Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die sexuelle Konstitution «—
Heterosexualität

Mein aufwachsen und leben in dieser Heterosexuellenwelt hat mir verdeutlicht, wie geringfügig die Wertschätzung von Sexualität überhaupt sein kann. Hierüber kann ich mir auch verdeutlichen, warum der "reine" Geschlechtsverkehr einen derartigen Stellenwert in der Allgemeinbehandlung von Sexualität einnimmt. Vor allem aber hat es mir verdeutlicht, warum die Prioritätenordnung, die ich hier darstelle, nur eine von vielen ist, die es da gibt, denn gerade in dieser Welt, wo die Sexualität zu einer derartigen selbstverständlichen Belanglosigkeit gelangt ist, daß man sie, so scheint's, getrost "vergessen" und in's Dunkle der Nacht abschieben kann, ist dies derart selbstverständlich geworden, daß man sich sogar so weit hinauslehnt, noch nicht einmal darüber zu sprechen und so bekommt man gerade über diese Welt den Ausspruch ihrer Einstellung vermittelt, welcher lautet "alle tun's, aber keiner spricht darüber". Und so ist es auch nicht verwunderlich, daß ich derartig mit diesem "Kraut-und-Rüben-Verhältnis" der begrifflich-sachlichen Fassung von Sexualität umgeben bin.

Es ist allem voran im Bezug dieser Allgegenwärtigkeit von Heterosexualität unumgänglich, sich klar bewußt zu machen, daß die reine Deklaration von Mann und Frau eine "alte Ordnung" einer reinen Heterowelt ist und dementsprechend auch anzuwenden ist. Wie ich ausführlich über Konstitution und Konstellation aufgezeigt habe, führt die reine Anwendung von männliches Geschlecht = Mann und weibliches Geschlecht = Frau absolut in die Irre, sobald man sich über diese reinen Heteroverhältnisse hinaus bewegt. Allem voran kann man hier die Aussage bilden, daß diese Ordnung von Grund auf eine rein geistige Ordnung ist und die Veranlagung darin erst gar nicht in Frage gestellt wird, sodaß diese rein geistige Orientierung in keiner Weise darlegen kann, wie es tatsächlich um die Inhaltlichkeit der Veranlagung darin bestimmt ist. Die Ausführung von Mann und Frau anstatt heterosexuelle(r) Mann/Frau ist somit vor allem aus dem Grund unpassend, weil darüber die meisten Ungereimtheiten entstehen. Wie ich hier im Einzelnen darstelle, gibt es erhebliche Unterschiede in der Konstitution und auch wenn uns die vielen Berichte über die Unterscheidung von Mann und Frau weismachen wollen, daß die Unterschiede allesamt externer Herkunft seien, so denke ich doch aufgezeigt zu haben, daß dem nicht so ist, sondern dies nur zusätzlich beeinflußt und so ist es auch hier der Einfluß, der Mensch sei "heute noch" von Grund auf nur Mann oder Frau nicht haltbar.

Die menschliche Konstitution
ist konstitutionell bedingt

der
heterosexuelle
der
homosexuelle
der
bisexuelle
der
weibliche
der
männliche
Dritte Pondant
Mann Transgender Transvestit
die
heterosexuelle
die
homosexuelle
die
bisexuelle
der
männliche
der
weibliche
Dritte Pondant
Frau Transgender Transvestit

Es ist nachvollziehbar, daß man die Vorstellung vertritt, daß dies in dieser kommerzialisierten Welt nicht derart zur Umsetzung gelangen wird und es unmöglich sei, dem zu entsprechen, jedoch gebe ich zu bedenken, daß ich hier eine evolutionäre Gegebenheit beschreibe und keine vorübergehende Erscheinung. Von daher ist es unumgänglich. Wenn ich bedenke, seit wann diese Inhaltlichkeit derart ignoriert wird, dann wird darüber auch vorstellbar, welcher "evolutionäre" Druck dahinter wirkt, denn wenn man einmal realistisch den Sachtand in Betracht zieht, so wird doch eines besonders deutlich, nämlich daß all dies in einer Welt stattfindet, die von dieser betrachtet einzig aus Heterosexuellen besteht!?

Veranlagung Vorlieben/Neigungen
veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung
Konstellation Konstitution Konstellation
der Heterosexuelle &
die Heterosexuelle
Heterosexualität heterosexuelle
Vorlieben/Neigungen
der heterosexuell orientierte Mann &
die heterosexuell orientierte Frau
 
Bezug veranlagungsorientiert Bezug geistig/körperlich orientiert
veranlagte Konstitution individuelle Konstitution
mental-, körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit
instinktives Händling willentliches Händling
veranlagungsbedingte Konstante (Gegebenheit) geistig bedingte Variabilität (produziert)

Unterbewußtsein bewußt


Unterbewußtsein unbewußt
(bzw. Veranlagung ablehnend)

Ich möchte hierzu einmal die Relation, welche ich bezüglich der Homosexuellenverhältnisse ausgeführt habe, einmal erweitern. Dazu muß man zuerst einmal bedenken, daß die Heterosexuellen von einer Zahl von 100% ausgehen und es sich da bezüglich Andersartigkeiten um 'verirrte Schafe' handelt. Wenn ich jetzt die Zahl von 0,3% "ausgeprägt" Homosexuelle aufzeige und noch einmal 0,3% "ausgeprägt" Bisexuelle hinzufüge und dies mit einer Zahl von 0,01% "ausgeprägt" Transsexuelle erweitere, kommt dabei eine Zahl von 0,61% "ausgeprägt" Nichtheterosexuelle heraus. Das eigentliche Problem ist doch, und das zeigen die Zahlendifferenzen auf, daß man im Falle der Unausgeprägtheit der Veranlagung gar nicht identifizieren kann, um welche Veranlagung es sich da tatsächlich handelt. Und wer ist diesbezüglich quantitativ mengenmäßig am meißten betroffen?

Vor allem aber sollte man sich
in dieser heterosexuellen Gesellschaftsnorm
endlich einmal darüber klar werden,
daß mentale Veranlagungen grundsätzlich

NICHT

vererbt werden !!!

Jörg Lenau
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