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im Land der Dichter und Denker

—»     Der astrologische Charakter     «—

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syaEinleitung

Die astrologische Characteranalyse gehört zu meinem ersten Projekt überhaupt, mit welchem ich mit 26 Jahren spezifisch begann, die Schablonen mit denen wir leben, zu ergründen und zu hinterfragen. Mir persönlich waren schon lange die Widersprüche allgemeingültiger Herkunft ein Dorn im Auge, wenn sie in mir ein instinktives Unwohlsein hervorriefen. Aus diesem Resultat entstand für mich dann auch eine Schablone, um derartige Umgangsweisen mit dem Sein der Prüfung zu unterziehen. Vor allem aber wurde mir darüber klar, wie Derartiges überhaupt funktioniert und der Sachstand zeigte mir, wie dies zustande kommt. Das Maßgebliche war aber der Einstieg in das Verständnis, warum eine derartige Anwendung stattfindet, was mich dann dazu hinleitete, dies in einer systematischen Ordnung zu fassen, welche ich in der Prinzipienformel darstelle.

Mit diesem Projekt war ich 3 Jahre beschäftigt, um überhaupt einen gewissen Lichtblick in die Verfahrensweise zu erlangen. Das notwendigen Mittel zur Klärung der Sachlage war für mich zu diesem Zeitpunkt in keiner Weise faßbar, jedoch kann ich es heute klar benennen: es ist notwendig, ein entsprechendes Bewußtsein für die Situation und Inhaltlichkeit zu erlangen, so wie man Pilze und Mineralien im Wald erst entdeckt, wenn man sich bewußt damit beschäftigt. Wir umgeben uns unbedacht mit automatisierten Prozessen, worüber sich uns verdeckt, daß wir etwas praktizieren, was so wie angegeben gar nicht derart funktioniert.

Meine Feststellung zu jener Zeit war, daß ich am 8. März geboren bin, jedoch nicht den allgemein daraus deklarierten Charakter der Fische, sondern den des Wassermanns in mir trage. Somit trat mir die Sachlage in den Vordergrund, daß die Maßgabe, daß der Charakter zum Zeitpunkt der Geburt entsteht falsch ist. Was ist jedoch der Zeitpunkt, welcher die Berechnung möglich macht? Dazu habe ich mich mit der Charakterbeschreibung der einzelnen Sternzeichen befaßt und schablonenartig auf Personen in meinem Umfeld angewandt. Dies führte zu dem Ergebnis, daß sich der Radius von Vorgabe und Ergebnis sich auf drei Abschnitte einschränken ließ. Der Charakter entsprach entweder dem vorgegebenen (nach herkömmlichen Verfahren angewandten) Sternzeichen, dem Sternzeichen davor oder dem danach. Wenn der Geburtstag der 8. März ist, ist das Sternzeichen Fische (+-0), Wassermann (-1) oder Widder (+1). Somit ergab sich eine Varianz von ca. 3 Monaten und die Feststellung des wahren Charakters war somit bereits möglich, denn die nebeneinander liegenden Charaktere sind derart verschieden, daß sich somit der Typus klar definieren ließ. Jedoch war dadurch die Fragestellung nicht beantwortet, was nun der Berechnungszeitpunkt sei, denn durch die Varianz war ja eine solche Berechnung unmöglich geworden. Aus diesem Grund mußte eine Erklärung gefunden werden für die Varianz, die sich bei meiner Suche nach einer Parallele zur Varianz durch die Schwangerschaftsdauer ergab. Durch dieses Ergebnis konnte wiederum ein Fixpunkt zur Berechnung festgestellt werden, der vor allem aber auch in die Grundlagen und Ursachen der Vorgehensweise vordringt.

Der Fixpunkt ist somit der Zeugungszeitpunkt und nicht der Zeitpunkt der Geburt, was jedoch die Sachlage erst richtig kompliziert macht, denn der Zeugungszeitpunkt läßt sich allgemeingültig nicht bestimmen und ist somit für eine reine Berechnung gar nicht anwendbar. Hier wird auch die gängige Praxis deutlich und verständlich: nur über die Berechnung mit Hilfe der Geburtsdatums, welches jedem zur Verfügung steht, ist überhaupt für die allgemeine Anwendung möglich. Die Anwendung mit Hilfe des Zeugungszeitpunkt ist allgemeingültig überhaupt nicht anwendbar und die Berechnung in Verbindung mit der Varianz nur für Personen möglich, die über entsprechendes Fachwissen verfügen, um die Gegebenheit des Charakters einer Personen mit einzubeziehen.

Stier Zwillinge Krebs Löwe Jungfrau Waage Skorpion Schütze Steinbock Wassermann Fische Widder
  Varianz Zeugung Geburt  
21.04. 21.05. 22.06. 23.07. 23.08. 24.09. 24.10. 23.11. 22.12. 21.01. 20.02. 21.03.
  Zeugung Varianz Geburt  
Schütze Steinbock Wassermann Fische Widder Stier Zwillinge Krebs Löwe Jungfrau Waage Skorpion

Es läßt sich über diese Korrektur eine korrekte Anwendung umsetzen. Mir geht es hier des weiteren um die spezifischere Inhaltlichkeit einzelner Bestandteile des Seins des Charakters, sodaß ich mich in der Ausführung auch darauf einschränken werde. Dazu werde ich mir die Herkunft der Vorlagen mir erst einmal vornehmen.

syaDifferenzierung

In der Astronomie ist der Zodiak (griech. Kreis von Lebewesen) der Bereich der Sternbilder, durch welche die Ekliptik verläuft. Demgegenüber ist der Zodiak in der westlichen Astrologie einfach die Ekliptik, die ausgehend vom Frühlingspunkt in 12 genau jeweils 30 Grad messende Abschnitte unterteilt wird. Die physikalisch-astronomisch exakt vorgegebene Lage des Frühlingspunktes sowie der drei weiteren Äquinoktial- und Solstitialpunkte ist also Grundlage des Tierkreises. Diese Einteilung wird deshalb auch die tropische genannt (griech. tropoi = die Wenden), im Unterschied zur siderischen Tierkreiseinteilung, welche auf den sichtbaren Sternbildern beruht.

Als Zodiak (lat./gr. von Zodiakos, Lebewesenkreis), umgangssprachlich Tierkreis, wird eine etwa 20 Grad breite Zone um die Ekliptik bezeichnet, innerhalb der die scheinbaren Bahnen von Sonne, Mond und Planeten verlaufen. Die Ekliptik, also die scheinbare Sonnenbahn, bildet dabei die Mittellinie. Innerhalb des Zodiaks befinden sich die zwölf Tierkreissternbilder. Auf der Ekliptik liegt auch das dreizehnte Sternbild Schlangenträger, das jedoch in der Antike nicht in den Kreis der Sonnen-Tierkreissternbilder aufgenommen und als nördlich der Ekliptik liegend betrachtet wurde. Die Namen der Tierkreiszeichen sind aus 12 der 13 Sternbilder entstanden, in denen die Ekliptik liegt. Während die Tierkreiszeichen, beginnend mit der Frühlingstagundnachtgleiche in 12 Zeichen à 30° als gleich groß festgelegt wurden, sind die gleichnamigen Sternbilder des Tierkreises verschieden groß. Für die abendländische Astrologie sind Position und Größe der Sternbilder bereits seit der Antike nicht mehr relevant.

Die zwölf Tierkreiszeichen des Zodiaks

Tierkreiszeichen Länge Sonnendurchgang
Widder 0° - 30° 21. März - 20. April
Stier 30° - 60° 21. April - 21. Mai
Zwillinge 60° - 90° 22. Mai - 21. Juni
Krebs 90° - 120° 22. Juni - 22. Juli
Löwe 120° - 150° 23. Juli - 23. August
Jungfrau 150° - 180° 24. August - 23. September
Waage 180° - 210° 24. September - 23. Oktober
Skorpion 210° - 240° 24. Oktober - 22. November
Schütze 240° - 270° 23. November - 21. Dezember
Steinbock 270° - 300° 22. Dezember - 20. Januar
Wassermann 300° - 330° 21. Januar - 19. Februar
Fische 330° - 360° 20. Februar - 20. März

Die Ekliptiksternbilder

Sternbild ekliptikale
Länge
Sektor Sonnendurchgang
Widder 28,8° - 53,5° 24,7° 19. April - 14. Mai (25 Tage)
Stier 53,5° - 90,2° 36,7° 14. Mai - 21. Juni (38 Tage)
Zwillinge 90,2° - 118,1° 27,9° 21. Juni - 20. Juli (29 Tage)
Krebs 118,1° - 138,2° 20,1° 20. Juli - 11. August (22 Tage)
Löwe 138,2° - 173,9° 35,7° 11. August - 17. September (37 Tage)
Jungfrau 173,9° - 218,0° 44,1° 17. September - 31. Oktober (44 Tage)
Waage 218,0° - 241,0° 23,0° 31. Oktober - 23. November (23 Tage)
Skorpion 241,0° - 247,7° 6,7° 23. November - 30. November (7 Tage)
Schlangenträger 247,7° - 266,3° 18,6° 30. November - 18. Dezember (18 Tage)
Schütze 266,3° - 299,7° 33,4° 18. Dezember - 20. Januar (33 Tage)
Steinbock 299,7° - 327,6° 27,9° 20. Januar - 16. Februar (27 Tage)
Wassermann 327,6° - 351,6° 24,0° 16. Februar - 12. März (24 Tage)
Fische 351,6° - 28,8° 37,2° 12. März - 19. April (38 Tage)
syaHistorie
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