Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

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Das System

Die Prioritätenordnung des Seins

Wie schon zu anfangs durch die Reihenfolge der Ordnung dargestellt, die nämlich im Naturganzen beginnt und dann über die Kausalität zu den Unterordnungen gelangt und in Wechselwirkung zur umgekehrten Reihenfolge steht, so geht es mir hier speziell um den Bereich von Kultur bis Mensch. Der entscheidende Punkt ist, daß der Mensch sich in einer systematischen Ordnung befindet auf der Basis des dort hineingeboren werdens. Gerade die Momentaufnahme der Gegenwart zeigt uns in ausführlicher Weise, wie man über die rein geistige Einschränkung, in welcher diese Ordnung ignoriert wird, aus der Anwendung "Selbstläufer" werden.

Maßgeblich aber für die Situation und den Umgang damit findet man im Umgang mit dem "Automatismus". Dieser ist von je her der Träger dieses Typus von Selbstläufer. Er entsteht auf der Basis des Verhältnisses, inwiefern der Einzelne den Lernprozeß dem Automatismus voranstellt. In diesem Fall setzt auch bei langsamen Veränderungen automatisch der Lernprozeß wieder ein, um auf die Gegebenheiten einzuwirken. Im dem Fall jedoch, wo der Automatismus rein von anderen kopiert wird und nicht den Vorläufer des Lernprozesses beinhaltet, werden einzig gewaltige Veränderungen wahrgenommen, aber da ein "Umdenken" in diesem Fall nur gegeben ist, wenn dementsprechend kopierbares zur Verfügung steht, so verhält es sich damit auch dementsprechend völlig anders. Hinzu kommt noch das Gesamtverhältnis derer, welche auf der Reihenfolge von Lernprozeß - Automatismus fungieren und derer die rein den Automatismus kopieren. Ab einem gewissen Verhältnis tritt dann die reine Steuerung des Kollektivs in Kraft und zwar gleichermaßen, ob in der einen Richtung oder der anderen. Hierüber wird dann auch deutlich, "in welchem Verhältnis" Wissen und Verstehen einander bedingen und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen!

Es ist nicht der Staat, es ist das System des Staates. Es ist nicht die Kirche, es ist das System der Kirche. Es sind nicht die Banken, es ist das System der Banken. Es ist kein Objekt, es ist ein Prädikat.
Revolutionär kann nur sein, wer revolutionär war.

Was ist Revolution?

"Die gewaltsame Umwälzung/Umsturz einer Staats- oder Regierungsform" lautet da die Kurzform dessen. Nun, ich will dies einmal sachlich darstellen, denn klarer ausgedrückt, geht es doch um den Sturz/Beseitigung einer Staatsmacht. Wie aber kann man eine Macht beseitigen? Doch einzig, aufgrund dessen, daß es keine Macht ist! Die scheinbare Inhaltlichkeit von Revolution stellt somit nämlich ein Paradoxum dar, womit auch klar wird, was dies eigentlich tatsächlich enthält, nämlich daß die Revolution nichts anderes ist, als die Ausfüllung eines Illusionsvakuums. Somit ist der Revolutionär "nicht" derjenige, welcher das Gebilde umstürzt, sondern derjenige, welcher ein entstandenes Vakuum ausfüllt. Das aber die Revolution von Realisten angeführt wird, ist von Grund auf falsch, denn die kulturelle Gegebenheit des Seins als etwas darzustellen, was man sich "erkämpfen" müsse, stellt ebenfalls ein Paradoxum dar, denn es deklariert die Irrationalität von Normalität gegenüber der Normität!

Dies wiederum stellt die Illusion über die Realität und hierüber wird wohl auch klar werden, was ich über die Prinzipienformel aussagen will, daß es nämlich gar nicht darum geht, ob man will oder nicht, sondern von Grund auf erst einmal, welche Fähigkeiten man beinhaltet oder nicht!

Weder kann der Mensch den Realisten der Illusion unterwerfen, noch den Illusionisten der Realität, denn beides ist nicht "vom" Menschen gegeben, sondern "gegebener" Bestandteil des jeweiligen Seins. Da aber die Illusion nur dem Menschen in seiner Illusion gegeben ist, alles andere aber durch Realität ausgefüllt ist, somit ergibt sich auch hieraus das Verhältnis zueinander.

Vernunft und Harmonie sind die ausschlaggebenden Faktoren des menschlichen Miteinander!

Es gibt Bestandteile in der Natur der Gegebenheiten, die kann man nicht vereinigen!

So auch nicht die Realisten mit den Illusionisten!

Jörg Lenau
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