Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die sexuelle Konstitution «—
Transsexualität

Die Sachlage, daß ich persönlich die Parallelen durchlebte, welche das Synonymverhältnis der Bisexualität mit den Verhältnissen hierin aufweisen, zeigte mir auf besondere Weise, wie verworren die Dinge darin sind und mit welcher Komplexität man es gerade auch in dieser Sparte zu tun hat, aber aufgrund dessen bin ich auch in der Lage, nicht nur logisch, sondern auch sinnlich den relationsmäßigen Sachverhalt in der dafür notwendigen Relevanz nachzuvollziehen, welchen ich hier aufzeige. An dem Punkt angelangt, meine Sexualität zu hinterfragen und sie mir verständlich zu machen, hatte ich mich zwar zu jener Zeit in der Hauptsache damit beschäftigt, meinen mentalen Geschlechtsbezug in Verbindung mit der sexuellen Ausfüllung zu hinterfragen, um zu ermitteln, was es damit auf sich hat, denn mein Bezug zu zwei Frauen gleichzeitig und deren emotionaler Bezug zueinander standen mir von Grund auf schon immer im Vordergrund meines Gemeinschaftsbestrebens, obwohl dies bis zu diesem Zeitpunkt unbewußt und rein instinktiv stattfand, jedoch hatte ich, um mir mehr Klarheit darüber zu verschaffen, zunächst einmal meine mentale geschlechtliche Inhaltlichkeit separierend in Frage gestellt in dem Bezug, ob dies denn nicht sei, weil ich dem in ebenbürtiger Weise entsprach und somit selbst von den Empfindungen her Frau sei.

Wie ich erst kürzlich erfahren konnte, hat man für die Gegebenheit dieses 'Zustandes' auch eine Bezeichnung geschaffen (ohne sich jedoch dessen bewußt zu sein). Transfag, Guydyke sowie Girlfag konnte ich diesbezüglich ausfindig machen. Der Suffix 'fag' dürfte vom englischen Begriff 'faggot' stammen und hat die Bedeutung von 'homosexuelle Tunte'. Meine Erläuterungen bezüglich der Bisexualität und der Transsexualität dürften ausreichend darlegen, daß es sich diesbezüglich um eine 'Vermischung der Verhältnisse' bei der Umsetzung der eigenen Persönlichkeit handelt und deshalb werde ich hier nicht noch einmal spezifisch darauf eingehen. Der eigentlich markante Bestandteil ist hierin das Begehren des Begehrens: ein Mann begehrt zwei Frauen, die einander begehren und empfindet sich selbst als ebenbürtig mental feminin, sowie die zweite Variante: eine Frau begehrt zwei Männer, die einander begehren und empfindet sich selbst als ebenbürtig mental maskulin. Dieser Bestandteil ist ein spezifisch bisexueller und identifiziert die bisexuellen Dritten. Das Identitätsgefühl der eigenen differenzierenden Geschlechtlichkeit ergibt sich prinzipiell in Verbindung mit der Fixierung auf die Konstellation, nur wird es nicht als bisexuell erkannt, weil keine dementsprechende Darstellung der Bisexualität im Bezug auf dieses Verhältnis des zu Dritt zur Verfügung steht und aus dem gewohnten Grund durch das Verwenden von offiziell anerkannten Vorlagen zu Derartigem führt. Auch hier zeigt sich wiederum, daß wie ich schon die Aussage gebildet habe, es ein gravierender Mißstand ist, daß der Gesamtkomplex bisher noch nicht in entsprechender Notwendigkeit erfaßt wurde. Dies schafft nämlich mehr an Durcheinander, als es aufräumt.

Während dieser Phase der Orientierungsfindung fand bei mir jedoch gleichzeitig auch eine Veränderung bezüglich meiner sexuellen Bedürfnisse statt, denn mir entstand über diese Inhaltlichkeit, körperlich Mann und mental Frau zu sein, ebenfalls ein Bedürfnis der Ausfüllung durch dementsprechendes. Das Markante daran war, daß dies nicht meinen sinnlichen Bezug zu den Frauen beseitigte, sondern hinzu kam, zunächst parallel daneben stand und aufgrund der derzeitigen hervortretenden Wandlung und aufkommenden Kontakte mehr und mehr in den Vordergrund trat. Im Nebeneinander dessen und über die Verhältnismäßigkeiten wurde mir über den differenzierten Sexualbezug von Konstitution und Konstellation jedoch dann auch klar, daß diese Veränderung für mich unpassend und auch nur eine geistig Aufgesetzte war, welche sich neben eine lebenslange instinktiv gehändelte Beständigkeit drängte, denn allem voran war da in diesem Bezug beim Gegenüber immer Mann drin, was für meine Verhältnisse völlig unpassend war, denn mein Bedürfnis im sexuellen Miteinander war mental, wie auch körperlich nach wie vor einzig auf Frau ausgerichtet. Dies veranschaulichte mir jedoch auf besondere Weise, wie die einzelnen Bestandteile, welche in diesem Bezug ausschlaggebend sind, als Einheit fungieren und wie diese aufeinander einwirken.

körperliches
Geschlecht
sexuelle
Mentalität
mentales
Geschlecht
Konstitution
sexuelle
Identität
Konstellation
← →
bisexuell
transsexuell
bigender
← →
bisexuell
seinen Bezug zu
zwei
Personen
(die einander begehren)
identifizieren
↑     Konstellation     ↑
wahrnehmen denken empfinden
↓     Konstitution     ↓
seinen Bezug zu
zwei
differenzierenden
Geschlechtern
(körperliches/mentales Geschlecht)
identifizieren
transsexuell / bigender

Zu jener Zeit wurde mir vor allem klar, daß es in der Transsexualität nicht nur eine, sondern mehrere zu differenzierende Inhaltlichkeiten gibt, denn bei mir ging es rein um die Klärung meiner mentalen Beschaffenheit und mein männlicher Körper stand in keiner Weise zur Diskussion. Das stand aber entgegen all dem, was ich in der Transsexualität antraf. Mit dem ganz Frau werden oder sein konnte ich mich in keiner Weise identifizieren und mir war auch unerklärlich, warum diese derart mit der 'sinnlichen' Darstellung von Frau beschäftigt sind, wenn sie es doch angeblich von Grund auf sind. Erst im Verlauf der letzten Jahre wurde mir nicht nur besonders deutlich, wie es sich mit diesen einzelnen Bestandteilen verhält und wie diese als Kombinat ihre Wirkung entfalten, sondern vor allem, was es mit der Relevanz der Verhältnisse auf sich hat und wie dies differenzierende Auswirkungen bewirkt. Dies alles zeigt als solches einzeln in Betracht gezogen nicht nur auf, über welche Identität, sondern auch über welches Identitätsverhältnis man verfügt. In der sexuellen Identität selbst treten die Bestandteil einzig als Kombinat hervor und lassen sich als solches nicht voneinander separieren, jedoch erhält man über die Verhältnisbezüge die erforderliche Relevanz ausgewiesen.

Konstitution Identität Konstellation
ich bin ich bin mir bewußt wir sind

Identitätsbildung

  1. Unterbewußtsein (bewußt - unbewußt)
    1. mentales Geschlecht (bewußt - unbewußt)
    2. Konstitution (bewußt - unbewußt)
  2. körperliches Geschlecht (eindeutig - uneindeutig)
  3. Konstellation (eindeutig - uneindeutig)
  4. äußere Einflüsse (positiv - negativ)
Identität, Konstitution und Konstellation
identisch abweichend
sexuelle
Ausrichtung
sexuelle
Vorlieben/Neigungen

Der Mißstand besteht gegenwärtig aber auch hierin aufgrund der Sachlage, daß man einzig die geistige Identität in Betracht zieht und darüber alle Bestandteile auch einzig rein quantitativ nebeneinander stehen, sodaß darüber wiederum der Eindruck erscheint, es handele sich um eine gemeinsame Einheit. Wenn man jedoch spezifisch die Veranlagung in Betracht zieht, zeigt sich, daß darin der eigentliche Kern der Sache gar nicht Inhalt ist, denn darin geht es um ein differenziertes Verhältnis von körperlichem und mentalem Geschlecht.

körperliches
Geschlecht
Mentalität
Überbewußtsein
bewußt sein
sexuelle
Identität
Unterbewußtsein
sexuelle
Veranlagung
=
Konstitution


mentales
Geschlecht

Es ist die Differenziertheit von
körperlichem und mentalem Geschlecht,
worum es hierin geht!

Um zu einem klaren Verständnis für diesen Sachverhalt zu gelangen, ist neben der sachlichen Gegebenheit des mentalen Geschlechts, in erster Linie zu bedenken, daß auch für die Transsexualität gilt, was ich hier allgemeingültig darstelle, daß nämlich ein zwischen zwei Veranlagungen stehen, im Bezug auf die Veranlagungen, welche einer gemeinsamen Ordnung angehören, nicht existiert. Jede dieser Veranlagungen ist eine für sich stehende Einheit und es ist mir bis heute eine derartige zwittrige mentale Veranlagung nicht vorgekommen. Und selbst wenn es ein Derartiges geben sollte, so verhält es sich, wie ich es über die Synonymität darstelle, nämlich daß zwei synonyme Bestandteile nicht miteinander eine verschmolzene Einheit sind, da der jeweilige Bestandteil jeweils für sich wirkt!

Somit gibt es gegenüber dem Zwitter aber auch nur dementsprechende Varianten, wo daß körperliche Geschlecht dem mentalen Geschlecht entspricht und sich als Ganze in männlich oder weiblich differenziert und die Eigenheit, welche man hierin einerseits beim Bigender antrifft, wo körperliches Geschlecht und mentales Geschlecht entgegengesetzt ist und dem Transsexuellen, wo das körperliche Geschlecht voll ausgebildet männlich oder weiblich, jedoch die mentale Geschlechtlichkeit unausgebildet ist.

Bigender
sexuelle
Identität
Konstitution
körperliches
Geschlecht

männlich
körperliches
Geschlecht

weiblich
mentales
Geschlecht

weiblich
mentales
Geschlecht

männlich
 
Transsexuelle
sexuelle
Identität
Konstitution
körperliches
Geschlecht

männlich
körperliches
Geschlecht

weiblich
mentales
Geschlecht

unausgebildet

Aufgrund der allgemeinen Begebenheit bedarf es des weiteren des Verständnisses für den Inhalt dieser unausgebildeten mentalen Geschlechtlichkeit und an Verständnis für die Differenzierung von unausgeprägter und unausgebildeter Veranlagung und der Klassifizierung dessen als Behinderung, denn als Störung deklariert suggeriert dies die Möglichkeit der Beseitigung der Störung, was jedoch entsprechend der Sachlage von Behinderung nicht möglich ist.

Das maßgebliche Mißverständnis besteht jedoch aufgrund dessen, weil Transsexuelle ihre unausgebildete mentale Geschlechtlichkeit nicht als Derartiges empfinden können und Nichttranssexuelle diese unausgebildete mentale Geschlechtlichkeit nicht nachempfinden können!

Man kann nicht etwas (nach)empfinden, was man empfindungsmäßig nicht kennt!

Jedoch kann man einen relativen verhältnismäßigen Bezug dazu herstellen.

Erst in Verbindung mit der Spezifizierung der Veranlagung
kann man dann auch die weiteren Verhältnisse aufklären.

Transgender Transvestiten Travestiten
Differrenziertheit
zu Transsexuellen

bezieht sich jedoch einzig
auf den Geschlechtswandel
erweckt nur den Eindruck
von Transsexualität

es handelt sich
jedoch um Fetish
Transsexualität
(nur)
darstellend

Ein einheitlicher Überbegriff kann nur sein,
wenn dieser die vereinenden Bestandteile
in ihrer 'maßgeblichen Gegebenheit' beinhaltet!

Somit ist die Anwendung eines einheitlichen Überbegriffes,
wie auch das bedingende Resultat des Transfers als Spezifikation
völlig unpassend.

In zweiter Linie ist bezüglich des Händlings generell das Verhältnis mit einzubeziehen, welches der Ambisexualität entspricht, wobei es sich hierbei um die Unausgeprägtheit im Bezug auf die eigene Geschlechtlichkeit bezieht. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Transsexualität, sondern um die generelle Gegebenheit der Ausgeprägtheit und ist somit als solches und nicht als transsexuell zu händeln.

Ein weiterer zu differenzierender Bestandteil ist der von mir zu Beginn dieses Abschnitts ausgeführte Zustand der Orientierungslosigkeit, bei welchem zwar die spezifischen Inhaltlichkeiten des sexuellen Seins ausgeprägt vorhanden sind, die geistige Orientierung jedoch aufgrund diverser Mißstände in die Irre geleitet werden.

Erst wenn man alle diese Bestandteile als ein jeweils zu separierendes Etwas wahrnehmen kann und sich dementsprechend bewußt macht, kann man auf die spezifischen Eigenheiten des jeweiligen Bestandteiles überhaupt erst eingehen. Aufgrund dieser Gegebenheit ist es auch nicht möglich, in der Transsexualität als Basis für die Orientierung vom Bezug zum Sexualpartner auszugehen. Das dies jedoch einzig aufgrund der Irritationen der Fall ist, werde ich hier im Folgenden darstellen.

Bigender
mentales
Geschlechtsbewußtsein
Unterbewußtsein
bewußt
konstitutioneller Bezug
zum Geschlecht
sexuelle
Identität
konstellativer Bezug
zum Sexualpartner
 
sexuelles Bewußtsein
< ================= >
Bewußtseinsverhältnis
< ================= >
Geschlechtsbezug
< ================= >
Identitätsverhältnis
< ================= >
Bezug Sexualpartner
< ================= >
Transsexualität
rein geistiges
Geschlechtsbewußtsein
Unterbewußtsein
bewußt
rein geistiger Bezug
zum Geschlecht
sexuelle
Identität
unspezifizierter Bezug
zum Sexualpartner

So ist es zwar von der Seite des Transsexuellen aus auch an diesem Punkt angelangt, 'scheinbar' noch unspezifiziert, mit welchen Sexualpartnern sexuelle Verbindungen stattfinden und daß vor der Geschlechtsoperation die Geschlechtspartner Homosexuelle und nach dieser Heterosexuelle sind, scheint dies auch so darzustellen, nur ergibt sich ein ganz anderes Verhältnis, ebenbürtig mit den anderen sexuellen Ausrichtungen, wenn man dies einmal ebenfalls von der Gegenseite aus betrachtet. Es paßt nämlich auch hier einzig Gleiches mit Gleichem zusammen, weil über eine Differenziertheit ein 'Nachempfinden' des Gegenüber gar nicht möglich ist!

Das Gleiche gilt in dem Bezug für die Bigender!

Somit sind die Sexualpartner der Transsexuellen Transsexuelle und die Sexualpartner der Bigender Bigender. Beim Transsexuellen ist es in diesem Bezug unspezifiziert, um welches 'körperliche' Geschlecht es sich beim Sexualpartner handelt, da keine spezifizierte mentale Geschlechtlichkeit vorhanden ist. Beim Bigender ist der Sexualpartner entsprechend seiner geschlechtlichen Gegebenheit entgegengesetzt.

Es ist also eine weitaus schlimmere Misere, wie man dies in der Bisexualität antrifft, denn um dies jetzt sprachlich korrekt ausdrücken zu können, müßte die gesamte begriffliche Substanz komplett neu gestaltet werden. Das größte Desaster diesbezüglich ist nämlich, daß die gegenwärtige Anwendung beim Transsexuellen sich als völlig falsch darstellt, denn darin wird eine mentale Beschaffenheit als Maßstab der Sache angewandt, welcher gar nicht gegeben ist, sodaß darin nur die körperliche Beschaffenheit Maßstab sein kann in der Beurteilung und Spezifikation von Geschlechtlichkeit, sodaß die Spezifikation von Transsexuelle gleichermaßen wie auch Transgender einzig als Deklaration zweiter Instanz in Frage kommt, denn es hat einzig den Bezug zu dem, wie man damit umgeht und nicht, was es ist und diesbezüglich kommt es auch zu derartigen Verwirrungen, denn somit steht nicht nur der eigentliche Sachstand bisher völlig außen vor, sondern darüber ist auch das Beibehalten des Sachstandes bisher in keiner Weise deklarationsmäßig gefaßt.

Aber auch die Bigender gehen völlig unter in dem Gewirr, denn wer will den anhand dieses Mißstandes differenzieren können zwischen Transsexuellen und Bigendern und wie sollen Bigender darstellen, daß sich ihre Inhaltlichkeit völlig davon differenziert. Der Begriff sagt es ja schon aus, daß hier gleichermaßen eine Differenzierung gleich dem Transgender vorgenommen wurde. Nur ist dies, wie ich hier aufzeige, völlig falsch und unpassend, sodaß man auch hier eine völlig neue Substanz schaffen muß, welche sich nicht nur auf die sachliche Inhaltlichkeit, sondern auch auf eine konkrete sachliche Differenzierung bezieht.

Aufgrund dieser Verhältnisse gilt es zu bedenken, daß ich für meine folgende Darstellung den Sachstand so beibehalte und als das, was ich hier darstelle den Transsexuellen- und Bigenderbegriff anwende, sowie ich den körperlich männlichen Transsexuellen und den mental männlichen Bigender als männlich und den körperlich weiblichen Transsexuellen und den mental weiblichen Bigender als weiblich deklariere.

Die Ausrichtungs- und Orientierungsordnung

körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
bigender
weiblich
mentales
Geschlecht
unausgebildet
Konstitution
bigender
Konstitution
transsexuell
Identität
bigender
Identität
transsexuell
der weibliche
Bigender
der
Transsexuelle
die
Transsexuelle
Konstellation
der männliche
Bigender
unspezifiziert
Identität
bigender
Identität
transsexuell
Konstitution
bigender
Konstitution
transsexuell
mentales
Geschlecht
bigender
männlich
mentales
Geschlecht
unausgebildet
körperliches
Geschlecht
weiblich
unspezifiziert

Weitere Deklarationen:

gay female, cisgender, transfag

Jörg Lenau
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65549 Limburg/Lahn
Tel/SMS: 0171-3309037
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