirkung zwischen Unter-, Überbewußtsein, Körperlichkeit und Außenwelt stattfindet.

Bewußtsein
(mentale Körperlichkeit)
Überbewußtsein
(sich des Seins)
bewußt sein
Unterbewußtsein
Erfahrungen/Erinnerungen
Veranlagungen
Instinkte
Körperfunktionsausführung

Für unsere personifizierte Gegenwärtigkeit bedarf es des bewußt seins über die existenzielle Substanz des Unterbewußtseins, wobei die Inhaltlichkeiten aufgrund der Präsenz zwangsläufig wahrgenommen werden, jedoch wie ich feststellen muß, zumeist nicht als Bestandteile des Unterbewußtseins identifiziert werden, sondern nur als unterschwelliges Etwas. Dies beruht allem voran auf der Ausrichtung nach außen anstatt nach innen. Es kann ebenfalls sein, daß das Unterbewußtsein erst gar nicht wahrgenommen wird oder daß Bestandteile nicht als vom Unterbewußtsein kommend wahrgenommen werden. Dies ist möglich, da die bewußte Wahrnehmungen nur an einer Stelle und zwar im Überbewußtsein stattfindet und somit sämtliche Wahrnehmungen an dieser einen Stelle zusammentreffen und nur eine spezifische Auseinandersetzung damit auch das bewußt sein überhaupt erst hervorbringt und damit verbunden sich auch überhaupt erst ermitteln läßt, um was es sich jeweils handelt und von wo es herstammt. Wenn das Unterbewußtsein von Grund auf als Unbewußtsein gehändelt wird, so werden Bestandteile, welche aus dem Unterbewußtsein kommen und wahrgenommen werden auch dementsprechend anderweitig zugeordnet.

Wie ich schon dargestellt habe, werden uns über die Öffentlichkeit nur physiologische Vorgänge beschrieben. Diese werden jedoch über das Gehirn zu unserem Überbewußtsein geleitet, wo man sich derer bewußt werden kann. Gerade hierin scheidet sich der Gesamtkomplex in ein mentales und ein geistiges Etwas, denn in diesem rein geistigen Händling wird ein geistiges bewußt sein deklariert, welches als Bestandteil des Gehirns angesehen wird. Dies geschieht aus dem Grund, weil die gesamte mentale Inhaltlichkeit negiert wird. Somit wird über dieses Händling des bewußt seins aber auch die Aussage gebildet, daß unser Sein bezüglich wie wir sind, dort bzw. darüber gebildet würde!
Überbewußtsein Gehirn
mentale Abläufe
physiologische Abläufe
mentales bewußt sein geistiges bewußt sein
Selbstbewußtsein   ? Geistbewußtsein ?
Dieses Händling von Geistbewußtsein stellt sich somit absolut relativ zum Selbstbewußtsein und bewirkt durch das unbewußt sein über das Unterbewußtsein eine reine Ausrichtung nach außen.

Somit unterscheidet sich das Händling darin, daß das Selbstbewußtsein gegenüber des Geistbewußtsein nicht produziertes Resultat, sondern grundlegende Substanz des Ich-selbst-Sein(-könnens) ist und somit von Grund auf das menschliche Dasein präsentiert. Damit verbunden geht es aber auch nicht darum, ein Selbstbewußtsein "zu erschaffen", denn seine Inhaltlichkeit ist elementar im Unterbewußtsein vollständig vorhanden und gelangt auch von dort zum Überbewußtsein, jedoch ist es nur in bedingter Relation als solches bewußt, sondern es geht darum, "sich" des Seins und der Inhaltlichkeit dessen bewußt zu sein/werden. Es bedarf somit allem voran einer klaren Orientierung und Ordnung der Dinge, sodaß "sich" das bewußt sein eigenständig darüber aufklärt.

Die Differenzierung der Anwendung

Selbstbewußtsein Geistbewußtsein
 sich im Zentrum seiner selbst bewußt sein   sich oberflächlich seiner selbst bewußt sein 
Unterbewußtsein bewußt Unterbewußtsein unbewußt
Überbewußtsein bewußt
Körperlichkeit bewußt
Außenwelt bewußt

Die Unterscheidung zwischen mir und anderen wurde mir erst über den Sachstand bewußt, daß mir da jeweils eine Zwiespalt in einer Person gegenüber stand und nicht, wie ich zunächst annahm, es sich mal um diese und mal um jene Widersprüchlichkeiten handelte und mir darüber klar wurde, daß dies aufgrund der Zwiespalt zwischen den beiden Bewußtseinen stattfand. Darüber wurde mir die Unmöglichkeit eines harmonischen Miteinander klar, denn mein Bedürfnis im Miteinander gilt dem persönlichen Ich des Unterbewußtseins und nicht einem manipulierten kollektiven Ich des Überbewußtseins, welches nicht in Einklang steht damit und so ergab sich mir die Not, dies dem jeweiligen Gegenüber zu vermitteln, was mir bis dahin unmöglich war und so hat gerade diese Auseinandersetzung mit der Zwiespältigkeit und der Verhältnissituation des unbewußten Unterbewußtsein anderer dazu geführt, daß ich mir ein klares bewußt sein über die unterschiedlichen Inhaltlichkeiten verschaffen konnte, was für die eigentliche Funktionalität meiner selbst für sich an sich überflüssig war.

Durch die Variabilität der Inhaltlichkeit des Überbewußtseins kann es aufgrund äußerer Einwirkungen, vor allem der Dominanz, dazu kommen, daß dessen Fokus nicht auf das persönliche Ich, sondern auf diese Außenwelt/Dominanz ausgerichtet ist, was dazu führt, daß sich das Unterbewußtsein zum Schutz dessen vom Überbewußtsein abschottet und ein dementsprechendes unbewußtes Sein seiner selbst hervortritt. Dies ist möglich, da wir nur über ein einziges bewußt sein, der bewußten Wahrnehmung unseres Seins, mit Sitz im Überbewußtsein verfügen und somit auf direktem Wege nur von dort aus das Unterbewußtsein wahrgenommen werden kann. Wer von Geburt an dem Einfluß aus der Umwelt ausgesetzt ist, nur dieser zu entsprechen, unterliegt der Besonderheit, über keinerlei Erfahrung mit dem organisierten Ganzen beider Bewußtseine zu verfügen und unterliegt damit dem Prinzip der vererbten Domestizierung.

Zwiespältigkeit
Disharmonie zwischen bewußt sein und Unterbewußtsein
Bestreben
in Harmonie mit
der Gegebenheit
seiner selbst zu leben
Bestreben
in Harmonie mit
der Gegebenheit
der Außenwelt leben
Unterbewußtsein
Konstitution
Überbewußtsein
bewußt sein
Identität
Außenwelt
Konstellation
Seinsbewußtsein
sich des Seins
bewußt sein
sich seiner selbst
bewußt sein
sich der Außenwelt
bewußt sein
Selbstbewußtsein Fremdbewußtsein

Dies zeigt über das relative Verhältnis der Gegebenheit diesbezüglich auf, daß im Allgemeinen das Miteinander nicht auf den Gemeinsamkeiten, sondern auf Ergänzungen aufgebaut ist (mehr im nächsten Abschnitt Freundschaft) und das Händling dessen einer besonderen Beachtung dessen bedarf. Hierüber bekommt meine Aussage "so lange, wie mein Umfeld nicht meinem Ich entspricht, so lange bin ich für andere auch nur das, was meinem Umfeld entspricht" seine entsprechende Tragweite, denn über diese Darstellung hier wird deutlich, daß es generell um Relativitäten geht, worin die Maßgabe nicht nur entscheidet, welche relative Inhaltlichkeiten sich ergeben, sondern welche Inhaltlichkeiten sich überhaupt ergeben. Wer sich die verschiedenen Variationen an Maßgaben veranschaulicht, wird feststellen, daß es nur eine Variante gibt, nämlich über die Harmonie mit sich selbst eine Außenwelt auszuwählen, die einem selbst entspricht. Dies ist ein weiterer Grund, warum das Unterbewußtsein sich dem bewußt sein dessen im Überbewußtsein verschließt, falls man dies nämlich ignoriert.

Nochmals hier vorweggenommen: dieses andersartige, von anderen praktizierte zwiespältige unbewußte Verhältnis über das eigene Ich im Unterbewußtsein kann ich nur logisch-sachlich, jedoch nicht sinnlich fassen, denn ich selbst habe zeit meines Lebens bewußt in Einklang mit meinem persönlichen Ich bzw. meinem Unterbewußtsein gelebt und wenn überhaupt erlebe ich einen Disput zwischen Über- und Unterbewußtsein, welcher ein Disput zwischen den Erfordernissen der Außenwelt und der Existensbedürfnisse meines persönlichen Seins ist. Die Persönlichkeit einer Person ist eine gegebene Basiskonstante und darüber erklärt sich mir, daß die Mißachtung/Ignoranz des persönlichen individuellen Ich zur Abschottung des Unterbewußtseins vom bewußt sein führt und nicht umgekehrt(!), jedoch kann es sich nicht(!) von der generellen Funktionalität zwischen Unter- und Überbewußtsein abschotten, denn die Funktionalität unseres Seins bedingt dieses Koordinat. Somit stellt sich auch der Umgang damit dementsprechend und bedingt ein eigenständiges Selbstbewußtsein im Unterbewußtsein. Das gravierende Problem des Händlings der Zwiespältigkeit ist allem voran, daß nicht nur die Entscheidung zwischen dem Ich-bewußt-sein und dem kollektiv-bewußt-sein auf geistiger Ebene getroffen wird und somit selbst die Selbstachtung sich dementsprechend zwiespältig stellt. Der Weg führt rein über die mental-sinnliche, wie mental-körperliche Vermittlung mit entsprechender Separierung und eventueller Abschottung der geistigen Kommunikation.

Die Ermittlung seines Selbstbewußtseins und wie es darum bestellt ist, führt somit über die vergleichenden Verhältnisse und die geistig-logische Verarbeitung dessen. Hierin spielt das Realitätsverhältnis eine besondere Rolle, denn die Illusion läßt sich rein geistig nie völlig separieren, jedoch findet Illusion nur und einzig innerhalb der Illusion im Überbewußtsein statt und so läßt sich auch dies Verhältnis einschränken, indem man sich vor allem auf den Bezug außerhalb dessen bezieht. Somit sind die Erfahrungen/Erinnerungen und der Verlauf körperlicher Handlungen in erster Linie das Mittel, um sich darüber Klarheit zu verschaffen. Aufgrund dessen jedoch, daß es sich um zwei Bewußtseine handelt, das bewußt sein nur im Überbewußtsein stattfindet, so ist dies auch intellektuell händelbar, denn beim unbewußt sein bezüglich des Unterbewußtseins treten unbewußte Handlung hervor, welche die Widersprüche aufzeigen, wodurch über diese beiden Verhältnisse im Besonderen die Zweieinigkeit sinnlich, wie auch sachlich hervortritt.

So ist es auch kein leichtes, die unterschiedlichen Bestandteile, die alle an einem Punkt, nämlich dem bewußt sein im Überbewußtsein aufeinander treffen, separieren zu können, jedoch führt das identifizieren des woher kommt der jeweilige Bestandteil zum zentralen Separieren und die Inhaltlichkeit dessen verbunden damit überhaupt erst zum klaren bewußt sein bezüglich des mentalen Seins und so ist es maßgeblich, sich dies grundsätzlich derart sich zu verschaffen, denn ein bewußt sein kann sich nur schrittweise entwickeln.

Da die Veranlagungen lebenslange Konstanten sind, so sind sie besonders darüber auch identifizierbar, wobei die Ausgeprägtheit der erste Maßstab ist, der anzulegen ist und somit zum grundlegenden Maß des Händlings wird. Hier gilt es, in erster Instanz, in der Art von Begabung und Talent zu unterscheiden, denn es bedarf der Inhaltlichkeit sachlicher Umsetzung, um eine entsprechende Ausgeprägtheit und Wirkung dessen hervortreten zu lassen. Maßgeblich ist aber auch, daß die Veranlagung der sexuellen Ausrichtung im Miteinander als solches in keiner Weise über das rein Visuelle wahrnehmbar ist, sondern einzig mental-sinnlich und so ist das mental-telepahische Wahrnehmen für die Inhaltlichkeit der Resonanz unabdingbar darin und da auch dies im und über das Unterbewußtsein stattfindet, nämlich von Unterbewußtsein zu Unterbewußtsein, so bedingt die sachliche Umsetzung der sexuellen Veranlagung auch diesbezüglich des bewußt seins über mental-sinnliche Wahrnehmung des Unterbewußtseins. Letztendlich bestimmt aber auch dieses bewußt sein darüber, inwiefern Veranlagungen überhaupt ihren tatsächlich Gehalt erhalten, bzw. inwiefern sie zur Umsetzung gelangen können.

syaDie Veranlagungen

Die Ordnung, welche ich hier einbringe, konnte ich mir letztendlich selbst erst dadurch beschaffen, daß ich erkannte, daß die Veranlagung der sexuellen Konstitution in die Reihe der Veranlagungen paßt, mit denen ich mich bereits zuvor beschäftigt hatte. Es handelt sich hierbei um den Charakter, die Begabung und die Intelligenz. Aufgrund des nebeneinanderstellens dieser vier Gegebenheiten haben sich die jeweiligen Ungereimtheiten gegeneinander aufgeklärt. Da ich jedoch derzeit spezifisch mit der Bisexualität beschäftigt bin, so werde ich erst dies zu Ende führen. Leider, muß ich sagen, denn im Verbund wäre die Ausführung hier leichter zu vollziehen und vor allen Dingen nachzuvollziehen. Jedoch will ich hier zumindest im Ansatz auf die wesentlichen Bestandteile eingehen, die hier relevant sind. Ich gebe vor allem zu bedenken, daß es mir bei allen Vieren ähnlich erging bezüglich der Erlebnisse damit.

mentale Veranlagungen
Charakter Begabung Intelligenz sexuelle Konstitution

Mentale Veranlagungen sind nicht (ver)erblich!

Der wesentliche Aspekt, dem wir es zu verdanken haben, daß es um die mentalen Veranlagungen derart bestellt ist, ist der Sachstand, daß mentale Veranlagungen nicht (ver)erblich sind. Wer sich einmal tiefer hinein begibt in das gesellschaftliche Erbwesen, wird feststellen, daß das Erbe rein über den Materialismus abgewickelt wird und die mentalen Veranlagungen dabei völlig außen vor stehen. Der Grund liegt darin, daß die Voraussicht der mentalen Veranlagung nicht gegeben ist und somit nicht derart verplanbar ist. Wie ich feststellen konnte, so ist bezüglich des Charakters sogar das Gegenteil der Fall, denn darin trifft man bei Nachkommen gerade nicht den Charakter der beiden Elternteile an. Gerade über das Erbe wird aber auch im wesentlichen die personelle Anpassung umgesetzt, sodaß sich hierin der persönliche individuelle Reichtum und der von außen bereitgestellte Reichtum gegenüber stehen und gegeneinander konkurrieren.

Eigenbesitz Fremdbesitz
mentale Veranlagung Erbe

Der Charakter

Bezüglich des Charakters wurde mir einst der Fisch zur Deklaration und zwar aufgrund dessen, daß ich am achten März geboren bin und erst als ich mit 26 Jahren an den Punkt gelangte, meine Persönlichkeit zu hinterfragen, hatte ich begonnen, mich mit den Widersprüchen, die sich aufgrund der Beschreibung dessen und das Kennen meiner selbst ergaben, zu ergründen, woraus sich diese Widersprüche ergaben. Dazu hatte ich mir ein Buch über die astrologische Charakteranalyse besorgt und mich vom Fisch beginnend durchgearbeitet. Als ich jedoch beim Wassermann angelangte und darin auf eine Beschreibung stieß, die fast identisch war mit meiner eigenen Beschreibung über mich selbst, wurde mir klar, daß ich darin eine der Diskrepanzen gefunden hatte.

Ich hatte mich drei Jahre intensiv mit den Verhältnismäßigkeiten befaßt, die Beschreibungen der Charaktere in Verhältnis zu anderen Personen überprüft, bis ich zunächst einmal zu dem Resultat kam, daß da eine Varianz besteht bezüglich der Anwendung der Festlegung des Charakters durch den Geburtstag und dem tatsächlichen Inhalt des Charakters der jeweiligen Personen. Zu dem Zeitpunkt, als ich die Varianz mir versucht hatte, zu erklären, wurde mir jedoch bewußt, daß doch im Moment der Geburt gar kein Charakter entsteht. Damit wurde mir auch diese Diskrepanz deutlich, denn genau diese Varianz besteht im Bezug auf den Zeitpunkt der Zeugung, welche nämlich variiert im Bezug auf die Geburt und zwischen 6 und 9 Monaten liegt.

mein persönlicher Bezug zum 8. März

Zeugung
Varianz Geburt Varianz
Wassermann Fisch Widder

Wie man sehen kann, so hat man es auch hier mit einem "öffentlichen Händling" zu tun, welches maßgeblich von dem tatsächlichen Verhältnis abweicht. Auch hier sind gewisse Bestandteile nicht Inhalt der Abhandlung. So wird darin der Geburtstag als Maßstab verwandt, weil der Zeugungszeitpunkt allgemein nicht verfügbar ist und es wird auch nicht die charakterliche Gegebenheit der Person ermittelt, sondern nur auf diese angewandt. Auch hier hat man es ebenfalls mit der Bewandtnis des fehlenden Bezuges zum Unterbewußtsein zu tun, denn zur Ermittlung des Charakters bedürfte es des Einblickes in das Unterbewußtsein und wie schon festgestellt, ist dies allgemein nicht verfügbar.

Die Begabung

Die Vielfalt der Begabungen habe ich bereits früh, als Kind kennengelernt, denn es war üblich, soweit als möglich, die Notwendigkeiten des Lebens selbst zu leisten und hierin konnte ich mich auch besonders ausgiebig umsetzen. Dieses selbst leisten können steht mir schon immer im Vordergrund meiner Bemühungen und so habe ich Laufe meines Lebens eine Vielzahl von Begabungen umsetzen können. Wie es sich mir herausstellt, beinhalten auch die Begabungen eine systematisierte Ordnung. So ist es mir möglich, meine handwerkliche Begabung in sämtlichen handwerklichen Bereichen gleichermaßen umzusetzen. Das Gleiche gilt auch für die musikalische Begabung, daß man die Umsetzung nicht nur auf einem Instrument, sondern auf allen Instrumenten gleichermaßen umsetzen kann. Beschränkt und spezifiziert wird dies nicht durch die Begabung selbst, sondern durch das Interesse und die körperlichen Fähigkeiten.

Begabungen
Interesse körperliche Fähigkeit

Auch hier hat das gesellschaftliche System gravierende Einschnitte hervorgebracht, indem der Maßstab der monistischen Spezialisierung und des sich leisten lassens sämtlicher Bedürfnisse die Umsetzung der Begabung völlig zur Brache hat werden lassen. Wenn ich bedenke, welche Hilflosigkeit mir immer wieder in den einfachsten Dingen des täglichen Lebens gegenüber stehen, so ist es mir nicht verwunderlich, daß man es in dieser Gesellschaft mit einem derartigen Abhängigkeitsverhältnis zu tun hat. Hier tritt vor allem das Verhältnis von selbst leisten können und sich leisten können zutage und erklärt auch eine Vielzahl von Bewandtnissen im Umgang des Miteinander.

selbst leisten können sich leisten können
sich (selbst) leisten können

Die Intelligenz

Diesbezüglich führte eine Intelligenztest im achten Schuljahr zu einem Schlüsselerlebnis, denn dieser rief in mir die Fragestellung hervor, was denn dieser inhaltlich überhaupt mit dem zu tun hat, was die Schule praktiziert. Vor allem wurde mir darüber auf einmal bewußt, daß es da etwas gibt, was ich erst gar nicht auswendig lernen muß, von niemandem erhalten muß, ganz einfach in mir drin steckt.

Erst 10 Jahre später hatte mich wieder mit diesem Erlebnis auseinander gesetzt, wo es nämlich darum ging, mir meine Qualifikation, welche ich derweil am ausbauen war, auch dementsprechend zu deklarieren. Wie aber sollte ich das anstellen, wo ich doch feststellen konnte, daß kaum einer überhaupt zwischen Begabung und Talent unterscheiden kann? Wie stellt sich das, wenn ich sage, daß mir die Schule einen Intelligenzquotient von 140% bescheinigt hat? Mir war klar, daß ich das gar nicht anwenden kann, um es als Deklaration zu nutzen und somit hatte ich davon auch abgesehen.

Wie steht es also um die Intelligenz? Wie ich feststellen muß, läuft man regelrecht vor dieser Intelligenz davon, sobald man auch nur ansetzt, diese anzuwenden. Der Bezug zur Intelligenz ist allgemein äußerst distanziert, viel mehr noch, als es bezüglich der sexuellen Konstitution der Fall ist. Wie es sich auch hierin mir zeigt, so hängt dies ebenfalls mit der Gesellschaftssituation des Ergänzungsprinzips und des sich leisten lassens zusammen. Vor allem aber, weil das Geistige einen derartig hohen Stellenwert einnimmt und somit diese Art der Andersartigkeit sich darüber besonders hervorhebt. Intelligenz ist jedoch äußerst schwer zu täuschen und wie es sich mir herausstellt, liegt wohl darin der Hauptgrund der Art des Händlings. Es läßt sich nämlich nur mit der Intelligenz gemeinsam Profit machen und nicht Profit von der Intelligenz und da man nur mit der Intelligenz in Ebenbürtigkeit dies erreichen kann, stellt es sich dementsprechend.

Die Gemeinsamkeiten

Es wäre eigentlich ganz einfach, denn mit dem talentierten bisexuellen intelligenten Wassermann wäre eigentlich eine umfangreiche Beschreibung meiner selbst über vier Begriffe kurz und klar gefaßt. Nur pflegen ja angeblich Bisexuelle Kontakte zu zwei Geschlechtern, die Intelligenz hat als Deklaration keine Bedeutung und der am achten März Geborene ist angeblich ein Fisch. Und somit geht es nicht um Verstand, sondern nur um Wissen und hierin liegt der eigentlich einschneidende Fakt.

Verstand Wissen

Wesentlich ist aber, daß die Veranlagungen weder vererbt, noch anderweitig von anderen gegeben sind. Gleichfalls sind sie eine Gegebenheit, die sich nicht beseitigen, sondern nur unterdrücken läßt. Somit unterscheiden sie sich in erster Linie in der Intensität ihrer Ausgeprägtheit.

Die Verhältnismäßigkeiten

Relationsverhältnis Ausgeprägtheit
unausgeprägt ausgeprägt
Menschen besitzen nur einzelne veranlagte Begabungen Unbegabtheit Begabung Talent
jeder Mensch besitzt einen veranlagten Charakter Charakterlosigkeit Charakter
jeder Mensch besitzt einen gewissen Grad an veranlagter Intelligenz Dummheit Intelligenz
jeder Mensch besitzt eine veranlagte sexuelle Konstitution sexuelle Vorlieben/Neigungen sexuelle Ausrichtung

Die Begabung-Talent-Spanne legt dar, daß Veranlagung nur ist, was sie besagt, daß dies nämlich als Veranlagung da ist, aber erst die Umsetzung von der veranlagten Begabung zum Talent die eigentliche Inhaltlichkeit hervorbringt. Das heißt, daß die Begabung nur aufzeigt, daß sich das Entwicklungspotential dahinter verbirgt und das Talent zeigt sich erst in der Umsetzung dessen..

ist veranlagt ist begabt ist talentiert
verfügt über Veranlagung ist zur Umsetzung
der Veranlagung fähig
setzt Veranlagung um

So gibt es aber auch unterschiedliche Grade der Umsetzung. Für diese Grade gibt es den Bezug zum Intelligenzquotienten und den finde ich äußerst markant, denn darin sind 100% der Durchschnitt. Alleine auf die Intelligenz bezogen, war mir das schon immer ein "interessantes" Rätsel, denn der Bezug müßte Grad lauten und nicht Prozent. Gerade aber im Verbund bekommt dieses 100% einen ganz neuen Bezug, denn darüber ergibt sich ein Maß, welches die Aussage bildet, daß man erst bei 100% von einer Vollständigkeit reden kann.

Und zwar von der Vollständigkeit der Ausgeprägtheit. Diese Ausgeprägtheit ermöglicht jedoch aber wiederum, daß man diese nicht nur im Bezug auf die 100%, sondern vor allem auch auf Stufen von Begabung bis Talent anwenden kann. Gerade auf den Bezug von Begabung wäre dies elementar, denn diesbezüglich ist bisher nur von ist oder ist nicht die Rede. Hierüber wäre die qualitative Substanz auch quantitativ möglich - innerhalb dieses Rahmens.

ist veranlagt ist begabt ist talentiert
verfügt über Veranlagung ist zur Umsetzung
der Veranlagung fähig
setzt Veranlagung um
weit unter 100 % um 100% weit über 100 %
unausgeprägt ausgeprägt maßgeblich ausgeprägt

Zu bedenken ist hierbei, daß ein bißchen bisexuell sein, ein bißchen Wassermann sein oder ein bißchen Intelligent sein darin zu unterscheiden ist, ob es sich um die Zuordnung zu Begabung oder Talent handelt, denn im Bezug auf die Begabung und somit die Veranlagung selbst gibt es ja auch die Veranlagungen, welche nicht zur Entwicklung gelangen. Bisexuell veranlagt zu sein und bisexuell sein "umsetzen zu können" im Bezug auf äußerer Umstände unterscheidet sich elementar.

ist veranlagt ist begabt ist talentiert
Bezug interne Umsetzungswilligkeit
verfügt über Veranlagung ist zur Umsetzung
der Veranlagung fähig
setzt Veranlagung um
weit unter 100 % um 100% weit über 100 %
unausgeprägt ausgeprägt maßgeblich ausgeprägt
Bezug extern unterdrückende Einflüsse
Brache

Besitzverhältnisse

Veranlagungen kann man zwar verleugnen/unterdrücken, aber nicht sich dessen entledigen. Gleichzeitig kann sich auch ein Nicht-Veranlagter nicht eine Veranlagung, die dieser nicht in sich trägt, verschaffen oder aneignen und damit verbunden auch nicht in Besitz nehmen. Diese Gegebenheit ist veranlagunsspezifisch, was heißt, daß aus einem Wassermann kein Fisch werden kann und aus einem Bisexuellen kein Homosexueller. Hierüber wird deutlich, daß allem voran das Händling des Erbes maßgeblich diese Situation geschaffen hat, in welcher nämlich das eigene individuelle Potential dem Händling des Erbes angepaßt wird, um diesem zu entsprechen und nicht, wie es sein sollte, das Erbe der individuellen Veranlagung und somit dem individuellen Potential angepaßt wird. Wer sich einmal diese beiden Verhältnismäßigkeiten veranschaulicht, wird feststellen, was für einen elementaren "gemeinschaftsprägenden" Unterschied dies ausmacht.

syaDer Sexualtrieb

Wenn man sich die Erfassung der Bestandteile von Sexualität vornimmt, wird man über kurz oder lang zur Feststellung gelangen, daß 1. diese Bestandteile nicht alle zur gleichen Zeit sind, 2. die Bestandteile in einem gewissen Verhältnis zueinander stehen, 3. die Wirkung von Sexualität auch über sich selbst hinausgeht, 4. Sexualität auch Anfang und Ende beinhalten und 5. Wechselwirkungen bestehen.

Der Antrieb sexueller Emotionen

Vor allem aber steht auch der Geschlechtsakt selbst nicht unter körperlicher, sondern unter mentaler Leitung, denn der Körper bewegt sich nicht, sondern wird bewegt durch die Kraft, die ihn bewegt und somit ist auch das Zentrum von Geschlechtsteil nur anteilsmäßig "resultierend" gegeben. Spezifisch dieser Bestandteil zeigt auf, welchen Stellenwert das Geschlechtsteil innerhalb der Sexualität, der Gemeinschaft und auch auf das gesamte Sein hin einnimmt. Auch nimmt das Geschlechtsteil im Bezug auf die Fortpflanzung nicht die zentrale Stellung ein, sondern es ist der Trieb, welcher uns durch die Emotionen antreibt und somit ist die Fortpflanzung selbst ebenfalls nur Resultat.

Das sexuell emotionale Dejavu (frz. Déjà-vu)

Hinter dem sexuell emotionalen Dejavu steckt das Erkennen eines potentiellen Sexualpartners. Gerade darüber ist auch das Outen eine(r/s) gleicher sexueller Ausrichtung Zugehörige(n/m) eine Gegebenheit. Hinter dem Ablauf steckt ein Sender und Empfänger auf beiden Seiten, wobei der persönliche Kontakt die entsprechende mental-telepathische Verbindung herstellt. Aufgrund dieses Kontaktes, welcher über das Unterbewußtsein ein weitreichendes Bild vom Gegenüber vermittelt/zuläßt, kommt dieser Eindruck von "sich bereits tiefgründig kennen und auch die Bedürfnisse erkennen" zustande. Das Ideal entsteht im gegenseitigen persönlichen Augenkontakt, wobei es die Resonanz dessen hervorbringt. Es gibt jedoch andere Varietäten: 1. man kennt sich schon länger, jedoch war die Sinnlichkeit/Sachlichkeit von Sexualität nicht Inhalt des Miteinander; 2. das einander Erblicken/Kontakten findet nicht beiderseits gleichzeitig oder nur einseitig statt.

Grundsätzlich ist zwischen jemanden begehren und einander begehren zu unterscheiden und so drückt sich nur zweiteres über die Inhaltlichkeit der ebenbürtigen Resonanz als Liebe aus, welche die Gegenseitigkeit ausdrückt bzw. voraussetzt. Man kennt es ja allgemein unter dem Ausdruck, sich in jemanden verlieben, den man kennengelernt hat, jedoch ist mir der Umgang damit immer und ausschließlich zum Problem geworden, denn dieses Dejavu enthält nun mal zunächst sachlich "nur" das Erkennen eines potentiellen Sexualpartners(!), wohingegen das allgemeine Händling ein mehr daraus macht und entsprechende vollständige Erwartungen an das Anschließende erfolgt, die weit über das Sexuelle hinaus reichen (Beziehung, Ehe, etc.) oder aber der weitere Kontakt von Grund auf abgelehnt wird, weil es die Umstände nicht erlauben. Auch wird allgemein angenommen, dieses Dejavu fände einzig einseitig, bei einer Person statt, weil es nicht als Resonanz wahrgenommen wird und so ist das Aussprechen dessen mehr als nur situationsbereinigend.

In der Bisexualität gibt es aufgrund der Sachlage zwei Typen von Dejavus, wobei das Stattfinden mit einer Person und zweier, einander bereits Begehrender, sich darin unterscheidet, daß ersteres als Anreiz und zweiteres als Vervollständigung wirkt und sich somit nicht nur in der Intensität unterscheiden. Beim Miteinander nur zu zweit bleibt das Dejavu-Verhältnis zwar auch konstant bestehen, jedoch bricht das Miteinander aufgrund der Widersprüchlichkeiten/Unvollständigkeiten meist umgehend wieder ab, wenn die Gemeinschaft zu dritt nicht zumindest zum erstrebten Bestandteil wird und die Unvollständigkeit diesbezüglich berücksichtigt wird.

Da dieses Dejavu kein willkürlich gedanklich produziertes Etwas ist, sondern auf den inneren Gegebenheiten des Seins beruhen (instinktiv stattfindet), so ist ein solcher Kontakt auch eine Gegebenheit für's ganze Leben und stellt sich somit auch ganz anders, als bei willkürlich rein gedanklich orientierten Kontakten. Da dieses Dejavu-Verhältnis jedoch keine Inhaltlichkeiten von 'wer bist Du', 'was hast Du' oder andere Persönlichkeitsinhalte beinhaltet, so ist im Umgang damit auch Rücksicht zu nehmen. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, daß genau dieser Umstand es verhindert, daß "neutrale" Zusammenkünfte überhaupt stattfinden und daß darüber das Miteinander nicht über sexuelle, sondern über andersartige Inhalte gebildet werden, welche nicht in Zusammenhang stehen mit der Dejavu-Inhaltlichkeit.

Die Erotik

Als eigentlicher Sexkiller überhaupt läßt sich der Umstand ermitteln, daß die mental-telepathische Sinnlichkeit nicht als solches separiert und zum großen Teil auch überhaupt erst gar nicht bewußt praktiziert und wahrgenommen wird. Die Wahrnehmungen der Sinnesorgane (sehen, schmecken, fühlen) regen nur indirekt die Sinnlichkeit an und entbehren auch der direkten Resonanz, denn es ist die mentale Sinnlichkeit, welche die Resonanz des Miteinander beinhaltet und somit ist darüber auch nur der eigentliche Gleichklang des Miteinander substanzielle Gegebenheit.

Der Umstand, daß den meißten nur über die Reibungskräfte überhaupt ein Orgasmus möglich ist, führt allzu leicht dazu, daß diese Reize alles Übrige überdecken. Es gibt die Erregungskurve des rein Sinnlichen und darin auch das mental-telepathisch Übertragene und somit auch das die direkte Resonanz beinhaltende und daneben die durch die Sinnesorgane indirekt hervorgerufenen Erregungen, die jedoch selbst nicht die Inhaltlichkeit der Resonanz besitzen. Dazu kommen auch noch die Unterschiede männlicher und weiblicher Erregungskurven, wobei die Männliche eine in relativ gerader Linie ansteigende ist und die Weibliche zunächst nur gering ansteigend und relativ waagerecht verlaufend und erst dann in eine Parabel und somit in eine Kurve übergeht in einen steilen Anstieg. Auch ist die Erregung kurz vor (Plateauphase) und beim Orgasmus der Frau eine viel intensivere, als die beim Mann. Nach dem Orgasmus findet beim Mann ein abruptes Abklingen statt, im Gegensatz zur Frau, welche direkt zu weiteren Orgasmen übergehen kann.

männliche Erregungskurve
            x
  x  
  x  
  x  
  x  
  x  
x  
weibliche Erregungskurve
                x
  x
  x
  x  
  x x  
  x x x x  
x  

Somit besteht auch das sexuell-erotische Miteinander aus einem Komplexum des kommunikativen Miteinanders, wo es in erster Instanz um das Verstehen des Gegenüber geht und dies funktioniert wie in allen anderen Bestandteilen des Miteinander über die Resonanz, welche es uns ermöglicht, darüber die Inhaltlichkeit des Gegenüber wahrzunehmen und darüber auch zu händeln.

Eine weitere Besonderheit ist die Eisprungphase der Frau, in welcher die physiologisch aktivierte sexuelle Triebkraft ihre gesamte Wirkung entfaltet. Diese Phase beginnt mit dem Eisprung zur Mitte der Menstruationsphase (Tag 14) und steigert sich in seiner Intensität bis zum ersten Tag der Regelblutung (Tag 1), wo sie dann abrupt abklingt, bis zum nächsten Eisprung. Das Ei bleibt nach dem Eisprung nur ca. 24 Stunden lebens- und befruchtungsfähig, wohingegen die Plateauphase der mentalen Wirkungen jedoch erst in den letzten 3 Tagen der Eisprungphase stattfinden. Bei Einnahme der Pille zur Verhütung findet diese Phasenwirkung jedoch nicht statt, da dieses Verhütungsmittel eine Schwangerschaft simuliert und daraus resultierend auch kein Ei erzeugt wird und somit kein Eisprung und die damit verbundenen Wirkungen stattfinden.

Die Eisprungphase

Tag 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28
Wirkungs-
grad
x   x
x   x  
x   x  
x   x x x x  
  x   x x x x  
  x   x x x x  
  x x x x x x x x x x x  

Es sind also eine ganze Reihe von Bestandteilen, die in Einklang zu bringen sind. Tatsächlich ist das auch nur möglich, wenn man die Bestandteile zunächst separiert "bewußt wahrnimmt" und ausführt und sie darüber auch mental-sinnlich und körperlich-sinnlich, wie auch sachlich zu separieren vermag, um sie dann im weiteren Verlauf in Einklang zu bringen. Auch hier wird deutlich, daß ebenfalls das Kennenlernen auf sexueller Ebene und ein miteinander sprechen über den sexuellen Vorgang unerläßlich ist, vor allem, weil es des experimentierens bedarf, wenn man ein harmonisches Ganzes anstrebt. Klar sein dürfte, daß sich Kennenlernen und Erlebnis auch hier im Besonderen unterscheiden.

syaDie Freundschaft

Über die Freundschaft wird die Basis der Vermischung im Miteinander deutlich, nämlich die der gewachsenen Kultur mit der aufgesetzten Kultur. Hier findet man das Spezifische meiner persönlichen Auseinandersetzung mit dem Sein, worum es in all den Jahren ging, nämlich zu ermitteln, was meinen Bestand an Lebensinhalt wertlos erscheinen ließ, worüber dies überhaupt möglich ist, wo dies herkommt und vor allem, wie dies funktioniert, damit ich mich in die Lage versetzen kann, mich dem gegenüber zu behaupten und mein persönliches Potential entsprechend meiner Bedürfnisse in einer mir bedürftigen Gemeinschaft umsetzen zu können und allem voran überhaupt erst einmal eine Identifizierung vornehmen zu können. Die eigentliche instinktive Triebkraft darin war von Anfang an, daß man sich als sinnlich isolierte Person unvollständig fühlt, auch wenn man sachlich(e) Gemeinschaften erlebt. Und da ich über all die Jahre nicht über singuläre Gemeinschaften mit jeweils einer Person über kurze Zeiträume hinaus gelangt bin, so wurde mir die Auseinandersetzung mit der Individualität des Menschen auch zum Zentrum meiner Aktivitäten und hat mich darüber auch diesen spezifischen Sachstand erkennen lassen.

Der Grund, warum ich diese Zweigestalt nur instinktiv, jedoch nicht sachlich über all die Jahre weder als solches ermitteln, noch mich dem gegenüber stellen konnte lag darin, daß die Unterschiede dessen ganz bewußt verschleiert werden und man erst einmal die Widersprüchlichkeiten innerhalb dieser scheinbaren Einheit als solche bewußt wahrnehmen muß, um damit verbunden auch die tatsächliche Gegebenheit sinnlich-sachlicher Einheitlichkeit erkennen zu können und so war es mir notwendig, mein gesamtes Wissen und auch meine gesamten Erfahrungen geistig über die Logik komplett neu zu überarbeiten, um das Ganze in einer singulären systematischen Ordnung zu erfassen, worüber dann auch die subjektiven Inhaltlichkeiten und Händlings als solche letztendlich zum Vorschein traten.

Es handelt sich vor allem darum, daß einem ein Minderwertigkeitsgefühl vermittelt wird über das Gro derer, die aus und über den Gemeinschaftsinhalt und nicht aus sich selbst heraus ihre Existenz bestreiten und der Weg daraus führt über das personell-inhaltliche Händling, was bei dem Miteinander der kleinsten Einheit von zwei Personen, dem inhaltlichen sinnlichen Bedürfnis an Vertrauen und Respekt und somit bei der Freundschaft beginnt und sich neben die sachlichen Erfordernisse stellt. Somit ist an sich nur das bewußt sein notwendig, sich zu verdeutlichen, daß man zur Schaffung der eigenen persönlichen Existenz grundsätzlich im Kleinen anfangen muß und daß man nur darüber dazu gelangen kann und letztendlich, wer ebenfalls dies derart umsetzt oder zumindest dazu willig und fähig ist.

Die grobe Unterscheidung findet man aber auch, indem man ein grundsätzliches Verständnis darüber entwickelt, wie Kultur funktioniert. Die Kultur beginnt nämlich im natürlichen Zustand von Natur, in die der Mensch seine individuelle natürliche Inhaltlichkeit einbringt und sinnlich-sachlich in Symbiose mit den natürlichen Gegebenheiten seiner Umgebung lebt, wohingegen in einer aufgesetzten Kultur die reine Sachlichkeit mit Zentrierung des Menschen Maßgabe ist. Man sieht also an der Inhaltlichkeit, sinnlich-sachlich hier und rein sachlich dort, wie auch über die Stellung des Menschen, wie es um das Gesamtverhältnis bestimmt ist und darüber lassen sich auch die groben Unterscheidungen vornehmen, worüber das Ganze oberflächlich händelbar wird. Und da der Wille des Menschen nicht beherrschbar ist, so liegt es an jedem Einzelnen selbst, inwiefern er seine Bedürfnisse ausfüllt und bestimmt darüber auch seine eigenen ganz persönlichen Inhaltlichkeiten entsprechend seiner Fähigkeiten und damit verbundenen Bedürfnisse.

Die generellen Unterscheidungen werden im Miteinander aber erst möglich, wenn man sein Gegenüber auch objektiv wahrnehmen kann, was voraussetzt, daß man sich in das Gegenüber hinein versetzen kann, was wiederum voraussetzt, daß man sich dazu in die Lage versetzen muß. Aus diesem Grund ist auch das Kennenlernen im Gegensatz zum willkürlichen Erlebnis im Miteinander ein unbedingtes muß. Und gerade das Hineinversetzen in das jeweilige Gegenüber hat mir im Laufe der Jahre nach und nach verdeutlicht, wie diese aufgesetzte Kultur vom Prinzip her funktioniert und genau das läßt sich im Besonderen über die Inhaltlichkeit von Freundschaft besonders repräsentativ darstellen. Die kulturelle Gegebenheit von Gemeinschaft besteht nämlich aus drei Bestandteilen: aus Gemeinsamkeiten, Ergänzungen und Differenzen, die der jeweiligen gegenseitigen Achtung bedingen, da sie nämlich auch instinktiv wahrgenommen werden und somit das Sein oder nicht sein über die Inhaltlichkeit, sowie der Achtung dessen sich zwangsläufig reguliert, sofern man der Sinnlichkeit den entsprechenden Stellenwert einräumt.

Das eigentliche Problem ist an erster Stelle das unbewußt sein über und die gleichzeitige Verschleierung darüber, daß man es zentral mit zwei generell unterschiedlichen Typen im Miteinander zu tun hat und in Folge dessen auch nicht erkennt, daß man etwas gegenüber steht, worin es einzig um Ergänzung geht, obwohl die damit verbundene Einschränkung im Miteinander darüber überdeutlich hervortritt. Bei dem einen Typus erhalten Gemeinsamkeiten, Ergänzungen und Differenzen die gleiche Achtung, wohingegen bei dem anderen Typus die Ergänzungen als zentraler und allüberragender Bestandteil ihre alleine Achtung erhalten.

Gemeinsamkeiten   Differenzen
Ergänzungen

So wird erst über das bewußt sein über und die objektive Betrachtung beider Typen deutlich, daß sich nur die relative Inhaltlichkeit, jedoch nicht die Gegebenheit der Inhaltlichkeit von Gemeinsamkeiten, Ergänzungen und Differenzen verändert, denn sie sind grundsätzlich präsent, werden jedoch differenziert gehändelt, sodaß darüber sich das tatsächliche Verhältnis über die Betrachtung der Ebenbürtigkeit der Gegenseitigkeit ordnet. Und so hebt das Fokusieren der Inhaltlichkeit des ebenbürtigen einander vertrauen und respektieren der Freundschaft den Sachverhalt im Besonderen hervor.

Von Anbeginn an ist vor allem aber auch die eigentliche Misere im Umgang mit der Freundschaft die Einbeziehung der Beziehung und die generelle begriffliche Anwendung der 'Bezeichnung' Freundschaft für Kameradschaften und damit verbunden, daß für die jeweilige Unterscheidung und Spezifikation keine offizielle Klarheit besteht und darüber im Miteinander auch nur selten eine abgeklärte Gegenseitigkeit Sachstand ist. Ich selbst habe mich in meinem Leben immer wieder gewundert, daß wenn eine Freundschaft in eine Beziehung überging, die Verhaltensweise des Gegenüber sich völlig veränderte, beziehungsweise ich den Übergang in eine Beziehung darüber feststellen konnte und ich habe aus diesem Grund auch prinzipiell derartige Beziehungen/Verhaltensweisen abgelehnt oder wenn sie sich derart entwickelten, alsbald abgebrochen.

Klarheit über den Sachstand erhält man einzig, wenn die sachliche Unterscheidung bekannt und bewußt ist, daß Kameradschaften als Freundschaften nur deklariert werden, aber keine sind und ebenfalls, daß man es mit zwei unterschiedlichen Händlings zu tun hat, die sich nicht nur von Grund auf unterscheiden, sondern auch von Grund auf einander ausschließen. Erst darüber ist es möglich, sich schon im Vorfeld des Kennenlernens eindeutige Klarheit bezüglich der Inhaltlichkeit dessen beim Gegenüber zu verschaffen, sodaß derartige Mißverständnisse, wie auch bewußte Täuschungen vermieden werden können.

sinnliche Basis Freund(in) Freund(in) sachliche Basis
Freundschaft Kameradschaft
Beziehung

Gerade aber derartige Abläufe zeigen einem die klaren Verhältnisse auf. Wo hier nämlich dem sinnlichen Empfinden der bedürftige Freiraum gewährt wird und sich das Sachliche hinten anstellt, tritt dort die rein geistig-sachliche absolute Kontrolle auf den Plan. Hier wird man beim bewahren dessen vor allem mit unserer Inhaltlichkeit der zwei Bewußtseine konfrontiert. Insofern nämlich die Verbindung von Anfang an sinnlich gebildet wurde, bleibt diese sinnliche Inhaltlichkeit zwar darüber hinaus erhalten, ist jedoch für ein Gegenüber nur noch über die telepathische Resonanz von Unterbewußtsein zu Unterbewußtsein erreichbar, weil das körperliche Miteinander nämlich über die geistige Steuerung kontrolliert wird. Händelbar wird dies, indem man seine Aktivitäten spezifisch auf das Unterbewußtsein und die daraus resultierende sinnlich-inhaltliche Resonanz, sowie die Ausführung der Aktivitäten, die ebenfalls über das Unterbewußtsein stattfinden konzentriert und sich der Diskrepanz des geistig-sachlichen ganz bewußt gegenüber stellt. Das eine solche Verbindung jedoch nur eine vorübergehende sein kann, erklärt sich aus den Widerprüchlichkeiten.

Erst heute ist mir über diese vielfältigen Erfahrungen zuteil geworden, daß es sich dabei um eine prinzipielle Handlungsweise handelt, wobei in der öffentlichen Darstellung die Beziehung als eine gesteigerte Form des Miteinander erachtet wird in einer Dreistufenbehandlung von Bekanntschaft - Freundschaft - Beziehung. Sachlich jedoch stellt sich heraus, daß es sich in dem Bezug des Miteinander um ein Verhältnis von separierendem Bekanntschaft und ein Nebeneinanderstehen von Freundschaft, Kameradschaft und Beziehung geht, wobei letztere gerade nicht ineinander übergehen, weil es sich dabei nicht nur um sinnlich-sachliche Inhaltlichkeiten des Miteinander, sondern "auch" um typenbedingte personifizierte prinzipielle Inhaltlichkeit handelt, was wie ich feststellen kann, in keiner Weise auch nur einer Betrachtungsweise unterzogen wird, sodaß dies auch erst gar nicht wahrgenommen wird, sofern man sich nicht seine eigenen Gedanken darüber macht. Die Misere besteht aber vor allem, weil nicht grundsätzlich zwischen der Inhaltlichkeit und jeweiligen Priorität von Sinnlichkeit und Sachlichkeit unterschieden wird.

Bezugsverhältnis

  Bekanntschaft  
Sinnlichkeit Freundschaft Kameradschaft Beziehung Sachlichkeit
Geist
Unterbewußtsein Überbewußtsein

Hierüber wird dann aber auch deutlich, daß man nur oberflächlich der reinen Präsenz des geistigen Willen gegenüber steht, denn dieser Wille steht der Inhaltlichkeit an Sinnlichkeit gegenüber und über das instinktive Bestreben von Einheit steht einem damit eine harmonische Zufriedenheit oder eine Diskrepanz an Unzufriedenheit gegenüber, worüber darüber spezifisch identifizierbar wird, mit welchen Relationsverhältnissen man es zu tun hat.

Bekanntschaft

Die größten Irrtümer bezüglich des Zustandes des Miteinander bestehen aufgrund des Mißverstehens, wenn Handlungen/Aussagen des Gegenübers nicht entsprechend ihrer Inhaltlichkeit wahrgenommen werden oder aber auch, weil nicht wahrgenommen wird, daß ein Gegenüber nicht interessiert ist, einen selbst in seinem Sein wahrzunehmen. So kommt es dann auch dazu, daß etwas als Bekanntschaft deklariert wird, was die Inhaltlichkeit des sachlichen Kennens gar nicht beinhaltet oder auch Weiterführendes dem entspricht.

Es ist klar zu unterscheiden zwischen einander erleben und einander kennenlernen, sowie die Art des Händlings, ob das Gegenüber nur von eigener Sichtweise her der Betrachtung unterzogen wird oder ob ein Hineinversetzen in das Gegenüber zum Verstehen dessen stattfindet. Da jedoch in der allgemeinen Anwendung darin nicht unterschieden wird, so ist bezüglich der Deklaration von Bekanntschaft die Inhaltlichkeit jeweils sachlich inhaltlich zu unterscheiden.

Die Freundschaft: Vertrauen und Respekt in ebenbürtiger Gegenseitigkeit geben

Die Inhaltlichkeit von Freundschaft basiert zentral auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt. Vertrauen und Respekt sind Bestandteil des Seins des Individuums bzw. bauen sich einzig innerhalb dessen auf und somit ist ein Zugriff sowie Kontrolle von außen nicht gegeben, woraus sich der Sachstand ergibt, daß beide jeweils des Gebens unterliegen. Somit sind das freiwillig und von sich heraus geben, sowie die Priorität des sinnlichen Miteinander, die wesentlichen Bestandteile, welche die Freundschaft sachlich für sich stellen.

Die platonische Freundschaft

Gerade über die Verhältnisssituation der platonischen Freundschaft wird auch ein oberflächliches unterscheiden der zwei Typen ermöglicht, denn beim Ergänzungstyp, welcher einzig Kameradschaften und Beziehungen pflegt, gilt der Ausspruch, daß Sexualität in Freundschaft generell nichts zu suchen hat, womit der Grundsatz zum Ausdruck gebracht wird, daß Sexualität in 'Kameradschaft' nicht zu suchen hat und daß bei dem Typus logischerweise auch Freundschaft in Beziehung nicht zu suchen hat, wie überhaupt dieser Freundschaftsverhältnisse, auch platonische, grundsätzlich ablehnt. Als Sachstand ist somit aber auch zu erachten, daß diesbezüglich Kameradschaften als Freundschaften deklariert werden und gerade dies sorgt für ein abstruses Durcheinander. Kameradschaften sind jedoch grundsätzlich anders substanziert, sodaß sich diese klar von Freundschaft unterscheiden, auch wenn sie verhältnismäßige sinnliche Inhaltlichkeiten aufweisen. Der Unterschied liegt darin, daß Freundschaften von sich aus sinnlichen Motiven heraus gebildet sind, jedoch Kameradschaften sich aufgrund sachlicher äußerer Umstände ergeben und auch nur darüber Bestand haben.

Der Ursprung der Deklaration der platonischen Freundschaft stammt von der platonischen Liebe und bezieht sich auf die rein geistige Liebe. Was in dem Bezug nicht klar ausgesprochen wird ist, daß ein freundschaftliches Miteinander nicht unbedingt und auch nicht von Grund auf die Sexualität beinhaltet, insofern nämlich Sexualität nicht als zentraler Bestandteil des Miteinander erachtet wird. Diese Deklaration alleine ist jedoch unzureichend, denn neben dem rein geistigen einander Begehren gibt es auch das rein sinnliche sowie das rein sinnlich-körperliche einander Begehren. Des weiteren gibt es sachlagenbedingte Eingrenzungen bezüglich spezifischer Gegebenheiten, in welcher bestimmte Teile des Zusammenlebens, wie z.B. die Sexualität einschränkt werden auf eine einzige Verbindung, sodaß die Freundschaft anderweitig die gegenseitige Berücksichtigung dessen bedingt. Aus dem Gesamtzusammenhang ergibt sich für die platonische Freundschaft somit auch in erster Instanz eine Inhaltlichkeit von eingeschränkter Freundschaft, denn das Geistige und Sinnliche ist unmittelbar und untrennbarer miteinander verbunden, sodaß aufgrund dessen nur die Negation allumfassender Maßstab sein kann.

Da wir in Lebensverhältnisse hineingeboren werden und darin aufwachsen, die von Grund auf nicht auf Freundschaftsgemeinschaften basieren, ist Freundschaft aber nicht nur eine Sache des leisten könnens, sondern darüber hinaus auch eine Sache des sich leisten könnens und somit rückt in erster Instanz die Infragestellung des Wollens in den Vordergrund, welche sich darin der Existenzfrage gegenüber stellt. Somit ist die Möglichkeit einer Freundschaft gebunden an die jeweilige Unabhängigkeit einer Person, woraus sich darin Wollen und Können gegenüber stehen und leicht für Verwirrung sorgen kann. Da es sich jedoch um eine Grundsatzfrage handelt, läßt sich dies dementsprechend über den Gesamtumfang ebenfalls eindeutig klären.

Die Beziehung: die Dominanz über das Sachverhältnis

Maßgeblich ist hier vor allem, daß Beziehungen rein über spezifische Verhaltensweisen entstehen, zumeist ohne das Aussprechen des Eingehens einer Beziehung, obwohl die Inhaltlichkeit klare Regeln und Verhaltensweisen beinhalten, welche an sich des gleichzeitigen beiderseitigen Anerkennen dessen bedingen. So wird hierüber deutlich, daß über die offensiv-defensiv-Stellung die Dominanz, sowie das Abhängigkeitsverhältnis, von Anbeginn an das Beziehungsverhältnis festlegt.

So entsteht aber nur für den Freundschaftstypen ein Mißverhältnis über den wahren Sachverhalt von Beziehung, insofern nämlich nur ein Maßstab gilt und keinerlei Separationen sinnlich, wie auch sachlich stattfinden. Gleichzeitig ist es aber auch an sich einzig Sache des Freundschaftstypen, sich seiner Inhaltlichkeit klar bewußt zu sein oder zumindest zu werden, um seine eigentliche Inhaltlichkeit dem gegenüber zu stellen. Letztendlich aber entscheidet das Bestehen der und die Fähigkeit zur Unabhängigkeit, inwiefern der Freundschaftstyp dem überhaupt gegenüber stehen kann.

Die weiterführende Vielfalt, welche man in der Beziehung antrifft, beruht vor allem auf der weit über das persönliche Miteinander hinausgehenden Inhaltlichkeit und des weiteren auf der Varietät der Priorität innerhalb dieser Sachlichkeiten, da die darin enthaltene Liebesbeziehung nur quantitatives Zentrum dessen ist. Die zentralen Bestandteile hierin sind jedoch die Dominanz und die damit verbundene Anwendung einer Nutz-/Zweck- und Abhängigkeitsverbindung. So ist es nicht verwunderlich, daß man darin auch auf den Sachstand stößt, wo ein(e) Partner(in) Freundschaft und der/die andere Beziehung praktiziert oder aber auch beide einander dominieren (wollen).

Hieraus wird auch klar, warum sich derartige Beziehungen so entwickeln, wie sie stattfinden, denn um so mehr Beziehungsinhalte in das Miteinander eingebracht werden, um so mehr schwindet der Anteil der Liebesbeziehung im Gesamtverhältnis und sobald die Liebesbeziehung ihre zentrale Positionierung verliert, entzieht es ihr den eigentlichen Gehalt an Sinnlichkeit überhaupt. Auch hier spielt die Dominanz eine zentrale Rolle, denn es zeigt, daß das von außen Kommende über das innere sinnliche Miteinander stellt.

Die zwei Typen des Miteinander
Gemeinsamkeiten - Ergänzungen - Differenzen

Die zwei Typen des Miteinander erkennt man somit über die Prioritätsetzung des Miteinander. Beim Gemeinsamkeitstypen (Freundschaftstyp) steht an erster Stelle der Prioritätenordnung die Gemeinsamkeiten und an zweiter Stelle die Ergänzungen, mit einer generellen Berücksichtigung der Differenzen im Miteinander. Beim Ergänzungstypen (Kameradschafts-/Beziehungstyp) steht das einander ergänzen im zentralen Fokus, wobei Gemeinsamkeiten wie auch Differenzen einen relativ geringen Stellenwert einnehmen, generell ignoriert werden oder als Mittel zum Zweck eingesetzt werden.

Die Typentrennung

Somit wird aber auch klar, wo der eigentliche Sinneswandel herstammt, der stattfinden "muß", wenn aus einer Freundschaft eine Beziehung wird. Es erklärt aber auch die allgemeine Praxis, daß Beziehungen an sich ausschließlich nur mit Fremden zur Ausführung gelangen und von Grund auf sexuelle Beziehungen mit Freunden als unangenehm empfunden werden, denn es handelt sich jeweils um die Differenziertheit von Freundschafts- und Kameradschafts-/Beziehungsverhältnissen. Klarheit schafft hier die Feststellung, daß diejenigen, die Beziehung praktizieren "grundsätzlich" in der Freundschaft keine Sexualität zulassen und sich somit die Separierung der beiden Typen über das Händling der sexuellen Inhaltlichkeit ermitteln läßt, indem man Inhaltlichkeiten von Sinnlichkeiten, die in den Intimbereich hineinreichen einbringt. Wie ich aus eigener Erfahrung aussagen kann, so klärt sich das umgehend, sobald man dies auch nur sachlich-thematisch einbringt.

Grundsätzlich sind Freundschaft, Kameradschaft und Beziehung auch darüber unterscheidbar, indem man zwischen sinnlichem und sachlichem Inhalt bewußt unterscheidet und darüber hinaus die Priorität ermittelt. So gilt in der Freundschaft die oberste Priorität dem Sinnlichen, wohingegen in der Kameradschaft die Sachlichkeit des Miteinander in erster Instanz über ein Miteinander entscheidet und erst darüber sich ein sinnliches Miteinander bildet. In der Beziehung wiederum gilt ebenfalls die Priorität dem Sachlichen, wobei spezifische Sachlichkeiten darin eine Fixierung erhalten, jedoch das sinnlich-sachliche Verhältnis darüber relativ variable wird. Aufgrund der Gesamtverhältnissituation ergeben sich letztendlich daraus auch nur zwei von Grund auf sich unterscheidende Merkmale und zwar über die Priorität sinnlich und die Priorität sachlich, sodaß sich das Händling in erster Instanz auf diese zwei einschränken läßt.

Bei diesen Typen handelt es sich somit um prinzipielle Handlungsweisen, über die der Typus einer Person ermittelbar ist. Gerade das Fehlen des Betrachten dessen als zu separiender Typus öffnet dem Mißverständnis und Mißbrauch über die Hoffnung, dementsprechendes könnte sich entwickeln, Tür und Tor. Die Menschen handeln jedoch darin grundsätzlich prinzipiell und somit wird auch der Umgang damit darüber "beiderseits" berechenbar. Über das Verschaffen der Fähigkeit, diese Typen unterscheiden zu können, kann man dann auch Verbindungen schaffen, in welchen man sich dann auf die Gleichmäßigkeit der Inhaltlichkeit von Gemeinsamkeiten, Ergänzungen und Differenzen konzentrieren kann, die nämlich bei Anwendung vor dieser Separierung die Unterscheidungen verschleiern. Überhaupt ist es diesbezüglich unabdingbar, sich selbst nach außen hin derart identifizierbar zu vermitteln, weil wir speziell hierin alle derzeit einem allgemeinen Händling einer oberflächlichen Chema-f-Verhaltensweise gegenüber stehen und nur Wenige, wenn überhaupt in einem kleinen eingeschränkten Rahmen, in sinnlich-sachlich idealen Realgemeinschaften leben.

mein Freund - meine Freundin

Der zentrale Bestandteil, welcher überhaupt die Vermischung der Verhältnisse möglich macht, ist die Deklaration des Gegenüber durch Freund(in) auch für eine Beziehung, denn aufgrund der sachlichen Unterscheidung ist eine separierende Spezifikation Bedingung, denn es drückt in dieser Art der Anwendung die bewußte Täuschung aus. Sachlich existiert nämlich gar keine derartige Spezifikation für diese Inhaltlichkeit in der Beziehung, welche die Unterscheidung darlegt, obwohl sprach-sachlich die Möglichkeit von Beziehungspartner gegeben ist und so führt diese Anwendung zu einer Sachlichkeit, die in sich einen Widerspruch darstellt, denn Begriffe unterliegen der Eindeutigkeit und Freund(in) sein heißt, Freundschaft zu beinhalten. Zwar wird im Englischen zwischen friend und boy- bzw. girlfriend unterschieden, was im Deutschen der Anwendung von ein(e) oder mein(e) Freund(in) entspricht, jedoch beinhaltet auch dies nicht die Relevanz der Unterscheidung.

Die Bisexuellenmisere

Aber auch das Mann-Frau-Verhältnis spielt darin eine zentrale Rolle, denn an sich werden Männerfreundschaften, wie auch Frauenfreundschaften als platonisch erachtet und Bezüge zwischen Mann und Frau grundsätzlich als sexuell orientiert, sodaß man im Herstellen einer bisexuellen Gemeinschaft zu dritt in dem Bezug einen scheinbaren Widerspruch bildet, der nur das Eine oder das Andere zuläßt. Das gleiche Verhältnis gilt aber auch, wenn ein gleichgeschlechtlicher sexueller Bezug besteht und sich als homosexuell manifestiert.

Der Anspruch des monogamen sexuellen Miteinander mit nur einer Person in Verbindung mit dem Freundschafts-Beziehungs-Sexualitätsverhältnis ist jedoch letztendlich der eigentliche sachliche Fakt, warum es um die Bisexualität derart bestellt ist, denn nach diesen Maßgaben ist Bisexualität gar nicht umsetzbar, denn sie bedingt die Ebenbürtigkeit von drei Personen zueinander und somit ist die Bisexualität von Grund auf gar nicht eingliederbar in das Zweier-Hetero-Homo-System und stellt sich somit auch von dieser Seite her als ein nicht annehmbares 'gesellschaftliches' Etwas.

syaDie Fachschaft

Gibt es nun eine Sexualwissenschaft oder gibt es sie nicht?

Nach all den Recherchen, kann ich dazu nur sagen: "Wollen tut man da schon, das Eine oder das Andere. Die Einen ein bißchen mehr, die anderen aber leider doch nur ein viel zu kleines bißchen. Nur, können tun sie alle nicht!" Dazu möchte ich zunächst einmal die einzige Institution in Deutschland zitieren, welche deklarationsmäßig vorübergehend als einzige "eigenständige" sexualwissenschaftliche Institution Bestand hatte. Es handelt sich hierbei um Auszüge aus "die Geschichte der Sexualwissenschaft", Jahrgang 2008 von Volkmar Sigusch:

S. 27: "Die Wissenschaft hat den Durchschlagsgrad eines Objektivs erreicht und liefert einen neuen, generell verbindlichen Maßstab zur Untersuchung und Beurteilung des Geschlechts- und Liebeslebens, der die religiöse Weltsicht ablöst."

S. 146: "Die grichisch-lateinischen Sprachzwitter Homosexualismus/Homosexualität, Homosexualisten/Homosexualistinnen usw. wurden von Kertbeny erstmalig 1869 öffentlich, aber anonym verwandt, als er Ulrichs, dem zeitweilig politisch zuarbeitete, mit dem er jedoch sexualtheoretisch keineswegs übereinstimmte, gegen das Pönalisieren der mannmännlichen Liebe zu Felde zog, wobei er sich selbst immer wieder und ein wenig zu forciert als normalsexual bezeichnete."

S. 510: "Am Ende des 19. Jahrhunderts war nicht mehr zu übersehen, daß die sexuelle mit der sozialen Frage, mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, nach Glück und Leidenschaft, nach dem Verhältnis von Mensch zu Mensch als einem menschlichen zusammenfiel. Denn die neue Kultur, in der sich das Sexuelle als eigenständige Form installierte, basierte nicht zuletzt auf der Idee, Mann und Frau sollten sich in freier, gleicher, individueller Liebe auf Lebensdauer verbinden und vermehren."

S. 434: "Nach einigem Hin und Her hatte der Fachbereich Medizin der Universität Hamburg Vokmar Sigusch im Februar 1972 die Venia legendi genannte Lehrbefugnis erteilt. Sie bezog sich zum ersten Mal allein und uneingeschränkt auf das Fachgebiet Sexualwissenschaft, das damit mehr als einhundert Jahre nach seinem Erscheinen endlich als selbstständiges Universitätsfach anerkannt wurde."

S. 522: "Da sich die somatologisch-kausalistische Bewältigungsphysik, die von den Hau-ruck-Relationen Anlage/Umwelt oder Ursache/Wirkung, in den so genannten Naturwissenschaften längst theoretisch überwunden, nicht loskommt, mit Vorliebe auf das von der Norm Abweichende richtet, fragt sie ihrer eigenen Logik zum Trotz nicht nach den Ursachen der Heterosexualität, aber, wie Freud (1910) in der zweiten Auflage seiner Abhandlungen zur Sexualtheorie monierte, natürlich (und das meint in unserer Kultur immer gesellschaftlich) nach den Ursachen der Homosexualität. Dem widerspricht fortschrittlich gesonnene Sexuologie kategorisch, aber nicht kategorial, indem sie einfach invers naturalistisch meint. Insbesondere dann, wenn sich Minderheitenvertreter oder Sexualpolitiker außerstande sehen, den Angehörigen verpönter Minoritäten die vollen Menschenrechte mit Vernunftsgründen oder solchen einer menschenfreundlichen Ethik zuzusprechen, ist Biologie gefragt - als liefere die äußere Natur aus sich heraus die Maßstäbe für menschliche Freiheit und Gerechtigkeit, als sei sie nicht unfrei (richtiger: freiheitslos) und ungerecht (richtiger: gerechtigkeitslos), weil sich diese Kategorien an sich gar nicht anlegen lassen."

S. 529: "In erster Hinsicht ist die sexuelle Frage eine gesellschaftlich-soziale Frage und damit eine politische, in zweiter Hinsicht ist sie eine psychische und erst in letzter Hinsicht ist sie eine medizinisch-therapeutische, weil die gesellschaftlichen Objetivationen vorgängig sind und, zum Beispiel, Kinder nur dann Mann und Frau als gleichwertig erleben können werden, wenn sie es allgemein tatsächlich sind. Die sexuelle Frage ist trotz der Dominanz von Ärzten im Bereich der universitären Sexualwissenschaft außerdem in letzter Hinsicht medizinisch-therapeutisch, weil die unglücklich oder krankmachende Gesellschaft nicht behandelt werden kann, weil Therapie und Politik aus theoretischen Gründen zwei Dinge sind und aus Gründen der Humanität zwei Dinge sein müssen. Kritische Sexualwissenschaft weiß also, daß jede Geschlechts- oder Sexualtheorie politisch oder ideologisch ist."

Wie es sich darstellt, ist die Thematik der allgemeinen Darstellung von Bisexualität in der Sexualwissenschaft keine Thematik für sich, sondern Fakt der zwiespältigen Auseinandersetzung mit der allgemein-wissenschaftlichen Gegebenheit. Ich bin nicht erstaunt, wie sich hier die Parallelen zwischen der Substanzierung der Bisexualität und Substanzierung der Sexualwissenschaft auftun und sich klar darstellt, daß sie sich ihrer Existenzgrundlage berauben würden, wenn sie spezifischer darauf eingehen würden. Aber wie manifestiert sich die Sachlage jetzt konkret? Zunächst einmal kann man von einer eigentlichen Sexualwissenschaft gar nicht sprechen. Dieses Institut war das Einzige, welches eine derartige Deklaration auch sachlich beinhaltete und in welcher es "im Ansatz" eine sexualwissenschaftliche Ausbildung gab. Alle diejenigen Institutionen, die anderweitig als sexualwissenschaftliche Institutionen auftreten, sind "einzig" Unterabteilungen medizinischer Institutionen und damit verbunden auch einzig mit medizinischer oder psychologischer Ausbildung. Darüber hinausgehend hat man es mit einer großen Zahl an Akteuren zu tun, die nicht der medizinischen Fachschaft angehören: die Biologen, die Anthropologen, die Soziologen usw.. Dazu kommen vor allem noch die wissenschaftlich Promovierten, deren Fachschaft außeruniversitär tätig ist. Als Bindeglied letztendlich fungieren all die wissenschaftlichen Veröffentlichungen von all diesen Beteiligten.

Gibt es jedoch überhaupt einen wissenschaftlichen Bezug
zum Unterbewußtsein und somit auch zur Veranlagung?

Nein,
denn ihr ist es weder erlaubt,
sich der imateriellen Substanz,
noch dem Dualismus zu widmen!

Für die Wissenschaft gilt das Prinzip der Einheit, was über die Physik deklariert wird (e = m2).
Über diese Formgebung wurde von Grund auf die Unterscheidung von Energie und Materie endgültig darin aufgelöst.

Es ist äußerst schwer nachvollziehbar, wie man die Natur auf diese Art und Weise beschreiben kann, aber auch dazu hat diese Wissenschaft Prinzipien entwickelt. So gilt in der Physik, daß nur das Geltung erlangt, was technisch meßbar ist. In der Chemie gilt, daß alles, was der Physik angehört, nicht Bestandteil von Chemie ist und was sich nicht in Physik einordnen läßt, wie Soziologie, Anthropologie, etc. wird kategorisch separiert. Dazu einmal ein Beispiel, wie sich das gestaltet: bei der chemischen Formel, wie z.B. beim Wasser wird der energetische Bestandteil einfach weggelassen. Die Entwicklungen dort hin kann man sehr gut über die Thematik Phlogiston nachvollziehen.

H2O [+ Energie] = 2 x H + O

Aus diesem Ordnungssystem ergibt sich dann auch:

[materielle] Körperlichkeit [+ mentale Körperlichkeit] = Mensch

Darüber wird dann auch deutlich, womit man es in der Psychologie zu tun hat. Deren Vorgaben werden, ausgehend von der Physik, über die Medizin dort hingeleitet. Somit schränkt sich deren Bereich auf das ein, was über das Gehirn, respektive Gehirnströme, faßbar ist. Dies sind jedoch einzig die physiologischen Bestandteile und nennt sich somit Physiologie und nicht Psychologie. Diese Veränderung findet man auch in der einstigen Philosophie, wo es heute nur noch um philosophische Geschichte und getrennt davon um Geisteswissenschaften geht. Auch in der Religion trifft man nur noch Theologie, aber nicht die Theosophie an. Es sind also die allumfassenden einschränkenden Maßgaben, über welche sich die Systematik der Einheit umgesetzt hat.

    ?    
?   Körperlichkeit   =   Mensch   ?

Hierüber wird dann auch deutlich, daß es keine andere Art und Weise der Abhandlung von sexuellen Ausrichtungen geben wird in diesem öffentlichen Händling. Die Einzige, die es darin gibt und weiterhin Maßgabe sein wird, ist die des körperlichen Geschlechtes. Somit kann es darin auch keine Abhandlung der mentalen Veranlagung geben, sondern einzig die einer geistigen Orientierung!

syaDie ideologischen Richtlinien

An sich kann man schon eine Vielzahl von Dokumentationen ausfindig machen, in denen beschrieben wird, daß sich die Sexualität im Laufe der Zeit von den alten Griechen über das 19. Jahrhundert hinweg verändert hat, jedoch konnte ich keine Ausführung ausfindig machen, welche beschreibt, was dies bewirkte, woraus diese Veränderung besteht und vor allem, was aus dem geworden ist, was einst Bestandteil von Sexualität war. Es wird jedoch aufgrund dieses Händling die Aussage suggeriert, der Mensch hätte sich verändert, was jedoch evolutionär gar nicht sein kann. Das Einzige, was sich diesbezüglich and Deutlichkeit herausfiltern läßt, ist die Veränderung im Bezug vom einst Sinnlichen hin zum Körperlichen, aber es scheinen keine Beschreibungen der ideologischen Veränderungen, auf die es sich ja einzig bezieht, diesbezüglich zu existieren. So will ich hier die gegenwärtigen Einflüsse einmal in ihren Einzelbestandteilen aufzeigen, um die Verhältnismäßigkeiten zu verdeutlichen. Vor allem, um aufzuzeigen, daß sich nicht nur die eigentliche 'darstellende' Inhaltlichkeit verändert hat, sondern vor allem auch, wer was betrachtet und darstellt und wie sich darüber darstellt und darüber zeigt sich auch, daß sich einzig die Maßstäbe und das Händling verändert haben.

Das Elementare, was bei der Beschreibung der alten Griechen fehlt, ist die klare Spezifikation des Sinnlichen, denn es gibt nicht nur ein köperlich-sinnliches, sondern auch ein mental-sinnliches Empfinden. Zwar wird dort der Bezug dargestellt in Form des Liebens einer Person, welches nicht oder zumindest nicht primär körperlicher Art ist, aber es fehlt eine klare Darstellung, worum es sich konkret handelt. Und das verfaßt in einer Sprache, die zu wieviel Prozent aus Nichtmaterielles beschreibenden Bestandteilen besteht? Besteht das Lieben für den Menschen heutzutage etwa einzig aus körperlichem sexuellem Kontakt? Wer beschreibt da und für wen? Es handelt sich allesamt um den rein sachbezogenen, rein geistig agierenden Menschen, welchem das Unterbewußtsein nicht bewußt ist. Dieser Mensch, welcher seine Existenz auf das Körperliche und Geistige eingeschränkt lebt, nimmt nur die über die körperlichen Sinne zum Gehirn geleiteten Sinneseindrücke wahr (hören, fühlen, schmecken, riechen, sehen). Für diesen Menschen ist es natürlich nicht möglich, auf die gesamte Inhaltlichkeit menschlichem Seins Bezug zu nehmen. Dieser Mensch kann nur das darstellen, was in seinem bewußten Sein existiert.

kulturelle Unterscheidung

über die zentralen Aspekte
im (sexuellen) Miteinander

gewachsene Kultur aufgesetzte Kultur
Sinnlichkeit Sachlichkeit
Freundschaft Beziehung
Gemeinsamkeiten Ergänzungen
Geschlechtsleben Geschlechtlichkeit
mental(-sinnlich) körperlich(-sinnlich)
sexuelle Ausrichtung sexuelle Vorlieben
veranlagungsorientiert geistig orientiert
nach innen gerichtet nach außen gerichtet
Ebenbürtigkeit Dominanz
miteinander nebeneinander
einander befriedigen befriedigen lassen
Selbstbewußtsein Geistbewußtsein
Unterbewußtsein
bewußt unbewußt
Erfahrung/Erinnerung
Veranlagungen
Begabungen
Instinkte
mentales Empfinden
mentale Kommunikation

All die hier aufgezeigten Sachlichkeiten zeigen auf, daß es sich nicht nur um zwei klar zu unterscheidende Sachstände, sondern um zwei Kulturen handelt, die ineinander greifen, wobei deutlich wird, daß es sich im Bezug der gewachsenen Kultur um ein von innen heraus gewachsenes und im Bezug auf die aufgesetzte Kultur um ein von außen gegebenes aufgesetztes Gebilde handelt, welche ineinander verflochten sind, jedoch derart widersprüchlich sind, daß sie gar keine Gemeinschaft des Miteinander, sondern wenn überhaupt nur ein Nebeneinander zuläßt.

Wie aber kommt es dazu?

Diese Fragestellung ist die alles Überragende, welcher ich mich all die Jahre spezifisch gewidmet habe und als Antwort ergab sich die Gegebenheit einer spezifischen menschlichen Veranlagung, welche in keine der bekannten Veranlagungen hineinpaßt und wie ich feststellen muß, auch nicht als solche erfaßt ist. Aus diesem Grund habe ich dies auch entsprechend der Systematik erfaßt und deklariere den Zusammenhang, welcher darin nämlich maßgeblich ist als Prinzipienformel, worüber ich dies alles auch ausführlich beschreibe.

syaDer Besitz ist unantastbar

Grundsätzlich ist zur Psyche zu sagen, daß sie niemals rein deduktiv (vom Allgemeinen auf das Spezifische) erfaßbar ist. Der Ausgangspunkt kann immer nur die Induktion (vom Spezifischen auf das Allgemeine schließend) sein, von der aus dann die Deduktion als Hilfsmittel zur Orientierungs- und Spezifizierungsfindung dient. Aus diesem Grund wendet man, im Gegensatz zur Psychologie, in der Philosophie auch das Verfahren an, in dem das Subjekt zum Objekt wird. Somit ist auch die Betrachtung des eigenen Ich der Ausgangspunkt. Vor allem aber ist dies die einzige Substanz, in der überhaupt das Subjekt zum Objekt werden kann - das Ideal, um die Natur des Seins zu erkunden. Dies nicht zu nutzen, empfinde ich als äußerst rückständig. Aus diesem Grund habe ich da so meine Schwierigkeiten, die allgemeinhin praktizierten psychologischen Verfahrensweisen nachzuvollziehen, denn ich kann mich nicht in die Lage versetzen, andere derart zu beurteilen, ohne selbst über die Substanz des zu Analysierenden zu verfügen, vor allem, wenn es um Sinnliches geht, was in keiner Weise nachvollziehbar ist, wenn man es nicht selbst sinnlich erfährt. Man kann zwar vorhandenes kategorisch erweitern und auch substanzieren, sowie über logische Verbindungen darüber hinaus gehen, aber die Grundsubstanz ist grundsätzlich unablässig. Vor allem aber kann man den Menschen nicht an sich, isoliert von seiner Umwelt, betrachten und ein diesbezügliches Urteil darüber fällen, denn das Sein des Menschen ist viel mehr an Relativitäten gebunden, als dieser selbst beinhaltet.

Erst wenn man die Potenzfähigkeit von Intelligenzkompetenz und Realitätskompetenz einbringt, wird überhaupt erst eine Unterscheidung und vor allem eine Wertbemessung möglich, denn der Mensch ist in seiner Betrachtungsweise zwar zunächst einmal, was er ist, jedoch ist er zu dem, was er ist geworden und vor allem kann er, aus dem was ihm gegeben ist, sich erweitern. Diese Substanzierung hebt hervor, daß zunächst einmal die Gegebenheit qualitativer Substanz zu beurteilen ist, denn nur in dieser Gegebenheit ist der Mensch überhaupt erst beurteilungsfähig. Diese qualitative Substanz an Potenz ermöglicht ihm selbst, seine Sinne zu stärken/schärfen, um nicht dem Irrsinn zu verfallen. Hierüber wird überhaupt erst deutlich, wie elementar sich nämlich Schwachsinn und Irrsinn unterscheiden, denn in diesem Bezug kann nämlich einzig der Schwachsinn im Irrsinn resultieren und nicht umgekehrt.

Womit dies wiederum hervorhebt, daß es einzig darum gehen kann, ob der Mensch willig ist, seine Sinne im Sinne der natürlichen Bedürftigkeit seines Seins sich entwickeln zu lassen und auch zu fördern. Somit kann die Normität gar nicht Maßstab sein, denn die Sinne des Menschen sind durch nichts und niemanden ersetzbar. Vor allem sind sie nicht von außen zuführbar!

Bisexualität beinhalten und Bisexuelle(r) sein unterscheidet sich wesentlich

Veranlagungen bedürfen der Aktivierung

Bisexuell sein muß man (er)leben

Man muß schon einmal die Extreme nutzen, um unleicht erkennbares zu verdeutlichen. Dieser Extremfall ist, daß ein(e) Bisexuelle(r) im gesamten Leben keine Bisexualität erlebt. In diesem Extremfall kann noch nicht einmal der/die Bisexuelle selbst eine Aussage darüber machen, ob diese(r) Bisexuelle(r) ist. Dieses Prinzip gilt für alle Veranlagungen und drückt sich aus über die Ausgeprägtheit. Und so verhält es sich nämlich mit der Beurteilung der Bisexualität, denn die Gemeinschaftssubstanz ist diesbezüglich grundsätzlich primärer Beurteilungsbestand und das rein personelle kann einzig als Bestandteil dessen beurteilt werden.

Auch das führt mich wieder zu den gegenüberstehenden Bisexuellen, dessen Bisexualität ich zwar empfinden kann, aber diese nicht. Zwar beinhalten diese die Veranlagung zur Bisexualität, sind jedoch weder als solches ansprechbar, noch als solches deklarierbar, denn sie sind es wiederum nicht, so lange, bis sie es auch ausleben.

Wie verfährt man mit diesem Typus der Jungfräulichkeit?

Die sexuelle Ausrichtung ist doch zunächst einmal als eine Veranlagung zu sehen, die wie der Charakter und Begabungen in seiner Substanz durch Unterdrückung und Förderung seine Substanzierung bestimmt. Im Gegensatz z.B. zu einer musikalischen Begabung, die durch die Ausbildung dessen die Lebenssubstanz erweitert, ist die sexuelle Ausrichtung eine Grundsubstanz, welche die Lebenssubstanz an sich bestimmt, denn sie ist der primäre Bestandteil der Gemeinschaftssubstanz. Aber auch diese Unterscheidung ist mißverständlich, denn ich konnte in meinem Leben feststellen, daß ich meine Begabungs-Kernkompetenz individuell einsetzen kann und nur die mir zur Verfügung stehenden Werkzeuge eine spezifische Entwicklung bestimmter Bereiche hervorbrachte. Im Vergleich derer beiden Veranlagungen konnte ich mir verdeutlichen, daß in der sexuellen Ausrichtung sich dies völlig anders verhält, daß nämlich diesbezüglich einzig das Vorhandensein von bisexueller Gemeinschaft als Gegebenheit verfügbar sein muß, um zu sein und das es sich einzig um Sein oder Entzug handelt und in diesem Bezug von der Entwicklung einer Begabung elementar unterscheidet.

So ist denn hier gar nicht die Fragestellung gegeben, ob "eine Person" bisexuell ist. Die Fragestellung, die sich davorstellt, ist doch, warum diese Fragestellung überhaupt auf den Menschen überhaupt Anwendung findet und sich dieser "außerhalb" seiner bisexuellen Gemeinschaft befindet und warum diese Art der Fragestellung überhaupt aufkommt. Die wesentliche Sachlage ist doch, daß dieser ohne diese aufwächst, als Fremder in einer fremden Welt und sich erst durch das Aufkommen seiner Ausgeprägtheit und die damit verbundene Ablehnung des Unpassenden auf die Suche machen muß, um seine substanzielle Ausfüllung ausfindig zu machen, um die Vollständigkeit zu erleben, die er als Bedürftigkeit in sich trägt.

Eben das gleiche treffe ich aber auch im Bezug auf den Charakter an, denn ich habe bisher noch nicht erleben können, daß Kinder den gleichen Charakter ihrer Eltern in sich tragen. Irgendwie scheint uns die "Natürlichkeit" zu nötigen, uns von unserer gegebenen Umwelt zu entfernen. So wird dann über die Gesamtschau deutlich, wie extrem sich die Sachlage zwischen dem Besitz der Veranlagungen und materiellem Besitz sich dermaßen extrem widersprechen.

Und das ist auch der wesentliche Grund, warum man bestrebt ist, einzig die Geschlechtsordnung als "normal" zu erachten, denn nur in dieser Substanzgegebenheit entspricht die Gegebenheit den materiellen Erfordernissen. Aber in dieser Ordnung ist der Bisexuelle nicht nur genötigt seine Sexualität aufzugeben, sondern in dieser Ordnung wird er grundsätzlich genötigt all seine Lebensbedürftigkeiten anzupassen, um sich dieser materiellen Besitzordnung unterzuordnen. Dies funktioniert jedoch einzig, wenn sich dem alle grundsätzlich unterordnen und kein anderweitiges Bild erscheint, welches davon wegleiten kann. Hierin kann kein andere Ordnung existieren.

So ist es sachlich schon lange nicht mehr gegeben, daß es nur heterosexuellen Nachwuchs gibt (sofern man das so formulieren kann) und ebenfalls ist es sachlich nicht mehr gegeben, daß der Nachwuchs die gleiche sexuelle Ausrichtung beinhaltet, wie die Eltern. Und sachlich gegeben ist auch nicht, daß nur Heterosexuelle Nachwuchs zeugen können. Das hier noch immer "normiert" Heterosexuellenheranwachsung "zu" Heterosexuellenleben stattfindet, ohne fähig zu sein, ob dies angebracht ist, ist meines Erachtens "das" eigentlich zerstörerische an dem Sein Nichtheterosexueller. Und diese Sachlage bezieht sich auf alle Veranlagungen.

Wie kann man jemanden, der noch nie Zuhause war fragen, was sein Zuhause beinhaltet?

Wie kommt es überhaupt zu dieser Fragestellung?

Es kommt doch wohl dadurch, daß Kulturbestand und Kulturverstand im Widerspruch stehen. Irgendwie hat der Mensch noch nicht mitbekommen, was Mensch sein eigentlich beinhaltet. Wie auch in vielerlei Darstellungen hervorgehoben wird, geht es einerseits um Menschwerdung und andererseits um Selbstfindung. Und gerade dies ist der wesentliche Bestandteil des Seins des Menschen. Wenn er geboren wird, ist er zwar Mensch, jedoch befindet er sich zu diesem Zeitpunkt erst im Entwicklungsstadium, warum man diesbezüglich ja auch grundsätzlich zwischen den Stadien Fötus, Kind, Jugendliche, Erwachsene und Alte unterscheidet. Der Mensch durchläuft von der Zeugung bis zum Tode einen beständigen Entwicklungsprozeß und den Menschen im Bezug auf "sein" Entwicklungsstadium zu betrachten ist in der Verallgemeinerung der Mensch-Betrachtung zu sehr veroberflächlicht worden. Und dies liegt nicht nur an der politischen Handhabe, zu fordern, daß wir Menschen alle gleich seien!

So ist es doch an dem jeweiligen Menschen selbst und seiner Umgebung gelegen, wie sich seine Gegebenheiten entwickeln und was aus seiner Gegebenheit wird. Es reicht längst nicht mehr aus, zwischen Mann und Frau zu unterscheiden und einzig diesbezüglich auf die Förderung von Individualität einzugehen. Wir Menschen unterscheiden uns auch in unseren Veranlagungen und wenn diese nicht entsprechend ihrer Gegebenheit gefördert werden, führt dies zur Degeneration. Man stelle sich vor, alle Menschen würden ausschließlich als Neutrum in ihrer Entwicklung gefördert (was ja tatsächlich Sachbestand der Gegenwart ist). Würde es dann noch Männer geben? Würde es dann noch Frauen geben? Ja, denn es ist ihnen ja substanziell gegeben und zwar nicht nur körperlich, sondern vor allem auch mental-sinnlich. Jedoch würde dies selbst in der Heterowelt dazu führen, daß sich Männer und Frauen nicht in ihren spezifischen Eigenschaften entwickeln und somit ergänzen könnten (ditto: was ja tatsächlich Sachbestand der Gegenwart ist). Wozu außer der Fortpflanzung und materialisierten Erbfolgeerfüllung würden diese noch Gemeinschaften eingehen (ditto: was ja tatsächlich Sachbestand der Gegenwart ist)?

Sie würden wie Nichtheterosexuelle herumirren durch eine fremde Welt, in der sie suchen nach Sinnlichkeit und Erfüllung. Und zwar nach Sinnlichkeit und Erfüllung die befriedigt.

Und somit kommt es auch einzig darauf an, was man fördert:

die Befriedigung seiner selbst oder die anderer,
die Befriedigung seiner selbst zur Befriedigung anderer,
die Befriedigung anderer zur Befriedigung seiner selbst

oder

die Befriedigung des gemeinschaftlichen Inhaltes!

syaZwischenbilanz

Zunächst einmal ist hervorzuheben, daß ich die spezifische Inhaltlichkeit von Bisexualität, wie ich sie hier beschreibe nirgendwo, auch nur im Ansatz, ausfindig machen kann, was sich, nicht zuletzt über die Abkömmlichkeit der bisexuellen Dritten, überdeutlich zeigt. Bei der sprachlichen Anwendung der Beschreibungen handelt es sich um einen Verschnitt von bisexueller Begrifflichkeit und ambisexueller Inhaltlichkeit, wohingegen sich hier herausstellt, daß selbst diese Inhaltlichkeit wiederum ein Verschnitt darstellt, denn es beinhaltet nicht die Negationssubstanz der ambisexuellen Veranlagung, wodurch im Ganzen ein weder noch der Sachstand ist. Was aber eine Besonderheit aufweist ist, daß die Filmmedien, und zwar nicht nur die der Pornoindustrie, sondern grundsätzlich die Filmmedien, die Gemeinschaft zu Dritt, wie auch zu Zweien derart darstellen, daß dies die Inhaltlichkeit von Bisexualität und Ambisexualität zumindest in ihrem grundsätzlichen Prinzip der Inhaltlichkeit von Dreien darstellt und in diesem Bezug auch den Ansatz einer Unterscheidung darin aufweist. Überhaupt läßt sich aussagen, daß die jeweiligen Gemeinschaften jeweils ein einheitliches Bild repräsentieren. Was den allgemeinen Begriffs-, Definitions- und Sachstandsbezug jedoch betrifft, so wird dieser besonders über die Betrachtung der Verbände deutlich, denn darin hat sich die Deklaration der Inhaltlichkeit der Bisexualität völlig verändert und zeigt im Besonderen auf, daß die bisexuelle Inhaltlichkeit nur und einzig als Mittel zum Zweck mißbraucht wird.

Elementare Hemmung erfährt die gesamte Sexualität jedoch aufgrund einer Sache, die zwar an sich nichts mit dieser zu tun hat, jedoch enormen Einfluß darauf nimmt. Angefangen von dem begrifflich-definitionsmäßgen "Verständnis" für Sexualität, welche "zumeist" noch dem Sex gleichgestellt wird, ist jedoch dieser Sachstand vor allem dadurch bedingt, daß bisher kein "einheitliches" Wörterbuch/Lexikon existiert, in dem die einzelnen Begriffe "definitionsmäßig explizit" unterschieden werden. Das Einzige was man diesbezüglich bisher antrifft, sind an und für sich nur "Gruppenbildnisse/Selbstdarstellungen", was jedoch besonders dazu beiträgt, daß sich dieser Zustand hält. In direktem Zusammenhang dazu steht aber auch, daß eine ganze Reihe begrifflich-sachlicher Fassungen für Verwirrung sorgen und somit dem Ziel von Aufklärung entgegen wirken.

Die letztendliche Hürde jedoch, die bisher noch nicht überschritten werden konnte, ist der Sachstand, daß die sexuelle Ausrichtung sich bisher nicht von der Ausrichtung auf das Sexualorgan lösen konnte. Hierbei stehen aber eine ganze Reihe von Bestandteilen wie Glieder einer Kette nebeneinander, sodaß der Gesamtverband dies hält oder aber auch löst. Im Einbezug der bisexuellen Dritten hingegen verhält es sich jedoch wie mit einem Knoten, durch dessen Lösung sich all das lösen würde, was da gehalten wird und spezifiziert auch dementsprechend deren Stellung sowie Behandlung. Innerhalb dieses dritten Bestandteils handelt es sich jedoch wiederum um Glieder einer Kette. Somit ist es auch nicht maßgeblich, ob man nun das Bewußtsein für den Dritten, die Logik der sexuellen Zuordnung oder aber auch die Unausgefülltheit von Zweien einbringt, denn alle Drei für sich lösen den Verband auf und sind somit, jeweils für sich, das Zünglein an der Waage.

Allem voran ist es jedoch in erster Instanz unerläßlich,
die sexuellen Veranlagung von den sexuellen Vorlieben
sachlich, wie auch kategorisch prinzipiell zu trennen!

sya