Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Exposition «—
Einleitung

» Wissen und Verstand «
differenzieren lernen

Es ist eine Sache,
etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere,
es zu VERSTEHEN.

Um entscheiden zu können,
bedarf es der
Beurteilungsfähigkeit.

VERSTANDESLOSE
erkennt man daran,
daß sie die logischen/realen
Verhältnisse umkehren.

Um das Sein zu verstehen,
bedarf es des Verständnisses
über das Verhältnis
zum Verständnis
für das Sein.

Es ist nicht der Staat, es ist das System des Staates. Es ist nicht die Kirche, es ist das System der Kirche. Es sind nicht die Banken, es ist das System der Banken. Es ist kein Objekt, es ist ein Prädikat.
Revolutionär kann nur sein, wer revolutionär war.

ICH
BIN
NICHT
DU

Das elementare Problem, welches mir die dialogische Problematik des Verständnisses im Miteinander aufklärte, war zunächst einmal das Erkennen der Differenzierung von Dialog und Unterhaltung. Den Unterschied erkläre ich über den Vergleich von 'Tischtennis'. Während ein Dialog ein kontinuierlicher, koordinierter und aufeinander abgestimmter Austausch im Miteinander ist, so ist die Unterhaltung ein davon stattfindender unabhängiger Vortrag, welcher nur einseitig oder aber auch im jeweiligen Austausch stattfindet.

Das logische Nachvollziehen des Unverständnisses klärte sich mir jedoch erst auf, als ich über die Auseinandersetzung damit erkannte, daß es zum Dialog des Verständnisses bedarf, Unterhaltungen jedoch auch einzig über Wissen stattfinden können, sodaß sich dies substanziell erweiternd im Bezug auf Verständnis und Wissen voneinander differenziert.

Was bedeutet das?

Verstand

↓↑

Dialog
einen Dialog führen,
Verständnis aufbringen
für einen Sachverhalt
und Verstand besitzen
bilden eine Einheit
eine Unterhaltung
kann auch ohne
Verständnis und Verstand

stattfinden
Wissen

↓↑

Unterhaltung
 
beides findet als Selbstgespräch sowie im Miteinander statt!
wer keinen Verstand besitzt,
kann DIESen Sachverhalt generell nicht nachvollziehen
und somit weder sich selbst, noch anderen dies vermitteln!
↓ ↑
Wer Verstand besitzt und versucht,
DIES mit Logik und Sachverstand nachzuvollziehen,
kann DIESen Sachverhalt NICHT LOGISCH nachvollziehen,
denn dazu bedarf es des Bewußtseins, des Verständnisses und der Gegenüberstellung von
UNlogik, UNverständnis und UNverstand!

DAS ist der eigentliche Sachverhalt, mit welchem man es zu tun hat, wenn man dem UNVERSTAND gegenüber steht. Seit meinem 17. Lebensjahr habe ich mich bewußt damit konfrontiert, jedoch konnte ich nie nachvollziehen, was es konkret damit auf sich hat, weil ich immer und einzig über die Logik versucht habe, mir den Sachverhalt zu erklären. Wenn man die Logik als Schablone anlegt, kommt nämlich nur ein 'ist nicht' dabei heraus, aber nicht, worum es sich handelt, denn die Logik beinhaltet Unlogik nur in dieser Art und Weise von 'ist nicht'. In der Naturgegebenheit gibt es nämlich einzig einen Ist-Zustand und kein ist nicht, welcher einzig in der Illusion als scheinbar Existentielles eine AbBILDung darstellt und nicht die Realität selbst ist.

Illusion gibt es einzig
innerhalb derer selbst
im Überbewußtsein,
sodaß man außerhalb derer
frei von Illusion sein könnte,
wenn man außerhalb derer sein könnte.

  Es gibt nur eine Realität,  
  jedoch unzählige Wahrheiten  
 
  etwas ist  
 
  etwas ist nicht  
 
  etwas scheint zu sein  
             

Die Logik ist ein Bestandteil, welcher sich uns als Realitätssinn in unserem Unterbewußtsein präsentiert. Der Verstand muß jedoch erst über das Verständnis für das Sein im Überbewußtsein gebildet werden. Dazu bedarf es in erster Linie des Bewußtseins über die Funktionalität unserer Wahrnehmung, welche nämlich einzig ein Abbild des Wahrgenommen ist und nicht das Wahrgenommene selbst und daß wir diese subjektive Wahrnehmung zu einer Objektiven über unseren Verstand in Kombination mit unserem Realitätssinn bilden müssen. Die Verhältnissituation ermitteln und prüfen zu können, bedingt des Bezuges zu unserem Realitätssinn. Somit hat man es diesbezüglich ebenfalls mit diversen Relationen zu tun.

Der maßgebliche elementare Fakt zur Differenzierung ist,
daß es Menschen gibt, die
veranlagungsbedingt Verstand besitzen
und daß es Menschen gibt, die
veranlagungsbedingt KEINEN Verstand besitzen.

Erweiternder Fakt ist, und dadurch wird das Ganze überhaupt gravierend, daß durch den Einfluß von Verstandeslosen und der allgemeinen Unkenntnis über das Sein und des Einflusses dessen auch andere, welche Verstand besitzen, in Sachverhalte der Verstandeslosigkeit geraten. Wie ich feststellen muß, gibt es diesbezüglich in der Psychologie die Deklaration und Spezifikation der Amenz, jedoch zeigt mir die darin ausgeführte Behandlungsweise, daß man darin einzig auf den Sachverhalt einer Störung ausgeht und nicht auf die/eine veranlagungsbedingte Gegebenheit des Seins oder Nichtseins dessen.

Für mich persönlich kam/kommt ein spezielles Handikap in diesem Zusammenhang zum tragen, nämlich daß ich nicht auswendig lernen kann. Aus dem Grund war mir der Sachverhalt auch immer derartig vordergründig, denn mir steht eine Wissensgesellschaft gegenüber, in welcher ich einer Minderheit angehöre, über dessen Sein kaum jemand weiß und somit nicht nur die Vermittlung, sondern auch die Anwendungen meiner selbst nur in Einzelfällen im Miteinander überhaupt möglich ist. Der Sachverhalt, daß jemand Wissen einzig aufgrund des Verständnisses und in Verbindung dessen verfügt, ist nur schwer überhaupt vermittelbar, denn nach allgemeiner Annahme kann man angeblich wissen, ohne zu verstehen! Nur, was ist ein Wissen, ohne es zu verstehen?

Jörg Lenau
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