Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die sexuelle Konstitution «—
Einleitung

Das differenzierte Verhältnis

Ich habe viel Zeit damit verbracht, um nachvollziehen zu können, was es eigentlich damit auf sich hat, daß mein Verständnis über den Sachverhalt dem des allgemeinen Händlings derart differenzierend gegenüber steht. Mittlerweile kann ich nachvollziehen, daß man diesbezüglich darin einzig das Resultat als Ausgangslage in Betracht zieht, sodaß wenn z.B. zwei 'Männer' miteinander sexuell verkehren, 'dieser Sachverhalt' diese zu Homosexuellen 'macht'. Der Ist-Zustand dessen ist somit nicht aufgrund einer 'gegebenen' veranlagte Konstitution, sondern aufgrund des Resultates einer gebildeten Konstellation und manifestiert sich rein über die sexuelle Identität. Es geht somit diesbezüglich nicht um den Einbezug einer sexuellen Veranlagung, sondern um das Resultat einer solchen, was durch den rein geistigen Verhältnisbezug der sexuellen Identität bestimmt wird und somit auch diese gänzliche Relativierung zur mentalen Veranlagung bewirkt.

Der homologe Sachverhalt

Beim Händling dieser relativen Konstellation steht somit die veranlagte Konstitution außen vor. Es wird nur die sexuelle Identität hinterfragt. Maßgeblich ist jedoch, daß bei bestehenden Widersprüchlichkeiten die zusätzliche Präsenz der veranlagten Konstitution entsprechende Auswirkungen hervorruft, worüber sich der Sachstand spezifisch hervorhebt und nur der Ignoranz unterworfen werden kann, wenn die Sache als solche dem unterworfen wird. Das Relationsverhältnis des bewußt seins über das Gesamtverhältnis ist hierin maßgeblich, denn darüber kann dieses Schattenverhältnis beseitigt werden.

    tatsächlicher
Sachstand
  reduzierte
Inhaltlichkeit
    Konstitution


__________
Identität


↓↑

Konstellation
monisierte
Inhaltlichkeit
    Konstitution = Identität

↓↑

Konstellation
Identität + Konstellation = Konstitution  

Es handelt sich nämlich sachlich um etwas völlig anderes. Eine mentale Veranlagung ist eine lebenslange Gegebenheit, die man weder erzeugen, noch beseitigen kann. Man kann sie einzig fördern oder unterdrücken und auch nur bedingt ignorieren und im Maßnehmen dessen bedarf es des in Betracht ziehens der Ausgeprägtheit. Der Grund, warum dort die eigentliche Veranlagung nicht in Betracht gezogen werden 'kann', ist u.a. der Umstand, daß der Sitz der mentalen Veranlagung im Unterbewußtsein ist und es allgemeingültig weder einen dementsprechenden bewußten Bezug dazu gibt, noch daß man überhaupt einen Bezug dazu haben will! Somit sind aber auch die relevanten substanziellen Inhaltlichkeiten und Verhältnismäßigkeiten, welche ich hier aufzeige, nicht Bestandteil des Allgemeinverständnisses. Da es sich dabei jedoch einzig um das Fehlen der Wahrnehmung für diese substanziellen Bestandteile handelt, so läßt sich aufgrund dessen auch die Präsenz beider Verhältnisse im direkten Nebeneinander vermitteln. Dies differenziere ich entsprechend der spezifischen deklarationsmäßigen Unterscheidung, sodaß ich hier im Gesamtbezug die veranlagten sexuellen Ausrichtungen und die sich davon differenzierenden geistigen sexuellen Vorlieben/Neigungen im Nebeneinander präsentiere. Zentraler Aspekt und Maßstab der gesamten Ausführung ist jedoch aufgrund der Relevanz die Veranlagung mit Sitz im Unterbewußtsein.

Konstitution   →   Identität   ←   Konstellation

Konstitution


__________
Identität


↓↑

Konstellation
(Konstitution =) Identität

↓↑

Konstellation
 
 veranlagungsbedingte 
sexuelle
Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle
Vorlieben/Neigungen
Konstitution
Unterbewußtsein Überbewußtsein
(sich seiner selbst)
bewußt sein
Identität
Sinnlichkeit
 
          mental       körperlich       physiologisch
 
Sachlichkeit
Konstellation

Es gilt zu bedenken, daß man generell mit diesem Sachstand konfrontiert ist, da die Wissenschaft, welche gegenwärtig maßgeblich das Allgemeinverständnis prägt, aufgrund ihres Händlings die Aussage bildet, daß der Geist (des Gehirnes! - Physiologie!) das Bewußtsein 'und' die Seele beinhalten. Entsprechend ihrer Prinzipialität jedoch, daß nur das wissenschaftlich ist, was eindeutig nachweisbar, bzw. technisch meßbar ist, ist somit weder die Seele, noch das Bewußtsein Bestandteil ihrer angewandten Inhaltlichkeit, sodaß ich hier erst einmal vermitteln muß, daß sie zwar die Wörter 'übernommen' hat und auch anwendet, nicht jedoch die sachliche und begriffliche Inhaltlichkeit. Dies läßt sich spezifiziert darlegen im Sachverhältnis der Substanzgesetzmäßigkeit und ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Prinzipienformel, weshalb ich in meinen Ausführungen hier auch nur sachspezifisch verweisend darauf eingehe.

Bewußtsein Seele (Psyche)
bewußt sein
= Überbewußtsein + Unterbewußtsein

Maßgeblich ist mir in erster Linie, daß man es diesbezüglich mit der Präsenz einer historisch bedingten kulturellen Differenziertheit zu tun hat, welche sich über die kulturhistorische Inhaltlichkeit unserer Sprache detailliert aufzeigen läßt. Nicht ich habe die Begrifflichkeit von bewußt sein, Bewußtsein, Über- und Unterbewußtsein geschaffen, sondern die Präsenz dessen basiert auf der kulturhistorischen Bewandtnis, ein neu entstandenes Verständnis über spezifische Bestandteile menschlichem Seins sach- und sprachtechnisch allgemeingültig aufzuzeigen und gleichzeitig auch von dem damaligen relativen Verhältnis gegenüber der Präsenz eines Seelenlebens zu differenzieren. Da mein Verständnis für den Sachverhalt dem des differenzierten Sprachgehaltes von Bewußtsein entspricht, so gilt mein Bezug damit verbunden auch der dahinter steckenden kulturhistorischen Bewandtnis, nämlich der Präsenz dieses differenzierten spezifizierten Verständnisses über das Sein. Meine Unterscheidung ist somit auch diesbezüglich generell substanziell. Aufgrund dessen findet bei mir auch grundsätzlich die Seele (Psyche) keine Anwendung und bezüglich der physiologischen Vorgänge im Gehirn gilt mir die substanzielle Differenziertheit von Bewußtsein und Physiologischem.

substanzielle Unterscheidung

Seele (Psyche) Bewußtsein Physiologie

Überhaupt hat man es im Händling mit dem Umgang mit der Spezifikation, wie auch der Anerkenntnis der Individualität in der Sexualität beständig mit einem Hin- und Hergezerre zwischen Monismus und Dualismus, verbunden mit der völligen Ablehnung des Trialismus zu tun. In all meinen Projekten stoße ich auf dieselbe Notwendigkeit der Maßnahme, den jeweiligen fehlenden dritten Bestandteil einbringen zu müssen, damit sich ein funktionierendes Ganzes ergibt. Dies ist keineswegs Zufall, sondern ein uralter noch immer stattfindender Monolog. Hierzu möchte ich einmal einen Satz aus Wikipedia zitieren:

"Die Begriffe der Triade, des Dreifaltigkeitsdenkens oder des Trialismus werden weit weniger benutzt als derjenige des Dualismus, bei dem der Trialismus auch zum Teil als Unterform mitbehandelt wird."

Ist es nicht so, daß dies genau die Anwendungsweise für die Bisexualität seit geraumer Zeit ist?

Die Bisexualität wird in dem Bezug eben genau so als Unterform mitbehandelt,     ← Trialismus
als ein Bestandteil der Hetero- und Homosexualität, ← Dualismus
wobei darin wiederum die Heterosexualität als die einzig Wahre da steht. ← Monismus

Ganz zu schweigen vom dem als abartig deklarierten sexuellen Bezug zu mehr als einer Person.

Es handelt sich dabei keineswegs um einen Zufall, sondern um eine ideologische Vorgabe.

Ein objektives Händling findet darin bereits vom Prinzip her nicht statt.

Wie es sich zeigt, so besteht jedoch diese Verhältnismäßigkeit vor allem aufgrund des fehlenden bewußten Bezuges zum Unterbewußtsein und nach einer Reihe von Recherchen drängt sich mir die Frage auf, wer überhaupt über einen derartigen Bezug verfügt. Ich bin diese Verhältnismäßigkeit noch am verarbeiten, aber dies erklärt mir so einiges, was ich mir in meinem Leben bisher nicht begreiflich machen konnte. Genau aus diesem Grund wurde mir dies aber auch zum Kern der Sache. Aufgrund dieser Gegebenheit ist jedoch nicht nur für mich die Gestaltung der Darstellung äußerst kompliziert, sondern auch für die Leser wird das Nachvollziehen dieser Komplexität nicht leicht sein, sodaß spezifisch auf die Art und Weise der Anwendung der Begrifflichkeiten zu achten ist, denn die Inhaltlichkeit derer differenziert sich entsprechend des jeweiligen Sachverhältnisses. Die einzigen Begriffe, die ich selbst hier neu einbringe, sind der/die bisexuelle Dritte und die bisexuellen Pondants und somit geht es ansonsten einzig darum, inwiefern sich die Relationsverhältnisse differenzieren. Der Aufbau ist, insofern es möglich ist, so gestaltet, daß sich die Systematik der begrifflichen und sachlichen Zusammenhänge schrittweise erweiternd darstellen. Erweiternd dazu stellen sich meine Veröffentlichungen zur Prinzipienformel und das Bewußtsein. Da es sich bei dem hier aufgezeigten differenzierten Sachverhältnis nicht nur um Begleitumstände, sondern um maßgebliche Umstände handelt, so sind diese auch zwangsläufig genereller Bestandteil meiner Ausführung der sexuellen Konstitution.

meine Wenigkeit Körper Physiologie Bewußtsein
Wissenschaft  
Religion Geist Seele

Um sich jedoch spezifisch das Relationsverhältnis der mentalen Veranlagung als solches verdeutlichen zu können, bedarf es des allgemeinen Verständnisses dafür und dazu ist es notwendig, nicht nur die sexuelle Veranlagung für sich alleine in Betracht zu ziehen, sondern auch die anderen uns bekannten Veranlagungen parallel daneben zu stellen und die diesbezüglichen Erkenntnisse hier einfließen zu lassen. Allem voran habe ich hier den Bezug zu Charakter und Begabungen mit einfließen lassen, um den einheitlichen Relationsbezug spezifisch aufzuzeigen.

charakterliche Konstitution sexuelle Konstitution Begabungskonstitution
   
Konstellation
Jörg Lenau
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