Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

erforschen  •  analysieren  •  aufklären  •  beurteilen  •  beraten

 Bewußtsein versus Geist/Physik 

Einige Worte zu meiner
—» Persönlichkeitsentwicklung «—

(Weg-)Beschreibung von den Anfängen bis zur Gegenwart
... zum heutigen persönlichen Ich meiner selbst

» Der Weg zum Ist-Zustand ist das Ziel «
» Die Unterscheidung zwischen Subjektivität und Objektivität «
» Meine instinktiven ersten autodidakten philosophischen Schritte «
» Das Aufkommen der Beurteilungsfähigkeit «
» Die persönliche Identität fixieren «
» Den Zusammenhang von Konstitution und Konstellation erkennen «
» Relationsverhältnisse differenzieren lernen «
» Die kulturelle Vergangenheit entdecken «
» Der erste Kontakt mit philosophischen Schriften «
» Wissen und verstehen differenzieren lernen «
» Realität und Wahrheit(en) «
» Der Illusion ihre Grenzen weisen «
» Die Entlarvung des Gegenüber «
» Das Substanzgesetz über Kraft und Stoff «
» Über die Kausalität zur Objektivität gelangen «
» Das veranlagungsbedingte differenzierte Naturverständnis «
» Die Prinzipienformel «
» Selbst leisten können «

Der Weg zum Ist-Zustand
ist das Ziel

Es stellt sich mir heute als der gravierendste Fehler schlechthin dar, sich mit einem Ziel zu beschäftigen, ohne sich auch nur annähernd in direkter Nähe des Zieles zu befinden. Ich habe mich zeitlebens einzig mit dem Ist-Zustand beschäftigt und aufgrund dessen, daß ich immer den gesamten Verlauf meinens Seins im Blickfeld behielt, ist mir vor allem das differenzierte Verhältnis dieser beiden Ist-Zustände klar geworden. Ich mußte im Verlauf der Jahre feststellen, daß mein Werdegang maßgeblich darauf beruht, daß andere genau das umgekehrte Verhältnis anwenden, sich nicht mit dem Ist-Zustand, sondern einzig mit ihrer Zielsetzung beschäftigen. Das Paradoxe daran ist, daß ich diesen sogar dafür dankbar sein muß, denn ohne diesen Umstand hätte ich diesen Weg niemals beschritten und somit auch niemals erleben können, was ich erlebt habe. Heute, wo ich an diesem spezifischen Punkt angelangt bin, beginne ich mein Ziel 'als Ist-Zustand' vor Augen zu sehen und somit beschreite ich diesen Abschnitt auch mit leichter Feder.

Die Unterscheidung zwischen
Subjektivität und Objektivität

Die Prinzipienformel ist das Resultat meiner langjährigen Bemühung, die Individualität des persönlichen Seins in ein reales Verhältnis zum Händling menschlicher Gemeinschaft zu bringen. Begonnen hatte ich damals mit 26 Jahren, als mir unmißverständlich klar und vor allem auch klar gemacht wurde, daß das Sein des Miteinander, wie ich es bis dato wahrgenommen hatte, nicht derart und vor allem nicht derart eindeutig ist, wie es sich mir darstellte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch ein klares Verhältnis zum Sein, jedoch stellte es sich über das sich willkürlich verändernde Gemeinschaftsverhältnis als derart relativ heraus, daß ich aus meinem inneren Bestreben heraus genötigt war, nach einem Weg zu suchen, um aus dieser Relativität heraus zu gelangen. Diese Eklatantz traf mich besonders tief, weil es durch Menschen bewirkt wurde, mit denen ich bis zu diesem Zeitpunkt in einer scheinbar beständigen harmonischen Gemeinschaft lebte und es war mir völlig unklar, wie das überhaupt möglich sein kann, daß sich ein derart klares Bild derart verändern kann, sodaß es meine Wahrnehmungsfähigkeit nicht nur im Bezug auf das Miteinander, sondern allgemeingültig, von Grund auf derart in Frage stellen kann.

Meine instinktiven
ersten autodidakten
philosophischen Schritte

Um mir die relativen Sachstände zu klären, mußte ich mich vordergründig damit auseinandersetzen, inwiefern die Wahrnehmung der relativen Täuschung unterliegt, sodaß sich Relationssverhältnisse des Seins völlig umkehren können und inwiefern die Persönlichkeit des Menschen selbst dieser Relativität unterliegt, sodaß sich dieser derart verändern kann, daß man ihn regelrecht nicht wiedererkennt. Im Laufe der Zeit entstand darüber meine zweigeteilte Analyse über das Naturprinzip auf der einen Seite und das Persönlichkeits- und Gemeinschaftsprinzip auf der anderen Seite, wobei es darum ging, diese in einer einheitlichen Systematik koordiniert zu vereinen, worüber sich dann der tatsächliche Sachverhalt letztendlich über dieses Gesamtbild klären sollte. Was mir nämlich damals schon aufgrund der vielfältigen Erfahrungen hervortrat war, daß man den Menschen und somit auch sich selbst gar nicht als primären Maßstab anwenden kann, da man als Mensch der Sinnes- und Wahrnehmungstäuschung unterliegt und die Gedanken beeinflußt werden durch die damit verbundene Illusion. Aus diesem Grund wählte ich auch das Verständnis über die Natur der Dinge außerhalb des Menschen als prinzipiellen Maßstab und begann meine beiden Studien separiert voneinander in Angriff zu nehmen.

Das Aufkommen der
Beurteilungsfähigkeit

Aus heutiger Sicht kann ich sagen, daß ich ursprünglich nicht richtig hingesehen habe, das von mir nur subjektiv Wahrgenommene als absoluten Sachstand angenommen habe und diesen nicht einer prüfenden objektiven Beurteilung unterzogen habe. Das beruhte darauf, daß ich gutmütig und naiv war und die Dinge so nahm, wie sie sich mir ergaben und bis zu diesem Zeitpunkt gestaltete sich das Leben auch auf harmonische Weise. Es war die Verantwortung, die mir im Laufe der Zeit mehr und mehr auferlegt wurde, worüber es dazu geführt hatte, daß sich meine Wahrnehmung über das Miteinander derart veränderte und mir darüber mehr über das darüber hinaus vermittelte. Ich wurde mir darüber mehr und mehr meiner selbst bewußt und damit verbunden auch der Inhaltlichkeit anderer und das damit verbindende Miteinander. Was mir dabei in den Vordergrund trat, war der Sachstand, daß mir im Miteinander andere Inhaltlichkeiten entgegen traten, als ich selbst dazu einbrachte. Gravierend war diesbezüglich, daß ich feststellen mußte, daß ich es grundsätzlich nur mit derartigen Verhältnissen zu tun hatte und so begann ich damit, diese Unterscheidung zu analysieren und zu ermitteln, was es damit auf sich hat.

Die persönliche Identität fixieren

Als erstes befaßte ich mich mit der Identität meiner selbst. Über das Handeln selbst wurde ich mir meines persönlichen individuellen Charakters und meiner Instinkte bewußt. Ich erkannte, daß ich über Inhaltlichkeiten verfügte, die sich nicht nur nicht ändern lassen, sondern daß ich die Bedürftigkeit, diese umzusetzen, auch stillen mußte. Ich hatte dies schon im längeren Zeitrahmen im Bezug auf meine Intelligenz erleben können, denn zwar wurde mir in der Schule ein Intelligenzquotient von 140% attestiert, nur wie sollte ich diesen umsetzen, wo es doch gar keine Gelegenheit gab, außer diesen für mich selbst einzusetzen und das tat ich ja maßgeblich im Handwerklichen. Weder in der Schule, noch sonstwo war man irgendwie daran interessiert, im Gegenteil sogar. Das wurde mir dann auch zum generellen Maßstab, denn wenn ich mich für meine eigenen Bedürfnisse umsetze, so kann ich mich ohne von anderen darin eingeschränkt zu werden umsetzen und das Umgesetzte auch für mich persönlich direkt nutzen.

Den Zusammenhang von
Konstitution und Konstellation
erkennen

Im Laufe der Jahre der Auseinandersetzung mit meinem Sein trat mir dann auch das spezifische Inhalts- und Relationsverhältnis persönlicher und gemeinschaftlicher Individualität in den Vordergrund. Es wurde mir bewußt, daß es bezüglich meiner persönlichen Individualität auch einer dementsprechenden Gemeinschaft bedurfte, in welcher ich sein kann, wie ich bin und daß ich dies nur darin sein kann. Dies wurde mir klar und vor allem klar gemacht über die Verhältnissituation, in welcher mir vermittelt wurde, daß wenn ich mich in der gegebenen Gemeinschaft weiterhin aufhalte, ich mich der Prinzipialität dieser Gemeinschaft unterzuordnen und damit verbunden auch meine persönliche Individualität aufzugeben habe. Somit mußte ich neben meiner Identifizierung auch die Gemeinschaftsinhalte klar und eindeutig identifizieren. Ich war jedoch zunächst einmal dazu genötigt herauszufinden, wie und worüber ich mich überhaupt von gegebenen Gemeinschaften distanzieren kann, derartige Gemeinschaftsverhältnisse grundsätzlich meiden kann und eine Gemeinschaft ausfindig machen kann, welche meiner Individualität entspricht.

Relationsverhältnisse
differenzieren lernen

Mir wurde klar, daß es einen klaren Zusammenhang gibt zwischen persönlicher Individualität und der damit verbundenen Identität und der Individualität von Gemeinschaft und der damit verbundenen Identität und somit begann ich damit, die einzelnen Bestandteile und den Zusammenhang nach und nach systematisch zu spezifizieren. Mir wurde bewußt, daß ich über Inhaltlichkeiten verfüge, welche nicht nur meine persönliche Individualität und somit auch die Differenziertheit zu anderen darstellte, sondern damit verbunden auch die mir bedürftige Inhaltlichkeit von Gemeinschaft und daß es diesbezüglich einen spezifischen Zusammenhang gibt. All dies steckte in mir drin, aber da draußen wollte niemand etwas davon wissen. Ich kam mir vor, wie ein Fremder, den man weder verstehen konnte, noch überhaupt daran interessiert war, diesen verstehen zu wollen. Was hat es damit auf sich, wie funktioniert dies eigentlich und wie bekomme ich dies für meine Verhältnisse geregelt, war die Thematik, womit ich mich in den Folgejahren einzig noch beschäftigte, um dem Übel auf den Grund zu gehen.

Die kulturelle
Vergangenheit entdecken

Es war der sprachtechnische entstandene Dialog, welcher mir den spezifischen Bezug zur deutschen Sprache verschaffte. Mir wurde im Laufe der Zeit mehr und mehr dessen substanzielle Inhaltlichkeit als Werkzeug verständlich. Hierin und damit verbunden auch im Befassen mit der Geschichte, fand ich vor allem aber auch meinen realen kulturellen Gemeinschaftsbezug und daß es keineswegs nur ein persönliches Anliegen meiner selbst ist, sich mit Derartigem zu beschäftigen und danach zu suchen, sondern daß es allem voran wesentlicher Bestandteil von Kultur selbst ist, sich mit dem Sein auseinander zu setzen. Es ist und bleibt ein substanzielles Anliegen und präsentiert sich über die Sprache. So hatte ich dann auch begonnen, den Sprachgehalt, die Geschichte und daneben auch weiterhin das Sein als solches zu erforschen und die einzelnen Inhaltlichkeiten zu spezifizieren, zu separieren und entsprechend ihrer natürlichen Ordnung systematisch zu kategorisieren.

Der erste Kontakt
mit philosophischen Schriften

Irgendwann hatte ich mir die Bezeichnung Systemanalytiker zugelegt, da ich ja Systeme analysierte und dies mir die passende Bezeichnung war. Irgendwie hatte ich jedoch enorme Probleme Derartiges, womit ich mich beschäftige, in der Wissenschaft auch nur im Ansatz ausfindig zu machen. Die taten Derartiges irgendwie überhaupt nicht und indem ich über antiquarische Bücher dem Geschichtsverlauf vom wissenschaften auf den Grund ging, fand ich sie dann, die alten wissenschaftlichen und auch philosophischen Schriften und verbunden mit dem Ermitteln des Sachverhaltes von Philosophie wurde mir auch nach und nach klar, warum ich Derartiges weder in der wissenschaftlichen, noch in der philosophischen Gegenwart finden konnte, sondern einzig in der Zeit vor der Mitte des 19. Jahrhunderts. Bis zu dem Zeitpunkt kannte ich noch nicht einmal den Begriff Philosophie und ich hatte keinerlei Bezug zu dem alten wissenschaften, jedoch konnte mich nur wundern, wie ich etwas tat, was den Anschein hatte, ausgestorben zu sein. So sind mir auch beide Bereiche prinzipiell wie ein Kraut- und Rübenfeld, jedoch hatte ich zum ersten mal in den alten Schriften Hilfestellungen finden können, welche mir vor allem meinen Horizont erweiterten und mir auch zu einer klaren Differenzierung zwischen Gegenwart und Vergangenheit in dem Bezug verschaffte.

Wissen und verstehen
differenzieren lernen

In den ersten Jahren brachte ich es einzig zustande, mir Fragen zu stellen, Fragen über Fragen und noch mehr Fragen, aber es waren keine konkreten Antworten möglich, die mir auch nur im Ansatz eine Eindeutigkeit hervorbringen konnten. Ich versuchte mir Antworten über dafür spezifizierte Schriftwerke zu beschaffen, aber alles was in dem Bezug stattfand war, daß ich feststellen mußte, daß die Antworten, welche diese Schriftwerke lieferten, nur quantitative Inhaltlichkeiten hervorbrachten, welche in der Umsetzung auch nur quantitativ der qualitativen Komplexität der Realität gegenüber standen und somit nicht in einem eins-zu-eins Verhältnis funktionieren. Wie kann es sein, daß andere solche Schriften derart als Vorgabe nutzen, war meine Fragestellung? Mir wurde darüber klar, daß ich auf eine Hilfestellung bezüglich meiner spezifischen Thematiken verzichten mußte und mich Derartiges nur mehr in die Irre leiten würde. Aufgrund dessen hatte ich mich auch fortan auf das separierte Sammeln von Erfahrungen und Wissen konzentriert, um darauf hinzuarbeiten, mir einen möglichst weitreichenden Gesamtüberblick über die Gegebenheiten zu verschaffen, um dann über das organisierte sortieren der Bestandteile zum eigentlichen Kern der Sache vorzudringen. Über das Ordnen und Systematisieren entstanden dann auch die ersten Kategorisierungen und erst nachdem ich in der Lage war, mir die ersten eigenständigen Antworten geben zu können, wurde mir gleichzeitig auch darüber bewußt, daß es nicht die Antworten sind, welche mir letztendlich die Erklärungen liefern, sondern daß es vielmehr darum geht, die richtigen Fragen zu stellen, um über den Weg dorthin zum Verständnis zu gelangen.

Realität und Wahrheit(en)

etwas ist
etwas ist nicht
etwas scheint zu sein

"Ich hasse die Lüge" war mein prinzipieller Ausspruch, um meinen Realismus zum Ausdruck zu bringen, jedoch nutzte mir diese Einstellung nichts, denn ich war nur und einzig von Lügen und Manipulation umgeben. Das ich mit meinen Einstellungen und Prinzipien alleine da stand, wurde mir zum eigentlichen Grundübel und somit befaßte ich mich damit, ein Prinzip ausfindig zu machen, welches sich dem dementsprechend als gegenüberstehend in den Vordergrund stellt. Dies gelang mir über die Erkenntnis, daß das Sein aufgrund seiner Substanziellität einzig singulär ist und über die Verbindung mit dem Verhältnisbezug von Objektivität-Subjektivität, Qualität-Quantität und Realität-Illusion konnte ich die Prinzipialität formulieren, daß das, was ist nur und einzig das ist, was es ist und sich einzig die Betrachtung, bzw. Abbildung dessen dementsprechend relativ stellt, sodaß sich darüber jedoch von Grund auf die Singularität der Realität der Pluralität von Wahrheiten als Regulator gegenüber stehend darstellen läßt. Was ist, kann nicht gleichzeitig nicht sein, wurde mir über dieses Naturverständnis zum Maßstab und klärte mir darüber auch endgültig die Singularität des Ist-Zustandes des Seins.

Der Illusion
ihre Grenzen weisen

Ich begann die Zusammenhänge zu ermitteln über das Ich und das Sein als solches und mein persönlicher Bezug dazu und stellte die dementsprechenden Gegebenheiten dem jeweiligen Verhältnis anderen Personen gegenüber. Ich hatte mich all die Jahre vordergründig mit der Individualität des Ich beschäftigt, um mehr darüber in Erfahrung zu bringen, dies zu spezifizieren und in Vergleich zu setzen mit der Verhältnismäßigkeit. Und genau dieser Vergleich hatte dann auch dazu geführt, daß ich darin gewisse Regelmäßigkeiten erkannte, welche alle Bestandteile zueinander in einen spezifischen Relationsbezug brachten. So gelang ich induktiv, ausgehend von der subjektiven Betrachtung der Dinge zur Deduktion, worüber mir eine objektive Betrachtung möglich wurde. Mir wurde klar, daß aufgrund der Kausalität beiderlei Verhältnis maßgeblich sind bezüglich des Seins, daß einzelne Bestandteile einer Einheit auf die Einheit ebenso einwirken, wie auch die Einheit auf seine Bestandteile. Darüber wurde mir aber auch bewußt, daß eine isolierte Behandlung von Quantität, Subjektivität und Illusion ein reines Produkt des Geistes sind und somit auch dementsprechend miteinander im Verbund auftreten und in dem Bezug auch Objektivität, Qualität und Realität gegenüber stehen.

Die Entlarvung des Gegenüber

Ich hatte begonnen, mir von meinem jeweiligen Gegenüber eine klare Identifikation seiner selbst einzufordern. Hier zeigten sich dann die ersten klaren Bilder, womit ich es da eigentlich zu tun hatte. Dies zeigte mir nämlich überhaupt erst einmal, daß es den Menschen grundsätzlich an bewußt sein ihrer selbst fehlt und ich es aufgrund dessen schon immer mit der Gegebenheit einer persönlichen Identität gepaart mit einer Variabilität zu tun hatte. Über diese Erfahrungen konnte ich aber auch feststellen, daß es diese Variabilität ist, was die persönliche Identität gar nicht zuläßt. Es handelt sich diesbezüglich um ein aufgesetztes Geistbewußtsein des Menschen, welches die Außenwelt über die Innenwelt seiner selbst stellt. Wie aber kann ein Mensch Mensch sein, ohne den bewußten Bezug zu seiner eigenen Inhaltlichkeit im Unterbewußtsein? Kann dieser Mensch sich nur visuell, aber nicht sinnlich wahrnehmen? Wie ich feststellen muß, kann er sich sogar prinzipiell sehr wohl sinnlich wahrnehmen, nur ist dieser trainiert worden, diese Wahrnehmung und somit die Innerlichkeit zu ignorieren und die Außenwelt über die Innenwelt seiner selbst zu stellen.

Der endgültige Ausstieg
aus der völligen Relativität:


Das Substanzgesetz
über Kraft und Stoff

Es waren zwanzig Jahren vergangen, bis es mir gelang, den Kern der Sache ausfindig zu machen. Und zwar fand ich diesen in der Naturbetrachtung im Bezug auf die Substanzgegebenheit von Kraft und Stoff und dessen Verhältnismäßigkeit zur inhaltlichen Gegebenheit der Natur, wie wir sie wahrnehmen. Dies verdeutlichte mir, daß nur und einzig die Substanz von Kraft und Stoff als solches absolut ist, die daraus gebildeten Einheiten jedoch nur relativ sind und grundsätzlich der Kausalität unterliegen. Hierüber konnte ich anfangen, mir klare und eindeutige Antworten zu geben über Prinzipien, die es ermöglichen, die Relativität des Seins aufzuzeigen, nämlich über den Einbezug der kausalen Relativität selbst. Über all die Jahre ist mir nach und nach bewußt geworden, daß das Sein, wie wir es wahrnehmen von Grund auf dieser kausalen Relativität unterliegt und der Zustand des Seins aus der Gegebenheit dessen selbst und der Einwirkung darauf besteht. DAS war der Makel, dem ich bis dato unterlag, denn ich hatte diese beiden Bestandteile zuvor immer separat in Betracht gezogen. Über das in Betracht ziehen dessen als Einheit, wurden auch dessen Bestandteile dementsprechend klar und deutlich.

Über die Kausalität
zur Objektivität gelangen

Ich begann die Zusammenhänge zu ermitteln über das Ich und das Sein als solches und mein persönlicher Bezug dazu und stellte die dementsprechenden Gegebenheiten dem jeweiligen Verhältnis anderen Personen gegenüber. Ich hatte mich all die Jahre vordergründig mit der Individualität des Ich beschäftigt, um mehr darüber in Erfahrung zu bringen, dies zu spezifizieren und in Vergleich zu setzen mit der Verhältnismäßigkeit. Und genau dieser Vergleich hatte dann auch dazu geführt, daß ich darin gewisse Regelmäßigkeiten erkannte, welche alle Bestandteile zueinander in einen spezifischen Relationsbezug brachten. So gelang ich induktiv, ausgehend von der subjektiven Betrachtung der Dinge zur Deduktion, worüber mir eine objektive Betrachtung möglich wurde. Mir wurde klar, daß aufgrund der Kausalität beiderlei Verhältnis maßgeblich sind bezüglich des Seins, daß einzelne Bestandteile einer Einheit auf die Einheit ebenso einwirken, wie auch die Einheit auf seine Bestandteile. Darüber wurde mir aber auch bewußt, daß eine isolierte Behandlung von Quantität, Subjektivität und Illusion ein reines Produkt des Geistes sind und somit auch dementsprechend miteinander im Verbund auftreten und in dem Bezug auch Objektivität, Qualität und Realität gegenüber stehen.

Das veranlagungsbedingte
differenzierte Naturverständnis

Die mir zur Verfügung stehenden Maßstäbe verschafften mir dann auch endlich eine objektive Sichtweise über das Relationsverhältnis von veranlagungsbedingter Personalität und einer damit verbunden Typisierung von Realitätsbezug. Mir wurde endlich klar, warum ich all die Jahre instinktiv diese beiden Bestandteile im Nebeneinander zu klären gesucht hatte. Hier wurde dann auch die dahintersteckende Logik klar, daß es ja einzig der Mensch ist, welcher als Subjekt das Objekt Natur wahrnimmt und beschreibt und so basiert zwangsläufig bereits aufgrund menschlicher Differenziertheiten nicht eine singuläre, sondern eine plurale Sachlage bezüglich dessen, wie das Sein betrachtet und damit verbunden auch dargestellt wird. Bei körperlichen und physiologischen Differenzierungen hat man es einzig mit Behinderungen oder Schädigungen zu tun, bei den mentalen Differenzierungen verhält es sich jedoch auch generell kategorisch differenziert und genau dahinter verbirgt sich die Ursache, warum Veranlagungen in dem gegenwärtigen Verhältnis stecken.

Die Prinzipienformel

All dieser Umfang umgibt ein ganz spezifisches Zentrum, nämlich meine von Anfang an anvisierte Ermittlung zu vervollständigen, was es damit auf sich hat, daß Menschen systematisch kategorisiert auf die eine oder andere Weise handeln. Mir war von Anfang an klar, daß es mit menschlichen Inhaltlichkeiten zu tun hat, nur habe ich viele Jahre benötigt, um zu spezifizieren, worum es sich dabei konkret handelt. Wie ich feststellen muß, hat man bisher noch keine derartige veranlagungsbedingte Erfassung vorgenommen, jedoch geht der Sinn meiner Darstellung aufgrund der kausalen Prinzipialität über diese veranlagungsbedingte Inhaltlichkeit hinaus, denn mir ist daran gelegen, im erweiternden Bezug zum Ganzen vor allem das mentale Seinsprinzip aufzuzeigen, denn DAS ist meines Erachtens der Makel des evolutionären gegenwärtigen Entwicklungsstandes des Menschen, wo quantitative geistige Abbilder immer mehr den qualitativen Bezug zur Realität verdrängen. Hier gilt es, sich mit der Ursache dessen zu befassen und aus dem Grund gilt, nachdem ich all das erfaßt habe, meine Bemühung fortan der Darstellung dieser Ursache, denn vor allem sind es nur einzelne mentale Inhaltlichkeiten, welche dies hervorrufen, jedoch werden aufgrund derer die gesamte Mentalität beseitigt und nur wenn man dies spezifisch darstellt und anwendet, kann man dem auch generell entgegenwirken und den natürlichen Bezug wieder herstellen.

Selbst leisten können
oder
sich (selbst) leisten können

Wie es sich mir präsentiert, so wird dies alles letztendlich über die Infragestellung des selbst leisten könnens bewirkt und bedingt darüber die Voraussetzung des sich leisten könnens für Jedermann als Grundsatz, worüber die Externas einen derartigen absoluten Stellenwert einnehmen. Genau hierüber läßt sich der Spieß umdrehen.

Jörg Lenau
Galmerstr. 36
65549 Limburg/Lahn
Tel/SMS: 0171-3309037
www.sya.de
Email
» Persönlichkeitsentwicklung «