Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

erforschen  •  analysieren  •  aufklären  •  beurteilen  •  beraten

 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die sexuelle Konstitution «—
Zwischenbilanz

Zunächst einmal ist hervorzuheben, daß ich die spezifische Inhaltlichkeit von Bisexualität, wie ich sie hier beschreibe nirgendwo, auch nur im Ansatz, ausfindig machen kann, was sich, nicht zuletzt über die Abkömmlichkeit der bisexuellen Dritten, überdeutlich zeigt. Bei der sprachlichen Anwendung der Beschreibungen handelt es sich um einen Verschnitt von bisexueller Begrifflichkeit und ambisexueller Inhaltlichkeit, wohingegen sich hier herausstellt, daß selbst diese Inhaltlichkeit wiederum ein Verschnitt darstellt, denn es beinhaltet nicht die Negationssubstanz der ambisexuellen Veranlagung, wodurch im Ganzen ein weder noch der Sachstand ist. Was aber eine Besonderheit aufweist ist, daß die Filmmedien, und zwar nicht nur die der Pornoindustrie, sondern grundsätzlich die Filmmedien, die Gemeinschaft zu Dritt, wie auch zu Zweien derart darstellen, daß dies die Inhaltlichkeit von Bisexualität und Ambisexualität zumindest in ihrem grundsätzlichen Prinzip der Inhaltlichkeit von Dreien darstellt und in diesem Bezug auch den Ansatz einer Unterscheidung darin aufweist. Überhaupt läßt sich aussagen, daß die jeweiligen Gemeinschaften jeweils ein einheitliches Bild repräsentieren. Was den allgemeinen Begriffs-, Definitions- und Sachstandsbezug jedoch betrifft, so wird dieser besonders über die Betrachtung der Verbände deutlich, denn darin hat sich die Deklaration der Inhaltlichkeit der Bisexualität völlig verändert und zeigt im Besonderen auf, daß die bisexuelle Inhaltlichkeit nur und einzig als Mittel zum Zweck mißbraucht wird.

Elementare Hemmung erfährt die gesamte Sexualität jedoch aufgrund einer Sache, die zwar an sich nichts mit dieser zu tun hat, jedoch enormen Einfluß darauf nimmt. Angefangen von dem begrifflich-definitionsmäßgen "Verständnis" für Sexualität, welche "zumeist" noch dem Sex gleichgestellt wird, ist jedoch dieser Sachstand vor allem dadurch bedingt, daß bisher kein "einheitliches" Wörterbuch/Lexikon existiert, in dem die einzelnen Begriffe "definitionsmäßig explizit" unterschieden werden. Das Einzige was man diesbezüglich bisher antrifft, sind an und für sich nur "Gruppenbildnisse/Selbstdarstellungen", was jedoch besonders dazu beiträgt, daß sich dieser Zustand hält. In direktem Zusammenhang dazu steht aber auch, daß eine ganze Reihe begrifflich-sachlicher Fassungen für Verwirrung sorgen und somit dem Ziel von Aufklärung entgegen wirken.

Die letztendliche Hürde jedoch, die bisher noch nicht überschritten werden konnte, ist der Sachstand, daß die sexuelle Ausrichtung sich bisher nicht von der Ausrichtung auf das Sexualorgan lösen konnte. Hierbei stehen aber eine ganze Reihe von Bestandteilen wie Glieder einer Kette nebeneinander, sodaß der Gesamtverband dies hält oder aber auch löst. Im Einbezug der bisexuellen Dritten hingegen verhält es sich jedoch wie mit einem Knoten, durch dessen Lösung sich all das lösen würde, was da gehalten wird und spezifiziert auch dementsprechend deren Stellung sowie Behandlung. Innerhalb dieses dritten Bestandteils handelt es sich jedoch wiederum um Glieder einer Kette. Somit ist es auch nicht maßgeblich, ob man nun das Bewußtsein für den Dritten, die Logik der sexuellen Zuordnung oder aber auch die Unausgefülltheit von Zweien einbringt, denn alle Drei für sich lösen den Verband auf und sind somit, jeweils für sich, das Zünglein an der Waage.

Allem voran ist es jedoch in erster Instanz unerläßlich,
die sexuellen Veranlagungen von den sexuellen Vorlieben
sachlich, wie auch kategorisch prinzipiell zu trennen und
dazu ist es aufgrund der gegenwärtigen Sachlage notwendig zu ermitteln,
inwiefern man es überhaupt mit einer veranlagten Ausgeprägtheit zu tun hat.

Dazu ist es unumgänglich, die mentale Beschaffenheit zu identifizieren und zu spezifizieren!

Erst darüber klärt sich der Sachstand auch als solches.

Jörg Lenau
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