Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die Prinzipienformel «—
Vorwort

Das Verständnis für das Verhältnis
zum Verständnis für das Sein

In all den Jahren der Auseinandersetzung mit dem Sein ist mir vor allem deutlich geworden, daß es nicht das Verständnis selbst ist, was mir unsagbare Mühe bereitet hat, um das Sein wie es ist zu verstehen, sondern daß einzelne spezifische menschliche Verhältnisse das Hemmnis sind, um das Verständnis ermittelt, wie auch vermittelt zu bekommen. Aus dem Grund habe ich mich auch vordergründig mit diesem spezifischen Sachstand beschäftigt und die hier aufgezeigten Prinzipien auch nicht, wie man es wohl erwarten würde separiert ausgeführt, sondern in der sie verbindenden Einheit gefaßt, sodaß darüber die Zusammenhänge ersichtlich werden, was es damit auf sich hat. Der Begriff Prinzipienformel ist meines Erachtens prädestiniert für die Bezeichnung dieser Inhaltlichkeit.

Die anteiligen Prinzipien und damit verbundenen Sachlagen sind zwar in Abschnitten klar voneinander getrennt, jedoch möglichst kurz gefaßt, sodaß die Klarheit für das Gesamtbild, die Zusammenhänge und Relationsverhältnisse, sowie vor allem auch die vordergründige Relevanz darüber hervortritt. Ein einzelner Abschnitt ist somit aber auch für sich alleine nur relativ nachvollziehbar. Generell ist in erster Linie spezifisch auf die angewandten begrifflichen, wie auch sachlichen Inhalte zu achten, die sich auf die geordnete Struktur, sowie auf das Gesamtresultat beziehen und sich somit auch in weiten Teilen von der allgemein gewohnten Anwendungsweise differenzieren. Um die Verhältnismäßigkeit als solches noch einmal spezifisch hervorzuheben, wurde nach der Einleitung, in welcher ich speziell auf meine persönlichen Erfahrungen damit eingehe, das Scherenschnittprinzip und das Verhältnis unserer Sprachkultur vorangestellt.

Wie man aus dem Vergleich dieser Darstellung mit den ausgeführten Kapiteln entnehmen kann, so sind eine ganze Reihe von beschreibenden Abschnitten bisher noch nicht ausgeführt, bzw. noch nicht in ihrer endgültigen Fassung. Wie es so ist, so dauert es auch eine ganze Weile, bis man das, was man im Sinn hat, auch in koordiniert beschreibende Worte gefaßt hat, allem voran, weil das Sinnliche nicht auf Basis dieser Sprache funktioniert. Maßgeblich ist mir jedoch, daß mir beim Verfassen dessen eine ganze Reihe elementarer Aspekte wie Puzzleteile überhaupt erst in Augenschein treten und so bedingt es dies auch dementsprechend. Das ist relativ vergleichbar mit der Auflösung eines Zauberwürfels, bei welchem einige Würfelteile noch gänzlich fehlen und aufgrund dessen die Vorhandenen auch noch nicht den endgültigen Kontrast aufweisen.

Die Leser müssen sich also zwangsläufig darauf einlassen, diese komprimierte Fassung auch selbst(ständig) geistig zu entfalten. Es dürfte jedem geläufig sein, daß ein Begriff nur ein Kürzel ist und so verhält es sich auch bei einem Satz, wie auch mit einer Aussage. Wie gesagt, es geht mir um das Gesamtverhältnis und so nutze ich gerade dies exzessiv, damit der Textumfang möglichst klein gehalten und der Fokus auf die elementare Gesamtaussage erhalten bleibt. Ich denke unendlich viel, vor allem, weil man das Denken ja auch nicht abschalten kann, jedoch bin ich kein Mann der vielen Worte, denn mir geht es generell darum, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Wenn da Einzelnes völlig unverständlich sein sollte, dann kann man mir das ja auch mitteilen, denn wie sagt man so schön: nobody is (absolutely!) perfect.

Der Kern der Sache besteht darin, daß wir in einer prinzipiellen kulturellen Divergenz leben. Das ist allgemein bekannt und aufgrund dessen werden wir auch beständig mit deren Vielfalt und Konkurrenz untereinander konfrontiert. Sachstand ist jedoch, daß dabei eine spezifische kulturelle Divergenz völlig außen vor steht, nämlich die veranlagungsbedingte mentale kulturelle Divergenz. Maßgeblich ist, daß ich feststellen mußte, daß dies nicht nur ignoriert und außen vor stehen gelassen wird, sondern daß es darum geht, diese systematisch zu beseitigen und somit die Beseitigung der mentalen Veranlagungen bedingt. Ich werde hier aufzeigen, was es mit dieser Situation auf sich hat und darüber auch der evolutionären Ursache auf den Grund gehen.

Jörg Lenau
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