Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die sexuelle Konstitution «—
Konstitution → Identität ← Konstellation

Um die Verhältnismäßigkeit von Konstitution und Konstellation zu verstehen, ist an erster Stelle zu bedenken, daß der einzelne Mensch für sich alleine mental wie auch körperlich unvollständig ist. Dies wird über die evolutionäre Entwicklung der Fortpflanzung deutlich, bei welcher die Vermehrung in der ungeschlechtlichen Zellteilung beginnt und im Verlauf in eine Geschlechtsteilung übergeht, in welcher ein Geschlecht sich ohne das andere Geschlecht nicht fortpflanzen kann. Somit ist aber auch der Mensch als solches ein zweigeteiltes Etwas mit unterschiedlicher Inhaltlichkeit.

Mensch
männliches Geschlecht weibliches Geschlecht
Mann Frau

Auch hier muß ich erst einmal meine persönliche Verwunderung aussprechen, denn ich habe so viele Veröffentlichungen über das Verhältnis der Unterscheidung von Mann und Frau in meinem Leben erleben können, daß ich mich nur wundern kann, daß scheinbar niemand jemals auf die Idee gekommen ist, beim eigentlich gravierenden, nämlich bei der sexuellen Inhaltlichkeit zu beginnen. Meines Erachtens ist diese Inhaltlichkeit die Einzige, welche überhaupt die Unterscheidung ausmacht, nur ist man sich der Tragweite der Auswirkungen dieser sexuellen Inhaltlichkeit nicht bewußt, weil man nur das körperliche Geschlecht und das Geistige in Betracht zieht und die sexuelle Mentalität aufgrund des unbewußt seins über das Unterbewußtsein außen vor stehen läßt und somit fehlt es auch an jeglichem Verständnis für das Gesamtverhältnis. Der sexuelle inhaltliche Unterschied ist die Ursache all dieser Auswirkungen entsprechend dem Ursache-Wirkungs-Prinzip.

Der Mensch beginnt sein Leben mit der mentalen Verbundenheit mit seiner Mutter im Mutterleib und setzt nach der Geburt diese Verbundenheit fort, bis hin zur Pubertät. Mit der Pubertät und den damit stattfindenden sexuellen körperlichen Veränderungen und Veränderungen des Bewußtseins, verlagert sich die mentale Verbundenheit in Richtung der Ausfüllung durch Sexualpartner. Beide Inhaltlichkeiten, Mutter wie auch Sexualpartner, sind uns als mentale Inhaltlichkeit bzw. als mentale Bedürftigkeit gegeben, sodaß das nicht vorhanden sein ein dementsprechendes Vakuum erzeugt und uns als Bedürfnis oder Trieb hervortritt. Da der Trieb des nicht alleine seins jedoch stärker ist, als die ausfüllende Inhaltlichkeit, können darüber auch fremde Mütter und anders veranlagte Sexualpartner als Alternativen die Gemeinschaft ausfüllen. Ob es sich um die eigene Mutter oder den inhaltlich bedingten Sexualpartner handelt, ist jedoch nur über den Bezug zum Unterbewußtsein möglich und wer dazu keinen Bezug hat, empfindet auch dieses Verhältnis dementsprechend nur unterschwellig oder auch gar nicht. Aufgrund dessen können dann aber auch Arten des Miteinander entstehen und stattfinden, welche bis hin zu absolut unpassend sind.

Der Mensch besteht nicht nur aus einer materiellen Körperlichkeit, sondern ebenfalls aus einer mentalen Körperlichkeit, welche sich parallel und in Koordination zum körperlichen Geschlecht entwickelt und darüber entwickelt sich auch eine dementsprechende mentale Wesensart, welche nicht nur den Bezug zur eigenen sexuellen Inhaltlichkeit beinhaltet, sondern auch den Bezug zur sexuellen Ausfüllung und somit zur sexuellen Inhaltlichkeit des Sexualpartners, sodaß Konstitution und Konstellation in wechselseitigem Verhältnis stehen. Da unser bewußt sein im Gegensatz zur sexuellen Konstitution des Unterbewußtseins im Überbewußtsein stattfindet, hat man es diesbezüglich auch mit einer davon separierten sexuellen Identität zu tun.

Mensch
körperlich/physiologisch

männliches Geschlecht
körperlich/physiologisch

weibliches Geschlecht
Mentalität
Unterbewußtsein

sexuelle
Konstitution


mentales Geschlecht
heterosexuell männlich heterosexuell weiblich
Überbewußtsein

sexuelle
Identität
heterosexuell männlich heterosexuell weiblich
sexuelle
Konstellation


heterosexuell männlich & heterosexuell weiblich
der
heterosexuelle
Mann
die
heterosexuelle
Frau

Maßgeblich ist dabei, daß alle diese Bestandteile als Verbund das sexuelle Sein bestimmen und eine jeweilige differenzierte Anteilsmäßigkeit ein differenziertes Gesamtwesen erwirken. Wenn man sich somit mit den Bestandteilen der Differenzierungen der sexuellen Veranlagungen befaßt, muß man entsprechend dieser Verhältnisse auch von Grund auf alle Bestandteile mit einbeziehen, welche relevant sind und entsprechend spezifizieren und das gilt somit auch für die Heterosexualität. Im weiteren werde ich noch spezifisch aufzeigen, daß die Voraussetzungen, von denen da allgemeingültig bezüglich der Heterosexualität ausgegangen wird, keinesfalls derart zutreffend sind. Vor allem aber wird die allgemeingültige Prinzipialität, die ich hier aufzeige, nur darüber ersichtlich.

Was schon die Fragestellung in der Einleitung darlegen soll ist, daß es an und für sich in der sexuellen Ausrichtung keine maßgebliche Unterscheidung zwischen Konstitution und der Konstellation gibt, denn die Inhaltlichkeit der Konstitution beinhaltet die Konstellation der Ausfüllung. Das heißt, daß die Voraussetzung gilt, daß die Konstitution des Heterosexuellen die konstellative Ausfüllung mit Heterosexuellen, die Konstitution des Homosexuellen die konstellative Ausfüllung mit Homosexuellen, die Konstitution des Bisexuellen die konstellative Ausfüllung mit Bisexuellen beinhaltet.

Beim regulären bewußten Bezug zum gesamten Bewußtsein und somit auch des Unterbewußtseins (ausgeprägt), ergibt sich ein reguläres Selbstbewußtsein, in welchem die Identität sich aus der veranlagten Gegebenheit seiner selbst und somit aus der veranlagten Konstitution ergibt und darüber auch die veranlagte Konstellation beinhaltet. Beim Fehlen des Bezuges zum Unterbewußtsein (unausgeprägt) entwickelt sich eine rein geistige Identität ohne den Bezug zur veranlagten Konstitution und somit auch zur veranlagten Konstellation. Je nach Verhältnis des fehlenden Bezuges zum Unterbewußtsein können somit derartige Differenzen auftreten, sodaß die durch das rein geistige Händling erzeugte Identität sich vollständig von der durch die Veranlagung gebildeten Identität unterscheidet. Und somit bedarf es auch diesbezüglich einer klaren Differenzierung.

Selbstbewußtsein
Unterbewußtsein
bewußt
konstitutioneller Bezug
zum eigenen Geschlecht
sexuelle
Identität
konstellativer Bezug
zum Sexualpartner
 
 
 
 
 
Synonymitätsverhältnis
< ================= >
 
 
Geistbewußtsein
Unterbewußtsein
unbewußt
rein geistiger Bezug
zum eigenen Geschlecht
sexuelle
Identität
rein geistiger Bezug
zum Sexualpartner

Diese Unterscheidung tritt jedoch nur zutage,
wenn sie dementsprechend wahrgenommen wird.

Das erklärt auch, warum sich so viele Menschen Erklärungen und Vorlagen für ihre sexuelle Orientierung von außerhalb ihrer selbst beschaffen. Dies hängt mit ihrem fehlenden Bezug zum Unterbewußtsein, dem Bezug zum Ist-Zustand und damit verbundenen fehlenden Selbstbewußtsein zusammen. Hierüber wird dann gleichzeitig auch deutlich, warum dieses Händling des reinen Geschlechtsbezuges derart verbreitet/populär ist, denn wenn der Bezug zur mentalen Innerlichkeit fehlt, bleibt dann nur noch der rein geistige Bezug zum eigenen körperlichen Geschlecht und dementsprechend auch nur zur geistigen und körperlich geschlechtlichen Inhaltlichkeit des Gegenüber zur Identitätsbildung, wodurch sich in dem Bezug über diese Konstellation der Anschein einer dementsprechenden Konstitution rein geistig bildet. Hierüber entsteht diese gegebene basisbildende Parallelität und die damit verbundenen Verhältnismäßigkeiten.

Die Erweiterung der Basisordnung
mit Einbezug des Identitätsverhältnisses

veranlagungsbedingte
sexuelle Identität
geistig bedingte
sexuelle Identität
Bezug veranlagungsorientiert Bezug geistig/körperlich orientiert
veranlagte Konstitution individuelle Konstitution
mental-, körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit
instinktives Händling willentliches Händling
veranlagungsbedingte Konstante (Gegebenheit) geistig bedingte Variabilität (produziert)

Unterbewußtsein bewußt

Unterbewußtsein unbewußt

aufgrund relativer Verhältnismäßigkeiten auch:
Veranlagung ablehnend
Deklarationsordnung:
Veranlagung Vorlieben/Neigungen
veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung

Aufgrund des Relationsverhältnisses des bewußt-seins-Bezuges der sexuellen Identität entsteht auch im wesentlichen das eigentliche Dilemma mit dem Umgang dessen, wenn das Unterbewußtsein nicht bewußt ist, denn in dem Fall ist es mit allgemein üblichen Methoden unmöglich zu prüfen, ob die sexuelle Identität identisch ist mit der Veranlagung. Über die Verhältnismäßigkeit von Konstitution und Konstellation jedoch kann man auch die Sexualpartner mit einbeziehen und darüber erhält das Ganze ein weitaus effizienteres Händling, denn zur Ausgangslage einer Subjektivität gesellt sich über das erweiterte Spektrum ein mehr an Objektivität.

Die Bestandteile im Verbund

männliches
Geschlecht
weibliches
Geschlecht
  männliches
Geschlecht
männliches
Geschlecht
  weibliches
Geschlecht
weibliches
Geschlecht
sexuelle Mentalität
sexuelle
Konstitution


heterosexuell
männlich

sexuelle
Identität
sexuelle
Konstitution


heterosexuell
weiblich

sexuelle
Identität
Konstellation
der Heterosexuelle &
die Heterosexuelle
sexuelle Mentalität
sexuelle
Konstitution


homosexuell
männlich

sexuelle
Identität
sexuelle
Konstitution


homosexuell
männlich

sexuelle
Identität
Konstellation
der Homosexuelle &
der Homosexuelle
sexuelle Mentalität
sexuelle
Konstitution


homosexuell
weiblich

sexuelle
Identität
sexuelle
Konstitution


homosexuell
weiblich

sexuelle
Identität
Konstellation
die Homosexuelle &
die Homosexuelle
Heterosexualität Homosexualität

Über die sexuelle Ausfüllung mit dem Sexualpartner erweitert sich die Komplexität um den Bestandteil der Konstellation, sodaß sich die sexuelle Mentalität aus dem körperlichen Geschlecht, der sexuellen Konstitution, der sexuellen Identität, sowie dem Wechselverhältnis zur inhaltlichen Gegebenheit des Sexualpartners darstellt. Das Elementare an der Anwendung der Konstellation ist, daß die sexuelle Erfüllung sich als Sexualtrieb bei entsprechender Ausgeprägtheit entscheidend auswirkt, sodaß darüber zuzüglich zum Verhältnis von Identität und Konstitution auch ein Verhältnis von Identität und Konstellation ermitteln läßt. Aufgrund dessen, daß die körperlichen Aktivitäten vom Überbewußtsein nur in Gang gesetzt, jedoch vom Unterbewußtsein ausgeführt werden und sich vor allem über instinktive Handlungen der wahre Kern des Seins sich umsetzt, ist somit auch eine Identifikation ebenfalls über den Sexualtrieb möglich. Somit ergeben sich hierüber neben dem körperlichen Geschlecht und der geistigen Wesensart drei weitere Bestandteile zur Identifikation.

Identifikatoren
Konstitution Identität Konstellation

Und aus den spezifizierten Differenzierung
der einzelnen Bestandteile ergibt sich auch die
konstitutionelle systematische Gesamtordnung

körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlicher
bisexueller
Dritter
mentales
Geschlecht
weibliches
bisexuelles
Pondant
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
der
bisexuelle
Dritte
weibliches
bisexuelles
Pondant
weibliches
bisexuelles
Pondant
Konstellation
körperliches
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weibliche
bisexuelle
Dritte
mentales
Geschlecht
männliches
bisexuelles
Pondant
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
die
bisexuelle
Dritte
männliches
bisexuelles
Pondant
männliches
bisexuelles
Pondant
Konstellation
körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
heterosexuell
männlich
mentales
Geschlecht
homosexuell
männlich
mentales
Geschlecht
homosexuell
weiblich
mentales
Geschlecht
bigender
weiblich
mentales
Geschlecht
unausgebildet
Konstitution
heterosexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
bigender
Konstitution
transsexuell
Identität
heterosexuell
Identität
homosexuell
Identität
bigender
Identität
transsexuell
der
Heterosexuelle
der
Homosexuelle
die
Homosexuelle
der weibliche
Bigender
der
Transsexuelle
die
Transsexuelle
Konstellation
die
Heterosexuelle
der
Homosexuelle
die
Homosexuelle
der männliche
Bigender
unspezifiziert
Identität
heterosexuell
Identität
homosexuell
Identität
bigender
Identität
transsexuell
Konstitution
heterosexuell
Konstitution
homosexuell
Konstitution
bigender
Konstitution
transsexuell
mentales
Geschlecht
heterosexuell
weiblich
mentales
Geschlecht
homosexuell
männlich
mentales
Geschlecht
homosexuell
weiblich
mentales
Geschlecht
bigender
männlich
mentales
Geschlecht
unausgebildet
körperliches
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
unspezifiziert

So wird dann über diese detaillierte Spezifizierung die maßgebliche Differenzierung möglich. Aus diesem Grund auch die Art und Weise meiner Infragestellung der inhaltlichen Gegebenheit der Sexualpartner in der Einleitung. Dies ist nämlich vor allem ein maßgeblicher Gradmesser zur Ermittlung, inwiefern es sich um die veranlagte oder rein geistige Beschaffenheit handelt, welche in Betracht gezogen wird. Das ist ohne diesen Einbezug nur bedingt ermittelbar. Vor allem aber legt dies maßgeblich den Grad der Ausgeprägtheit dar. Somit gilt es aber auch eine dementsprechende differenzierte Deklaration vorzunehmen, die wie folgt lautet:

Die differenzierende Ausrichtungs- und Orientierungsordnung

Veranlagung   Vorlieben/Neigungen
veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung
Konstellation Deklaration Deklaration Konstellation
der Heterosexuelle &
die Heterosexuelle
Heterosexualität heterosexuelle
Vorlieben/Neigungen
der heterosexuell orientierte Mann &
die heterosexuell orientierte Frau
der Homosexuelle &
der Homosexuelle
Homosexualität homosexuelle
Vorlieben/Neigungen
der homosexuell orientierte Mann &
der homosexuell orientierte Mann
die Homosexuelle &
die Homosexuelle
die homosexuell orientierte Frau &
die homosexuell orientierte Frau
der bisexuelle Dritte &
2 bisexuelle weibliche Pondants
Bisexualität bisexuelle
Vorlieben/Neigungen
der bisexuell orientierter Mann &
2 bisexuell orientierte Frauen
die bisexuelle Dritte &
2 bisexuelle männliche Pondants
die bisexuell orientierte Frau &
2 bisexuell orientierte Männer
der Ambisexuelle &
unspezifiziert wechselnde Partner
Ambisexualität ambisexuelle
Vorlieben/Neigungen
der ambisexuell orientierte Mann &
unspezifiziert wechselnde Partner
die Ambisexuelle &
unspezifiziert wechselnde Partner
die ambisexuell orientierte Frau &
unspezifiziert wechselnde Partner
der männliche Transvestit &
unspezifizierter Transvestitenpartner
Transsexualität transvestitenmäßige
Vorlieben/Neigungen
der transvestitenmäßig orientierte Mann &
die transvestitenmäßig orientierte Frau
der weibliche Transvestit &
unspezifizierter Transvestitenpartner
der männliche Transgender &
der weibliche Transgender
transgendermäßige
Vorlieben/Neigungen
die transgendermäßig orientierte Frau &
der transgendermäßig orientierte Mann
   
Bezug veranlagungsorientiert Bezug geistig/körperlich orientiert
veranlagte Konstitution individuelle Konstitution
mental-, körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit
instinktives Händling willentliches Händling
veranlagungsbedingte Konstante (Gegebenheit) geistig bedingte Variabilität (produziert)

Unterbewußtsein bewußt


Unterbewußtsein unbewußt
(bzw. Veranlagung ablehnend)

Maßgebliche Einflüsse

Was dem noch bezüglich der Ermittlung der Sache ebenbürtig daneben steht, ist allem voran, wie bereits ausgeführt, das Maß der Ausgeprägtheit, vor allem aber auch der Einfluß des persönlichen Charakters, sowie der äußeren Einflüsse. Diese letzten beiden Bestandteile als solches spezifiziert hier auszuführen, würde absolut den Rahmen sprengen, sodaß ich hier nur das aufzeige, was für die Ausführung selbst unumgänglich ist. Es ist jedoch zu bedenken, daß diese 'zumeist' als maßgeblicher erachtet werden als alles, was ich hier ausführe und so ist in erster Instanz neben der Ausgeprägtheit zu ermitteln, inwiefern was welchen Stellenwert überhaupt einnimmt. Ich möchte hierzu einmal einen Bestandteil aufzeigen, in welchem es um das differenzierte Händling von Sinnlichkeit und Sachlichkeit geht, um einmal die Relationsverhältnisse vor Augen zu führen.

Sinnlichkeit - Sachlichkeit

Meinen Lebensinhalt bestimme ich selbst nämlich über die Maßgabe, wozu ich selbst fähig bin und mir geht es darin auch instinktiv um eine Ausgewogenheit von Sinnlichkeit und Sachlichkeit, wohingegen ich über Erfahrungen im Miteinander erleben konnte, daß andere ihren Lebensinhalt rein über den Willen bestimmen. Das Maßgebliche, was sich hinter diesem Fokus des Willens verbirgt, fand ich jedoch erst heraus, als mir die Differenziertheit von Sinnlichkeit und Sachlichkeit bewußt wurde. Die Ursache für dieses Händling liegt darin, daß ihnen die sachliche Befriedigung 'notwendiger' erscheint, als die Sinnliche und ein derartiges in den Vordergrund stellen der Sachlichkeit eine Unterdrückung der instinktiven sinnlichen Bedürfnisse durch den Willensakt bedingt. Es ist dazu notwendig, das instinktiv 'sinnliche' Händling geistig zu kontrollieren, um die rein sachlichen Bedürfnisse als separierten zentralen oder auch als alleinigen Maßstab umsetzen zu können. Der Grad des Extrems darin bestimmt darüber, inwiefern ein Ermessen der sexuellen Gegebenheit überhaupt vorgenommen werden kann. So kann man aber auch andererseits, zum Beispiel in Scenen, wo die Sexualität zentraler Bestandteil des Miteinander ist erleben, daß die Sachlichkeit innerhalb dessen völlig außen vor stehen kann, sodaß man es auch in diesem Bezug mit einer Verfänglichkeit zu tun hat, welche für ein Regulativ nicht ermessenswert ist. Maßgeblich ist hierin aber auch, daß eine natürliche Ausgewogenheit zwischen Sinnlichkeit und Sachlichkeit eine Ausgewogenheit zwischen Körperbewußtsein und mentalem bewußt sein Voraussetzung ist und das Fehlen des Bezuges zum Unterbewußtsein auch hier wiederum dementsprechend auf den Sachstand einwirkt.

Jörg Lenau
Galmerstr. 36
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Tel/SMS: 0171-3309037
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